24./25. Elul 5784


Die IDF gab bekannt, dass am frühen Donnerstagabend das Hauptquartier der Hisbollah in Beirut angegriffen wurde. Die Zentrale befand sich unterhalb von zivilen Gebäuden im Vorort Danhiyeh, der als Hochburg der Hisbollah gilt. IDF-Sprecher Hagari sagt nicht, ob man vermutet hatte, dass sich Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah dort versteckt hielt. Unmittelbar nach dem Angriff informierte der Militärsekretär, Maj. Gen. Roman Gofman, Netanyahu, der daraufhin ein Briefing mit israelischen Journalisten abbrach und den Raum verliess
Gestern am frühen Nachmittag bestätigte die Hisbollah den Tod ihres Anführers Hassan Nasrallah. Damit endete die Unsicherheit, die vorgestern am frühen Abend begann, als sich die Gerüchte verdichteten, dass sich der oberste aller Terroristen beim Angriff der IDF auf das Hauptquartier der Hisbollah unter den Toten ist. Das Gebäude wurde dabei total zerstört.

Gestern am frühen Morgen hatte die IDF bereits seinen Tod verkündet, nachdem seine sterblichen Überreste gefunden und identifiziert worden waren. Am Nachmittag kam auch die Bestätigung der Hisbollah: «Sayyed Hassan Nasrallah, Generalsekretär der Hisbollah, hat sich wiedervereint mit seinen grossen, unsterblichen Märtyrer-Kameraden, die er seit 32 Jahren angeführt hat.» Die Hisbollah werde ihren Kampf gegen Israel als Unterstützung für Gaza und Palästina (!), die Verteidigung des Libanon und seiner ehrenwerten Menschen fortsetzen.

Unter den Toten ist auch ein Brigade General der Quds-Brigaden, Abbas Nilforoushan, der die Operationen der Iranischen Revolutionsgarde im Libanon koordinierte. Er war direkt an verschiedenen Militär- und Sicherheitsoperationen beteiligt und leitete auch Einsätze im Ausland.
Auch der Kommandant des Südkommandos der Hisbollah, Ali Karaki, wurde bei dem Anschlag eliminiert.


