
Auch heute musste die IDF leider erneut den Tod von fünf Soldaten bekannt geben. Cpt.Yair Aykov Shushan, 23, Staff Sgt. Yahav Hadar, 20, Staff Sgt. Guy Karmiel, 20, Staff Sgt. Yoav Feffer, 29, und Staff Sgt. Aviel Wisemann, 20, s“l, verloren ihr Leben bei einem Kampf im nördlichen Gazastreifens. Zehn weitere Soldaten wurden beim gleichen Vorfall verwundet, acht von ihnen lebensgefährlich. Nähere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

Heute Vormittag wurden immer mehr Stimmen laut, dass sich die Gespräche in Katar einem positiven Abschluss nähern. Aber wie immer in den vergangenen Monaten gab es andere, die zur Vorsicht mahnten. Es gebe nach wie vor noch einige offene Fragen, die erst zur Zufriedenheit beider Seiten geklärt werden müssen. Angeblich wurde beiden Seiten in Doha ein ‘endgültiger Entwurf’ zur Begutachtung vorgelegt. Jedoch erklärte die Regierung, noch kein solches Papier erhalten zu haben. Kurze Zeit später berichtete Kanal 12, das Papier sei bereits über Nacht eingegangen und sei für Israel ‘weitgehend akzeptabel’. Auch die im Ausland lebenden Hamas-Führer hätten sich zufrieden gezeigt. Die letzte Entscheidung hängt nun von Muhammad Sinwar ab, der als Nachfolger von Yayhya Sinwar gilt.

Kanal 12 erklärte, ihre Berichterstattung sei von der israelischen Militärzensur freigegeben worden. Die kommenden Tage seien für die weitere Entwicklung von dramatischer Bedeutung. Es scheint möglich, eine Einigung vor dem 20. Januar, dem Tag der Amtseinführung Trumps, zu erreichen.
Auf Einzelheiten, die derzeit in allen Medien kolportiert werden, gehe ich hier nicht ein. Sie könnten schon wieder hinfällig sein, bevor mein Text online gestellt wird. Auch die Reaktionen von Koalition-Politikern aus unterschiedlichen Lagern und Gruppen von Familienangehörigen und Freunden zitiere ich an dieser Stelle nicht, sie sind erstens hinreichend bekannt und bringen derzeit nichts Neues.
Nachdem zehn Mitglieder der Koalition betont haben, dem Deal, sollte er zustande kommen, nicht zuzustimmen und auch Smotrich diese im Namen seiner Partei erklärt hat, wird es eng für eine notwendige Mehrheit. Nur mehr maximal 51 MKs würden in diesem Fall für das Abkommen stimmen. Oppositionsführer Yair Lapid hat erneut bestätigt, dass er, um das Abkommen zu erreichen, mit seiner Partei und deren 24 Sitzen ein politisches Sicherheitsnetz anbietet. «Ich möchte Netanyahu noch einmal daran erinnern, dass er sie nicht braucht,» sagt Lapid und bezieht sich dabei auf den rechtsextremen Finanzminister Bezalel Smotrich und den nationalen Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir. «Ich habe ihm ein politisches Sicherheitsnetz für einen Geiselaustausch angeboten. Dieses Angebot gilt jetzt mehr denn je. Wenn Netanyahu einen Deal machen will und kann, wissen er und ich, wie wir die Details des Sicherheitsnetzes in einer halben Stunde abschliessen können.» Auch Benny Gantz hat seine Zustimmung für das Abkommen bekundet.
Das nenne ich eine verantwortungsvolle und humane Art, Politik zu machen! Jishar Koach, Yair und Benny!

