Was geschah am 20. September?

24. Elul 5782

Tourismus:

Tel Aviv, die Lieblingsdestination der «young urban people» hat zu den bereits bestehenden 11.600 Zimmern und Suiten für Gäste aus aller Welt, die sich auf 181 Hotels verteilen ein weiteres «Boutique Hotel» hinzubekommen. «Boutique Hotel» ist keine geschützte Bezeichnung, jeder darf sein Produkt so nennen, wenn es seinen Vorstellungen dazu entspricht.

Die israeldominante Hotelkette Isrotel hat mit ihrem neuesten Hotel ganz neue Wege beschritten. Diesmal ist es kein Resorthotel, wie die meisten seiner Häuser. Und auch kein städtisches Strandhotel.

Mit dem «Alberto» wurde ein mit nur 91 Zimmern für Isrotel kleines Hotel in der historischen «Weissen Stadt» von Tel Aviv eröffnet. Der moderne Bau bezieht das historische, 1913 erbaute «Alberto» geschickt in die Konstruktion ein. Farblich abgehoben erkennt man bereits von aussen die alten Mauern. Erhalten blieben auch die Räume im Erdgeschoss und die klassischen Fenster.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es, Isrotel, die ansonsten extrem kinderfreundliche Hotelkette, verbannt den Zutritt von Kindern unter 10 Jahren in dieses neue Hotel. 

Judäa und Samaria:

In Nablus ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen palästinensischen Gruppen gekommen. Nachdem Sicherheitskräfte der PA den Hamasführer Musab Shtayyeh verhaftet hatte, kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen. 

Es kam zu Schiessereien, bei denen ein 53 Jahre alter palästinensischer Zivilist, Foras Ya’isch, erschossen wurde. Sein Bruder war vor einigen Jahren bei Auseinandersetzungen zwischen der IDF und Palästinensern erschossen worden. Spannend dürfte es sein, ob nun auch eine umfassende Untersuchung eingeleitet wird, wer den Tod dieses Zivilisten zu verantworten hat. Das ist aber eher unwahrscheinlich, da ja keine Juden beteiligt waren….

Militante Gruppen riefen zum Generalstreik aus, der so lange andauern soll, bis Shtayyeh freigelassen wird. Radio Hayat stellte seine Ausstrahlung ein, das Rathaus von Nablus wird heute nur online erreichbar sein. Auch die An-Najah National Universität bleibt heute geschlossen, die Veranstaltungen finden online statt. 

Kampf gegen Terror:

VM Benny Gantz hat einen Befehl unterschrieben, etwa 10 Millionen NIS zu beschlagnahmen, die von der PA auf private Bankkonten von Terroristen überwiesen wurden. 

Diese Gelder werden von der PA an die Terroristen oder deren Familien überwiesen, die an Terroranschlägen gegen Juden beteiligt waren. Die Anordnung kam zustande in Zusammenarbeit mit israelischen Sicherheitsbehörden, dem Nationalen Büro für Terrorismusfinanzierung, der Polizei und der Steuerbehörde. Sie betrifft derzeit 86 Terroristen, die entweder noch einsitzen oder aber bereits freigelassen worden sind.

Die betroffenen Banken wurden entsprechend informiert, die Gelder werden einer öffentlichen Stelle zur Verwahrung zugewiesen.



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