VM Yoav Gallant begrüsste in einer englischen Erklärung die Eliminierung von Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah. Nasrallah sei für die Ermordung Tausender israelischer Zivilisten und Soldaten, sowie ausländischer Staatsbürger verantwortlich gewesen. Gallant betonte: «Unseren Feinden sage ich: Wir sind stark und entschlossen. Unseren Partnern sage ich: Unser Krieg ist auch euer Krieg. Und dem libanesischen Volk sage ich: Unser Krieg ist nicht gegen euch gerichtet. Es ist Zeit für Veränderungen.»
IDF-Sprecher Daniel Hagari betonte, dass der Tod von Nasrallah die Welt sicherer gemacht hat. «Nasrallah war einer der grössten Feinde Israels aller Zeiten. Er stellte jahrzehntelang eine Bedrohung für die israelischen Bürger dar, und seine Beseitigung macht die Welt zu einem sichereren Ort. Es ist noch nicht vorbei, die Hisbollah hat noch mehr Möglichkeiten», sagte Hagari und wies darauf hin, dass Kampfflugzeuge die Terrorgruppe im gesamten Libanon angreifen.
Der Kommentar der Houthi-Terroristen ist bezeichnend für ihr Denkschema, die auf schiitischen Ideologie basiert: «Sein Djihad wurde auf die bestmögliche Weise beendet, mit dem Märtyrertod. Das Blut der Märtyrerführer wir nicht umsonst vergossen werden… der Widerstand wird nicht gebrochen werden und der Djihad-Geist der Brüder im Libanon und an allen Fronten der Unterstützung für die Hamas wird stärker werden. Wir werden den Djihad zur Verteidigung unseres Heimatlandes und für den Sieg der Unterdrückten in Palästina und im Libanon fortzusetzen.»
Eine Gruppe von neun internationalen Arbeiter-Gewerkschaften reichten bei der Arbeitsorganisation bei der UN eine Klage ein, mit der sie eine Entschädigung für 200.000 Palästinenser einfordern, sie seit dem 7. Oktober nicht mehr zu ihren Arbeitsplätzen in Israel kommen. Dazu muss gesagt werden, dass der einzige Personenübergang Eretz von den Terroristen der palästinensischen Terror-Organisation Hamas völlig zerstört wurde. Seither wurde er nur provisorisch als Warenübergang in den Norden des Gazastreifens hergerichtet. «Diese Arbeiter haben aufgrund der Aussetzung von Arbeitserlaubnissen und der einseitigen Kündigung ihrer Verträge weit verbreiteten Lohndiebstahl erlebt», heisst es in einer gemeinsamen Erklärung der Gewerkschaften, deren Mitglieder in so unterschiedlichen Branchen wie Baugewerbe, Bildungswesen, Journalismus, Landwirtschaft, Gastgewerbe und Transportwesen tätig sind. Wir vergessen die Videos nicht, wie Zivilisten in Gaza israelische Geiseln gelyncht und bestialische ermordet haben!
Eine Salve von zehn Raketen wurde gestern gegen Mittag vom südlichen Libanon in Richtung Israel abgeschossen. Das Ziel war Tiberias und andere Ort am See Genezareth. Die meisten Raketen wurden abgefangen. Ein Mann wurde durch ein herabfallendes Schrapnell mittelschwer verletzt. Die Abschussbasis, die sich in der Küstenstadt Sidon befand, wurde zerstört. In den letzten Stunden wurden darüber hinaus Dutzende von Waffendepots, bereits abschussbereit vorgefundenen Raketenwerfer und weitere Infrastrukturen der Hisbollah im Süden des Libanon zerstört.
VM Yoav Gallant betonte anlässlich eines Manöverbesuches im Norden des Landes: «Wir haben die Hisbollah im vergangenen Jahr und insbesondere in den letzten Wochen sehr hart getroffen. Wir werden diese Bemühungen fortsetzen und verstärken – wir planen, die Orte im Norden Israels zu sichern und diejenigen, die evakuiert wurden, sicher nach Hause zurückzubringen.»
In der Enge von Bab al-Mandab (Tor der Tränen) konnten drei US-amerikanische Kriegsschiffe einige Drohnen und Raketen abschiessen und zerstören. An den Kriegsschiffen entstand kein Schaden, wie unterschiedliche Stellen berichteten. Die Houthi-Terroristen hatten früher am Tag bekannt gegeben, dass sie drei US-amerikanische Schiffe mit 23 unterschiedlichen Geschossen angegriffen hätten.

Palästinensische Bewaffnete, grausame Wegelagerer und Meuchelmörder im Gazastreifen, erschossen vorgestern eine Mitarbeiterin einer in den USA ansässigen Hilfsorganisation. Hamas-‘Beamte’ behaupteten, es habe sich um einen Fall von Verwechslung gehandelt.
Quo licet Iovi non licet bovi, nach bedauerlichen und dramatischen Zwischenfällen zwischen der IDF und Hilfsorganisationen konnten die Aufschreie von UNO und anderen Gut-Menschen-Organisation nicht schnell und laut genug kommen. Muss man aber der Hamas durchaus Vorsätzlichkeit oder Billigung von Mord zusprechen, wird die billige Entschuldigung ohne Weiteres akzeptiert.
Anderen unbestätigten Berichten zufolge, wurde sie von Hamas-Bewaffneten ermordet, weil sie sich geweigert hatte, Hilfsgelder an die Terrorgruppe auszuhändigen.
Das Auto, in dem Islam Hejazy, Gaza-Programmmanagerin bei HEAL Palestine, unterwegs war, wurde vorgestern im Gebiet von Khan Younis im Süden der Enklave abgefangen.
Bewaffnete in drei Autos beschossen das Fahrzeug mit Dutzenden von Kugeln, so Anwohner und die Familie der Frau.
«Sie war Mutter von zwei kleinen Kindern und eine humanitäre Helferin mit höchster Ethik und Professionalität», schreibt HEAL Palestine auf seiner Facebook-Seite.
«Wie kann eine unschuldige Person getötet und 90 Kugeln auf ihr Auto abgefeuert werden, nur weil es zu einer Verwechslung kam», so die Familie in einer von palästinensischen Medien veröffentlichten Erklärung.

