27. Adar I 5782
Geschichte:
1948 wurde die Golani-Brigade gegründet. Diese, zu den Eliteeiheiten der IDF gehörende Brigade, ist ein Grossverband mit den folgenden Kompanien und Bataillonen:
- Barak (Blitz) – Infanterie
- Gideon – Infanterie
- HaBochim HaRishon – Infanterie
- Orev (Rabe) – Panzerabwehr
- Palchan – Pioniere
- Gadsar – Aufklärung
- Palhik – Kommunikation
Das Wappen der Golanis ist ein grüner Olivenbaum mit starken Wurzeln auf ockerfarbigem Hintergrund. Grün und Gelb stehen für die Wiesen auf dem Golan, dem Namensgeber der Brigade. Der Olivenbaum wiederum ist fest und tief verankert im Land, auf dem er steht. Die Soldaten tragen ein braunes Barett.
Mitglieder der Brigade sind berüchtigt für ihren teils stark ausgeprägten Hang zu disziplinaren Problemen bis hin zur Befehlsverweigerung. Trotzdem wurden drei Kommandanten, Mordechai Gur (1974 – 1978), Gabi Ashkenasi (2007 – 2011) und Gadi Eizenkot ( 2015 – 2019) zum Generalstabschef der israelischen Streitkräfte ernannt. Auf der anderen Seite sind die Golanis die ersten, die gerufen werden, wenn es zu aussergewöhnlich prekären Situationen kommt.
Obwohl die Golanis eigentlich dem Nordkommando unterstellt sind, nahmen sie auch regelmässig an Einsätzen in und um Gaza, sowie in Judäa und Samaria teil. Sie waren massgeblich an der Belagerung von Arafats Amtssitz in Ramallah und an den Kämpfen um das Flüchtlingslager in Jenin beteiligt.
2014 wurde der erste drusische Kommandant der Einheit, Oberst Raslan Alian bei einem Einsatz schwer verwundet. Am gleichen Tag, dem 19. Juli 2014, verloren 13 Golanis ihr Leben in verschiedenen Einsätzen in Gaza. Zwei der Gefallenen waren US-Bürger.
Kol HaKavod!
Zwei Flugzeuge mit 100 Tonnen humanitärer Hilfsgüter haben von Israel kommend Moldavien erreicht. Mit diesen Hilfsgütern sollen einerseits Flüchtlinge, die schon in Moldavien angekommen sind, Hilfe erfahren. Andererseits soll ein Teil der Güter aber auch in die Ukraine gebracht werden, um vor Ort Hilfe zu bringen. Die Hilfsgüter umfassen u.a. Wasseraufbereitungssysteme, Zelte, Schlafsäcken, Decke und gängige medizinische Hilfsgüter.
Ein Teil der United Hatzalah Freiwilligen, die derzeit in Moldavien vor Ort sind haben gestern Abend zwei Hochzeiten für Flüchtlinge organisiert. «Wir haben einen weiten Weg zurückgelegt, um hierher zu kommen, per Flugzeug und Land, um den Flüchtlingen, die in Moldawien Schutz suchen, medizinische Hilfe und humanitäre Hilfe zukommen zu lassen. Wir fanden uns unter Mitgliedern der Chisinau-Gemeinde und vielen vertriebenen jüdischen Flüchtlingen wieder, die sich so freuten, dass wir aus Israel kamen, um ihnen zu helfen.» sagte Yossi Kletzky, Mitglied der Delegation.
Kategorien:Aus aller Welt, Israel, Timeline
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