24. Tevet 5784

Von zwei Israelis, die bisher als vermisst galten, ist nun klar, dass sie in den Gazastreifen verschleppt und dort festgehalten werden. Damit erhöht sich die Zahl der Geiseln auf 136, wie IDF-Sprecher Daniel Hagari heute bekanntgab. Auf Bitten der Familie wurden die Namen zunächst nicht bekannt gegeben. Später las man, dass es sich um Hanan Yablonka, 42, von Tel Aviv, und Idan Shtivi, 28, aus Ganei Tikva handelt. Die dritte Person auf dem Bild, Ilan Weiss (Mitte), wurde als ermordetet benannt.

Tamir Adar, 38, s’’l, Enkelsohn der freigelassenen Geisel, Yaffa Adar, 85, wurde während seiner Geiselhaft in Gaza ermordet. Beide wurden während des Massakers im Kibbutz Nir Oz verschleppt. Die sterblichen Überreste von Tamir werden von der Hamas Terror-Organisation in Gaza festgehalten. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.
Die Houthi-Rebellen haben gestern mit Sprengstoffen beladenen Drohnen auf weitere Schiffe im Roten Meer abgeschossen, verursachten aber dort keinen Schaden, wie die US-Marine mitteilte. Die Drohnen explodierten unweit der Schiffe im Meer. Heute am Vormittag explodierte eine weitere Drohne in der Nähe von US-amerikanischen Schiffen. Dieser Beschuss ereignete sich nur kurze Zeit, nachdem die Amerikaner den Houthis eine Warnung ausgesprochen hatten, sofort ihre Aggressionen einzustellen. Andernfalls müssten sie mit militärischen Aktionen gegen sie rechnen.
Auch heute gibt es keine Pause im Beschuss aus dem südlichen Libanon und im südlichen Israel. In Sderot wurde ein Haus getroffen, es gab Sachschaden, aber keine Verletzten.

Prof. Malcolm Shaw, jüdisch-zionistischer und britischer Rechtsexperte im Bereich internationales Recht, wird Israel vor dem ICC vertreten. Shaw erhielt seinen Master an der Hebrew University in Jerusalem. Zuletzt hielt er dort als Gastprofessor Vorlesungen zum Thema ‘Menschenrechte’. Shaw hat Erfahrungen vor dem ICC und anderen internationalen Gerichtshöfen.
Einige Mitglieder der Regierungskoalition mussten bei einer Kabinettssitzung gestern Abend wieder einmal völlig überflüssige Unruhe verursachen. Die Minister Bezalel Smotrich, Itamar Ben-Gvir, Miri Regev und David Amsalem äusserten lautstark ihren Unmut, weil die IDF beabsichtigt, Offiziere, die 2005 für den völligen Rückzug aus Gaza gestimmt hatten, jetzt Teil einer Untersuchungskommission werden lassen. Diese soll sich mit den Fragestellungen rund um die Massaker vom 7. Oktober auseinandersetzen. Anwesend bei der Sitzung war auch Generalstabschef Herzi Halevi. Irgendwann platzte Benny Gantz der Kragen: «Dies ist eine professionelle Untersuchung, was hat das mit dem Rückzug zu tun? Der Generalstabschef führt eine verdammte Untersuchung der Ereignisse durch, die den Zielen des Krieges und unserer Fähigkeit, uns auf einen Konflikt im Norden vorzubereiten, dienen. Es handelt sich nicht um eine nationale Untersuchung.» Der Sender KAN zitiert einen ungenannten Minister: «Es war eine verachtenswerte Diskussion, die explodierte. Sie griffen die Armee an. Einige hochrangige Mitglieder des Verteidigungsestablishments sind mittendrin gegangen. Man kann die Armee kritisieren, aber sie haben den Generalstabschef persönlich und ohne Ende angegriffen.»Schlussendlich wurde die Sitzung von Netanyahu mit den Worten «Manchmal muss man auf die Minister hören!»beendet. Ich kann das nur so interpretieren, dass er sich voll hinter seine fachlich unwissenden und ungeeigneten Möchte-gerne-Minister stellt. (Die noch dazu teilweise nie selbst in der IDF gedient haben!) Fremdschämen ist hier angebracht.