Eine aus dem Libanon abgeschossene Langstreckenrakete wurde über dem nördlichen Gebiet von Samaria angefangen und zerstört. Gleichzeitig wurden weitere Raketen in Richtung des westlichen Galil abgeschossen. Eine Boden-Boden-Rakete, die ebenfalls vom Libanon abgeschossen wurde, konnte am gestrigen Vormittag über dem nördlichen Luftraum Israels abgefangen werden. Kurz darauf wurde eine Salve von 10 Raketen in Richtung Sfad abgeschossen. Teile einer Rakete stürzten auf ein palästinensisches Haus in Hawara, Samaria, und richtete dort grossen Schachaden an. Es gab keine Verletzten. Eine weitere Boden-Boden-Rakete traf eine unbebaute Fläche im Zentrum von Israel, ohne Schaden anzurichten.
Der Iran verkündete, dass er, ähnlich wie schon 1981, Truppen zur Verstärkung der Hisbollah im Libanon und auch in Syrien einsetzen wird. Die Einberufung der Truppen hat bereits begonnen, sie werden in den kommenden Tag in ihre neuen Einsatzgebiete verlegt werden. Das ist bezeichnend für die Politik des Irans, der den Libanon bald als schiitisches Land annektieren wird.
Bei fortgesetzten Angriffen auf Ziele der Hisbollah wurden mehr als 140 Infrastrukturen, darunter von der Terror-Organisation genutzte Gebäude, Abschussbasen, Anti-Schiff-Raketen und Waffenlager zerstört. Die Angriffe reichten bis in das Beqa’a Tal. Dort wurden auch einige Waffenproduktionsstätten zerstört. Laut Militärangaben schmuggelt der Iran Waffen und Komponenten der Hisbollah über die Ostgrenze des Libanons. Die Lieferungen würden zu den Produktionsstätten gebracht, wo die Hisbollah verschiedene Waffen, darunter Präzisionsraketen, bauen würde. Vorgestern wurden bereits einige Strassen und eine Brücke zwischen dem Libanon und Syrien, über die der Schmuggel stattfindet, zerstört.
Bei einem gezielten Angriff auf ein ranghohes Mitglied der palästinensischen Terror-Organisation Hamas wurde Ahmed Muhammad Fahd eliminiert. Er war verantwortlich für direkte Angriffe auf die IDF und auf das Land, vor allem mit Raketenbeschuss vom syrischen Golan. Zum Zeitpunkt des Angriffs plante er gerade eine unmittelbar bevorstehende Terror-Attacke. Der Luftangriff gegen ihn fand in den Nachtstunden auf syrischem Gebiet statt.
Eine vom Jemen abgeschossene Boden-Boden-Rakete wurde vom israelischen Luftabwehr-System ‘Arrow’ ausserhalb des israelischen Luftraums abgefangen. Der Raketen Alarm wurde dennoch ausgelöst, um vor herabstürzenden Schrapnells zu warnen.


Bis zum frühen Abend wurden mehr als 90 Raketen aus dem Libanon auf Israel abgeschossen. Die meisten von ihnen konnten abgefangen und zerstört werden. Die Raketen waren gegen den Norden Israels ausgerichtet, einige aber auch auf Tel Aviv und das Gebiet von Judäa und Samaria.
Die IDF fordert dringend die Bewohner des Beqa’a-Tals und des Vororts Dahiyeh auf, sich dringend in ein sicheres Gebiet zu begeben, sofern sie sich in der Nähe von Gebäuden und Infrastrukturen der Hisbollah aufhalten. «Unsere Aufforderung dient Ihrer Sicherheit und der Ihrer Familien. Kommen Sie nicht zurück, bevor wir die Gebiete wieder freigeben.»
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