Was geschah am 24. November?

30. Cheschwan 5783

Terror:

Der gestern von palästinensischen Terroristen aus dem Spital in Jenin entführte Leichnam von Tiran Fero, der Opfer eines Verkehrsunfalls geworden war, wurde den Eltern in Daliyat al-Karmel zurückgegeben. 

Die Übergabe fand laut Medienberichten nach intensiven Verhandlungen zwischen israelischen Behörden und der PA statt. Zunächst war von der PA gefordert worden, dass einige in israelischen Gefängnissen sitzende Terroristen im Gegengeschäft freigelassen werden sollten. Eine Forderung, die Israel aber konsequent ablehnte. Laut Aussagen des Bürgermeisters von Daliyat al-Karmel, Rafik Halabi, waren auch Katar, Jordanien und Ägypten an den Gesprächen beteiligt.

Die Rückgabe des Leichnams fand in den frühen Morgenstunden statt.

Die Beisetzung des jungen. Mannes, der heute seinen 18. Geburtstag gefeiert hätte, fand am frühen Nachmittag in seiner Heimatstadt statt. 

VM Benny Gantz und der amtierenden PM Yair Lapid bedankten sich bei der PA für diesen, wie sie schrieben «menschlichen» Akt.

Verhinderter Terroranschlag:

Erst heute wurde vom Shin Bet die Nachricht bekannt, dass Fathi Ziad Zakot, ein Bürger aus Gaza mit einer gültigen Arbeitsbewilligung für Israel, einen Terroranschlag auf einen Bus geplant und vorbereitet hatte. 

Der Mann war von einer Terrorzelle des Palästinensischen Islamischen Jihad rekrutiert und zu einem Sprengstoffspezialisten ausgebildet worden. Dort lernte er, wie man eine möglichst effiziente Bombe, die den grösstmöglichen Schaden anrichtet, zusammenbaut.

Der Mann war mit seiner Arbeitserlaubnis immer wieder nach Israel eingereist. Am 19. Oktober wurde er mit Kabeln, Batterien und explosiven Materialien ausgestattet, die er bei seiner Festnahme am 30. Oktober noch bei sich trug. Die Anzeige gegen ihn wurde im Bezirksgericht von Be’er Sheva eingebracht.

Als unmittelbare Folge wurden die Arbeitsbewilligungen von etwa 200 Personen aus dem unmittelbaren Umfeld des Terroristen eingezogen. VM Benny Gantz betonte, dass terroristische Organisationen immer wieder versuchten, Arbeitsbewilligungen für ihre Aktivisten zu erhalten, um so legal nach Israel einreise zu können. 

Der Shin Bet würde mit aller Kraft versuchen, diesen Personenkreis ständig zu observieren und dessen terroristische Aktivitäten frühzeitig zu verhindern. 

Koalitionsverhandlungen:

Einem Zeitungsbericht in Arutz 7 zu Folge sollte gestern Abend der Koalitionsvertrag unterschrieben werden. 

Wie soll das funktionieren, nachdem um 23:11 Ortszeit nur noch folgenden Politiker, die massgeblich für einen solchen Vertrag wären, sich noch in der Knesset befanden: der designierte PM Benjamin Netanyahu und die MK Itamar Ben-Gvir und Yitzhak Goldknopf, abwesend waren hingegen Bezalel Smotrich und Aryeh Deri?

Koscher in Katar

Rabbi Eli Chitrik, 21, betreibt ein kostenloses koscheres Catering während der Fussball WM in Katar. Sein «Restaurant» ist sein Hotelzimmer, in dem er während der gesamten Zeit des Sportevents Quartier bezogen hat. Der Name des Hotels wird nur unter der Hand weitergegeben. Es befindet sich aber nicht im glamourösen Zentrum der Stadt.

In zwei vollgepackten Trolleys von Qatar Airways liegen die koscheren Bagels, versehen mit einem Stempel, der bestätigt, dass mit ihnen alles koscher ist und sie zum Verzehr auch für religiöse Juden geeignet sind. 

Der Artikel, der vor wenigen Tagen durch die Medien ging, in dem behauptet wurde, es gäbe in ganz Katar keine koschere Verpflegung bezeichnet er als «fake news», die er lustig fand. Angeboten wird jeweils ein vegetarischer Bagel, am Freitag wird er durch Challot ersetzt. 

Nicht wirklich ein kulinarischer Höhepunkt, aber so muss niemand verhungern und wird nach der Rückkehr nach Hause die heimische Kost um so mehr schätzen. 



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