Was geschah am 13. Februar?

13. Adar I 5782

Geschichte:

1955 erwarb der Staat Israel die meisten der Schriftrollen vom Toten MeerDiese waren in der Zeit von 1947 bis 1956 teils zufällig und teils durch gezielte Suchen in elf Höhlen im Gebiet von Qumran am Nordwestufer des Toten Meeres gefunden worden. Man schätzt, dass es sich ursprünglich um etwa 1000 Rollengehandelt hat, von denen aber nur mehr 15 als solche erkennbar sind. Die restlichen Fundstücke, die heute im Shrine oft the book im Garten des Israel Museums in Jerusalem zu sehen sind, sind mehr oder weniger stark fragmentiert. Der letzte Fund fand im März 2021 statt. Mit diesen andauernden Grabungsarbeiten soll verhindert werden, dass Plünderer Schäden anrichten.

Die Rollen, allesamt in Hebräisch geschrieben werden zurückdatiert auf die Zeit zwischen 351 BCE und 119 CE. Auch aufgrund der Form der hebräischen Buchstaben, die sich immer wieder verändert hat, wird dieser Zeitrahmen bestätigt. 

Vom Inhalt her handelt es sich nicht um Alltagstexte, sondern um religiöse Inhalte, Regeln für das Zusammenleben der Essener Gemeinde und wenige Briefe. Von den Essenern, einer strengen jüdischen Sekte ist bekannt, dass sie in Qumran ihr Zentrum hatten, das offensichtlich über eine beachtliche Bibliothek verfügte. Die Rolle, in welcher die Regeln für das Gemeindeleben beschrieben wird, bestätigt auch die Beschreibung, die Josephus Flavius über diese Sekte abgibt. Sie haben zölibatär und asketisch gelebt. 

Die aufgefundenen Rollen wurden zunächst an private Sammler oder Antiquitätenhändler verkauft. Beide Gruppen waren nicht dazu geeignet, jenes Umgebungsklima zu schaffen, dass die Rollen für einen guten Erhalt benötigen. Grossen Schaden nahmen die im Besitz von Jordanien befindlichen Schriften auch, als sie während des Suezkrieges (1956/57) in einem unklimatisierten Safe in einer Bank in Amman gelagert wurden.

1997 unternahm Harry Shapiro einen Mordversuch am israelischen PM Shimon Peres, s’’L. Nur wenige Stunden, bevor Peres im jüdischen Zentrum von Jacksonville sprechen sollte, informierte Shapiro den Sheriff von Jacksonville und behauptete, zwei Bomben im Zentrum gelegt zu haben. Dieses wurde durchsucht, ohne dass Bomben gefunden worden wären. Später wurde dann eine mit Schiesspulver gefüllte Pfeife gefunden, die gezielt zur Explosion gebracht wurde. Für dieses Verbrechen wurde er mit einer Gefängnisstrafe von 30 Jahren und einer Geldstrafe von US$ 250.00 bestraft. 2006 wurde er frühzeitig aus der Haft entlassen, nachdem er während der Haft einen Selbstmordversuch unternommen hatte. 

Geboren:

1938 wurde in Tel Aviv Carmela Corren geboren. Ihrem Jugendtraum entsprechend begann sie mit 15 Jahren eine Ausbildung zur Tänzerin. Diesen Traum musste sie aber kurz darauf aufgrund einer Verletzung wieder aufgeben. Sie begann daraufhin sich dem Gesang zu widmen. 

Während einer Aufführung in Jerusalem wurde sie vom US-amerikanischen Fernsehproduzenten Ed Sullivan entdeckt. Nach seiner Einladung in seine Show in den USA übersiedelte sie dorthin, ging mit Cliff Richards auf Tournee und spielte in einigen Musik- und Heimatfilmen mit. 

Später hatte sie auch einige Erfolge in Europa, wo sie beim Plattenlabel Ariola unter Vertrag stand. Später wechselte sie zu Vogue und Decca.  Ihren Durchbruch auf dem deutschsprachigen Schlagermarkt hatte sie mit Lied «Eine Rose aus Santa Monica», die sich einige Wochen weit oben in den Charts hielt. 1963 vertrat sie Österreich mit dem Lied «Vielleicht geschieht ein Wunder», mit dem sie immerhin den siebten Platz erreichte. 1974 erschien eine LP mit Liedern in hebräischer Sprache. 1979 nahm sie eine Disco Version des hebräischen Volksliedes Hava Nagila auf. 

Sie starb 2022 in London. 



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