Damit ihr wisst, mit wem Israel und die Welt es zu tun hat: Die meisten Kinder der Hamas-Terror-Chefs leben ein glanzvolles Leben weitab von Gaza. Hussein, Neffe von Abu Marzouk, liebt schnelle Autos. Sein derzeitiges Spielzeug ist ein silberner Audi-Sportwagen. Mit dem fährt er Rennen in Katar und Malaysia. Um doch ein klitzeklein wenig an die Sache Palästinas zu erinnern, kleben da, wo andere Boliden Werbefelder haben, palästinensische Fahnen. Er ist Teil eines Systems. Die hochrangigen Oberterroristen verteilen das Geld und den Reichtum gleichmässig unter sich, damit nicht alles nur auf wenige Namen registriert ist. Marzouk wird auf drei bis vier Milliarden US$ geschätzt. Sein Bruder starb vor Jahren bei einem Angriff auf Rafah, seine fünf Söhne und eine Tochter leben in der Türkei und den USA. Alle gut finanziell abgesichert. Er selbst besitzt eine opulente Villa in Malaysia. Als das in den Medien bekannt wurde, sank sein Ansehen. «Ein Video zeigt nur seine Gleichgültigkeit gegenüber unserem Leiden und unseren entsetzlichen Lebensbedingungen hier in Gaza – während er und seine Freunde ein luxuriöses Leben auf unsere Kosten geniessen.» In Gaza gibt es schätzungsweise 1.200 Millionäre. Nicht schlecht, bei einer Gesamtpopulation von 2.3 Millionen Menschen. Nicht umsonst fand die IDF kofferweise Geld in den Häusern von Hamas-Führern. Manchmal konnten die ‘Eigentümer’ nicht eruiert werden, manchmal wusste man auch genau, wer auf dieses Vermögen einen Anspruch erhebt. Die 13 Kinder von Ismael Haniyeh, der es sich in Doha gut gehen lässt, ziehen als Ferienorte 5* Hotels in der Türkei vor. Er gilt als der reichste der Terroristen. Selbstverständlich fliegen sie nie mit Linienmaschinen, sie bevorzugen ihre Privatflugzeuge. Dank der gefälschten ‘richtigen’ Pässe können sie problemlos in der Welt herumjetten. Haniyes Söhne gelten als trinkende Partylöwen, die nichts anbrennen lassen. Ihre Ehefrauen stellen sie mit Schmuck und anderem ruhig. Haniye selbst gibt sich ganz als Geschäftsmann. Ein Elektro- und Technologieunternehmen, ein Juweliergeschäft, Ferienhäuser, eine Betonfabrik, Steinbrüche und sogar Teile der Küste des Gazastreifens gehören ihm. Khaled Mashal, einer der Gründer der Hamas, rief vor Jahren zu einer Intifada im Westjordanland auf. Prompt wurde in den sozialen Medien gefragt: «Kommst du aus Doha zurück? Wirst du und deine Familie daran teilnehmen? Oder werdet ihr sie vom Hotel in Doha aus leiten?» Die Kinder der Hamas-Chefs sind nicht spontan aus Gaza verschwunden, sie haben das alles von langer Hand geplant. Da lag die Arbeitslosenquote in Gaza bereits bei 75% und 60% der Bevölkerung lebte unterhalb der Armutsgrenze. Ganz ohne Zutun von Israel, nur durch das Verhalten der Hamas-Führung. Sie lassen lieber ihr Volk darben und leben von den für die Menschen in Gaza bestimmten Geldern in Saus und Braus.
Kategorien:Israel
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