Er ist und bleibt ein politischer Wendehals! FM Gideon Sa’ar war einst ein lautstarker Kritiker des Programms von JM Yariv Levin, der nichts anderes wollte, als die Gewaltentrennung in Israel zu zerstören. Und damit das Ende der Demokratie in Israel einzuläuten. Jetzt stellte er gemeinsam mit Levin das ‘leicht abgeänderte’ Programm vor. Im März 24 hatte er sich schmollend auf die Hinterbank der Opposition zurückgezogen, nachdem Netanyahu ihm den Einsitz in das Kriegskabinett verweigert hatte. Vor fünf Wochen diente er sich als Retter der Koalition an, indem er mit seinen vier Getreuen von der Opposition in die Koalition wechselte. Er wurde mit offenen Armen empfangen, war er doch der Garant, dass die Koalition, jetzt auf 68 Sitze angewachsen, auch ein Erdbeben, ausgelöst durch Ben-Gvir, Smotrich oder Gafni aushalten kann. Verliesse einer von ihnen die Koalition, stünde die Regierung mit 61 Sitzen immer noch auf, wenn auch tönernen Füssen. Sa’ar ist bekannt dafür, dass er davonläuft, wenn er nicht gehätschelt und getätschelt wird. Nachdem er kläglich gegen Netanyahu im Kampf um die Spitzenposition im Likud versagte (78 % zu 22 %), ging er nach Hause, um seine Wunden zu lecken. Kam mit einer neuen Partei zurück, die nirgendwo richtig Fuss fasste. Danach versuchte er sein Glück bei Liebermann, der abwinkte und Benny Gantz, der sich seiner erbarmte. Aber eben nicht mit ihm in das Kriegskabinett einzog. Grund genug, wieder zu Netanyahu zurück zu schleichen. Wie sagen die Franzosen? ‘On toujours revient à ses premières amours.’ Dort angekommen schielte er nach dem Posten des VM. Doch als Yoav Gallant aus dem Amt entfernt wurde, erhielt er nicht den angestrebten Job und musste sich mit dem des Aussenministers zufriedengeben. Von dem hat er keine Ahnung. Jetzt plant er, mit seinen vier Mannen zurück in den Hafen des Likud zu segeln, aus dem er vor einigen Jahren geflüchtet ist. Um sich erneut in Position um die Spitze des Likud zu bringen, falls vor einer Wahl die parteiinternen Vorwahlen stattfinden.Von seinem sicheren Stuhl als FM kann er in der Zwischenzeit zusammen mit JM Levin den Coup d’état planen. Sollte er gelingen, stürzt Israel endgültig in eine sehr dunkle Zeit.
GStA Gali Baharav-Miara gab bekannt, dass sie die Petition des OGH gegen Netanyahu unterstützt, die die Ablehnung der Bestellung von Roi Kalon zum ‘Beauftragten für den öffentlichen Dienst’ (s. Bericht vom 5. Januar) unterstützt. Sein Lebenslauf entspricht nicht den für diesen Posten notwendigen Qualifikationen, seine durch Netanyahu eigenmächtig vorgenommene Ernennung ist daher zurückzunehmen. «Die Ernennung erfolgte trotz eines eklatanten Mangels an Kompatibilität zwischen der Erfahrung von Kahlon und den Anforderungen dieser gehobenen und sensiblen Position», sagte Baharav-Miara und hob die weitreichenden Befugnisse und den Einfluss hervor, die selbst ein temporärer Leiter des öffentlichen Dienstes ausübt. «Nach einer eingehenden Prüfung der Angelegenheit sind seine Qualifikationen und Erfahrungen für die Position nicht geeignet, auch nicht als kommissarischer Beauftragter.» Der OGH wird morgen Anhörungen zum Thema abhalten.

Die gute Meldung des Tages: Noch ist es Zukunftsmusik, aber wenn das von Gadi Benjamini mitentwickelte System sich bewährt, werden verheerende Feuer, wie sie derzeit in Los Angeles toben, der Vergangenheit angehören. FireDome, inspiriert vom Raketen-Abwehr-System ‘Iron Dome’ soll zunächst Gebiete von bis zu 40 ha schützen. Das System basiert auf mehreren Stufen. Meldet die Feuerwehr eine sich nähernd Feuerfront, löst ein fest installierter Abwurfmechanismus Kapseln ab, die sich vor dem Aufprall öffnen und ein umweltfreundliches feuerhemmendes Mittel freisetzen. Dieses Mittel bildet eine Schutzbarriere um das zu schützende Objekt und verhindert das Eindringen von Bränden. Sollten trotzdem punktuell Brände aufflackern, werden sie durch KI unterstützte Sensoren schnell entdeckt und können gezielt durch den Einsatz einer weiteren Kapsel gelöscht werden. Die abgeworfenen Kapseln verteilen das Material auch in der Luft, sodass eine Art ‘Kuppelschutz’ entsteht, die das Aufflackern von Bränden durch in der Luft fliegenden Funken verhindert wird. Geplant ist es, das System für ein Gebiet von einer Meile auszubauen. In Israel soll das System ab Mai in der Region um Jerusalem und im Carmel-Wald getestet werden. Im kommenden Jahr soll es in den USA zu Einsatz kommen.
So, where is the complete victory that was the reason this insane war was continued for 400+ days? And how many hostages would still be alive if an agreement had been reached sooner — without that insane (and now not even received) condition? And what about the Israeli soldiers who died in combat- that is without speaking of the thousands of displaced (and dead) Palestinians and Israelis?
And the estimated 17,000 Hamasniks said to still be alive and fighting? So where’s the security that this war was being waged for?
Frankly I also curse those right wing American Jews who said to us, “we need this “victory” for security and there aren’t many hostages, alive anyway”) Yes, Esther, someone did say those exact words to us, on Rosh Hashana no less.
As I said from day one, there will be no complete victory, and the conscription of the minds of the Israeli public and the Jewish American right who bought into it is to be cursed.
I am gathering Netanyahu is so desperate for an invite to Trump’s inauguration (which he has not thus far received) that he can so easily be bought.
—– Der Autor des Kommentars ist mir persönlich bekannt ——-
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