17. Ijjar 5785



Tzeela Gez, 30, s’’l, war mit ihrem Mann unterwegs, als palästinensische Terroristen das Feuer auf mehrere Pkws eröffneten. Tzeela wurde getroffen und in lebensbedrohlichem Zustand ins ‘Rabin Medical Center’ evakuiert. Die Ärzte leiteten sofort einen Not-Kaiserschnitt ein. Das Baby wurde nach der Geburt sofort ins ‘Schneider Children’s Hospital’ innerhalb des Geländes gebracht. Es schwebt noch in Lebensgefahr. Tzeela erlag ihren schweren Verletzungen. Ihr Mann wurde beim Terror-Anschlag nur leicht verletzt. Zur Verfolgung des Terroristen wurde u.a. eine Drohne eingesetzt. Bruchin, die Siedlung in unmittelbarer Nähe des arabischen Ortes Bruqin, ist seit 2012 offiziell als israelische Siedlung anerkannt. 1998 konfiszierten die Gründer von Bruchin 33 ha Land von den Bewohnern von Bruqin. Ob es sich hierbei um privates, also im Grundbuch eingetragenes Land der Araber handelt oder um staatlich-israelisches Land, wird immer noch diskutiert.



Nach einer berührenden Verabschiedung wurde heute Margot Friedländer 103, s’’l, auf dem jüdischen Friedhof in Berlin-Weissensee beigesetzt. Auf ihren besonderen Wunsch hin wurde die Verabschiedung von zwei Rabbinern geleitet. Rabbiner Jonah Sievers von der liberalen jüdischen Gemeinde und Rabbi Yehuda Teichtal von der Jüdischen Chabad-Gemeinde. Ebenfalls auf besonderen Wunsch sang Max Raabe ihr Lieblingslied: «Irgendwo auf der Welt»
Um 22 Uhr Israel-Zeit wird heute eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates zum Thema ‘Schutz von Zivilisten in bewaffneten Konflikten’ stattfinden. Grundlage der Sitzung wird die Resolution 2474 v. 11. Juni 2019 sein. In dieser Resolution wird auch die Verpflichtung der Rückführung von sterblichen Überresten von Geiseln festgehalten. Der israelische UNO -Botschafter Danny Danon betonte, dass die heutige Sitzung die erste zu dem Thema seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 ist. In seiner Rede vor dem Rat wird Danon betonen, dass «die Hamas die Entführung von Menschen industrialisiert hat – und das Schweigen der Welt ein Ende haben muss. Man kann nicht Menschenrechte einfordern und gleichzeitig akzeptieren, dass eine terroristische Organisation Menschen festhält.» Ruby Chen, Vater des ermordeten amerikanisch-israelischen Doppelbürgers Itay Chen wird zu Beginn der Sitzung ein kurzes Statement abgeben. Anschliessend wird er gemeinsam mit Lea Goldin, die Mutter des 2014 von der Hamas ermordeten Soldaten, dessen Leichnam nach Gaza verschleppt wurde, vor die Presse treten.
Trump sagte anlässlich eines Frühstücks-Treffens mit Wirtschaftsführern in Doha: «Der 7. Oktober war einer der schlimmsten Tage in der Geschichte der Welt, nicht nur in der Region. Der Angriff der Hamas auf Israel war einer der schlimmsten und grausamsten Angriffe, die jemals verübt wurden.» Trump sagte, man müsse sich mit der Hamas auseinandersetzen. «Wir arbeiten sehr hart in Gaza. Gaza ist ein Gebiet des Todes und der Zerstörung, aber die USA werden sich engagieren und es wird eine ‚Freiheitszone‘ werden. Ich habe Luftaufnahmen, auf denen praktisch kein Gebäude mehr steht. Es ist nicht so, als würde man versuchen, etwas zu retten. Es gibt keine Gebäude mehr. Die Menschen leben unter den Trümmern eingestürzter Gebäude, das ist nicht akzeptabel.»

Im Gegensatz zu Saudi-Arabien ist Qatar ein direkter Unterstützer der palästinensischen Terror-Organisation Hamas. Schon seit Jahren leben ranghohe Hamas-Führer ungehindert ihr Luxus-Leben in Doha. Von dort aus können sie bequem und ungefährdet Reisen in die ganze Welt unternehmen (ausser Ismail Haniyeh, der durch einen gezielten Angriff der Israelis in Teheran eliminiert wurde). Qatarische Gelder dienten jahrelang dazu, die Hamas zu finanzieren. Die Gelder wurden mit der schweigenden Billigung von Netanyahu nach Gaza transferiert. Qatar hat sich als Vermittler in den Verhandlungen über die Geiselbefreiung und einen Waffenstillstand etabliert; wie erfolgreich, sei dahingestellt. Trump betonte, dass niemand seine Beziehungen zu Saudi-Arabien und Qatar zerstören könne. «Wir hatten noch nie so starke Beziehungen zu Katar wie jetzt. Und wir werden euch schützen.» Wie wird Trump wohl mit dem Geschenk der Qataris umgehen? Einer Boeing 747 Luxusliner im Wert von US$ 400 Millionen? Er soll als neue ’Airforce One’ fliegen und später in sein Eigentum übergehen. Dieses Geschenk wirft nicht nur sicherheitstechnische Fragen auf, sondern auch verfassungsrechtliche.

Oppositionsführer Yair Lapid erklärte nach einer Besprechung mit Netanyahu, dass «Israel nur eine Entscheidung des Kabinetts entfernt von einem Deal zur Freilassung der Geiseln entfernt ist.» Lapid hat Netanyahu zum wiederholten Mal angeboten, ihm ein politisches Sicherheitsnetz zu bieten und erklärte: «Du hast kein politisches Problem, ich verspreche dir die völlige Sicherheit. Schliess den Deal ab, bring die Geiseln heim, jetzt!»
IDF und Shin-Bet erklärten am Nachmittag, dass der Hamas-Führer, der für den Transfer der Gelder in Milliardenhöhe nach Gaza, Jasser Husseini Ali Shamieh, verantwortlich war bereits in der Vorwoche durch einen gezielten Angriff eliminiert wurde.

Seit dem frühen Morgen wurden, so Mohammad al-Mughayir, Sprecher der Hamas Zivil-Verteidigung, angeblich 115 Menschen getötet. Sie wurden Opfer von Angriffen der IAF auf verschiedene Ziele im nördlichen Gazastreifen sowie auf Khan Younis.
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