20. Nissan 5782
Technologien:
1959 wird am Negev Research Institut in Be’er Sheva die erste Wasserentsalzungsanlage in Israel versuchshalber in Betrieb genommen. Das war der Beginn einer Entwicklung, die aus dem wasserarmen Israel ein Land machte, in dem es ausreichend Brauch- und Trinkwasser gibt.
Fünf Entsalzungsanlagen sind seither in Betrieb genommen worden, eine sechste Anlage geht 2023 in Betrieb. Entwickelt wurde das Prinzip der Entsalzung durch Umkehrosmose im Jahr 2009 in Norwegen.
Die neue Entsalzungsanlage wird von dem in Israel ansässigen Unternehmen IDE gemeinsam mit Hutchison Water aus Hongkong finanziert, wobei das israelische Unternehmen 51 % des der Aktien hält.
Pro Tag sollen 624.000 m3 Trinkwasser in das Netz eingespeist werden, welches dann 1.5 Millionen Menschen mit Wasser versorgen wird.
Insgesamt decken die bestehenden Anlagen schon heute 70 % des gesamten Wasserbedarfes ab.
86 % des Abwassers werden wiederum in der Landwirtschaft genutzt.
Ramadan:
2022 Heute ist der letzte Tag, an dem Nicht-Moslems den Tempelberg in Jerusalem besuchen dürfen. Das Verbot gilt für die letzten zehn Tage des Ramadans und endet heuer am 2. Mai. Diese alljährliche Einschränkung gilt als Teil des Status-quo Abkommens mit der Waqf, die die islamischen Bauten auf dem Tempelberg und die Gräber der Patriarchen in Hebron verwaltet. Die Behörde ist dem Ministerium für religiöse Angelegenheiten in Ramallah unterstellt. Dieses Status-quo Abkommen gilt seit der Rückeroberung der Altstadt und des Tempelbergs durch die IDF im Jahr 1967. Es wurde eigens und freiwillig seitens Israel an die Jordanier übertragen, in der Annahme, damit ein Zeichen von ernst gemeintem Frieden zu setzen.
Grundsätzlich untersteht die Verwaltung durch den Waqf der jordanischen Regierung, während die Sicherheitskontrollen der israelischen Polizei obliegen. Juden dürfen bis auf diese zehn Tage des Jahres zu bestimmten Zeiten sehr wohl auf den Tempelberg gehen, dürfen dort aber nicht beten.
So betrachtet ist die bevorstehende Absperrung absolut nichts Neues. Für rechtsextreme Politiker allerdings ist sie ein Zugeständnis der Regierung an die Palästinenser und ein Einknicken gegenüber dem Terror. Seitens der arabischen MK hingegen wird der Entscheid als Bemühung gelobt, die in den letzten Tagen hochgekochten Unruhen zu beruhigen.
Arabische Politik:
2022 treffen sich Minister der Arabischen Liga in Amman, um die Situation auf dem Tempelberg zu diskutieren. Am Tisch sitzen Mitglieder der PA, Ägypten, Marokko, Saudi Arabien, Qatar, VAE und Jordanien. Auch König Abdullah II wird für den späten Nachmittag erwartet.
Einziges Thema ist der Erhalt des Status – quo und das Verbot für Nicht-Moslems den Tempelberg während der Tage bis zum Ende des Ramadans zu besuchen. Gleichzeitig betonte Aussenminister Lapid gegenüber Vertretern des US-Aussenministeriums in Jerusalem, dass es seitens der israelischen Regierung keinerlei Absichten gäbe, etwas am Status-quo zu ändern.
Da dürfte den Arabern wieder einiges entfallen sein. Ihre Forderungen sind schon lange erfüllt und man weiss mittlerweile, dass die gesamten Unruhen von radikalen islamischen Gruppen geplant und orchestriert waren.
Raumfahrt:
2022 Nachdem die Rückkehr zur Erde der Raumkapsel SpaceX bereits mehrfach verschoben wurde, soll nun die endgültige Landung am Sonntag um 19:35 stattfinden.
Zankapfel Israel:
2022 wurde PM Bennett von CNN interviewt und mit der Frage konfrontiert, warum er israelischen Soldaten den Zutritt zum Tempelberg gestattet hätte, obwohl ihm doch klar gewesen sein musste, dass dies sofort wieder weltweit verbreitet werden würde. Seine lakonische Antwort «Wie immer fangen Sie in der Mitte der Story an. Am vergangenen Freitag haben sich 300 Palästinenser auf dem Tempelberg verbarrikadiert, um andere Moslems am Beten zu hindern. Es liegt in meiner Verantwortung, die Religionsfreiheit für alle sicherzustellen und so musste ich Polizisten einsetzen, um etwa 80.000 Moslems zu ermöglichen, friedlich zu beten. Wenn man mit Gewalt konfrontiert wird, muss man hart vorgehen.»
Auf das zweite Thema Samaria und Judäa angesprochen und mit dem Vorwurf der Besetzung seit 1967 konfrontiert, sagte er «Ich muss widersprechen, das sind keine besetzten, sondern bestenfalls zu diskutierende Gebiete. Und wir haben ebenso wie die Palästinenser Anspruch auf unseren eigenen Platz – um es zu betonen, niemand wird irgendwo hingehen, wir müssen gemeinsam herausfinden, wie wir zusammenleben können.»
Nahezu zeitgleich predigte in Ramallah Mahmoud Al-Habbash, ein enger Ratgeber von Präsident Abbas am 15. April, wie aber erst heute veröffentlicht wurde «Wo sind die Römer, die Griechen und die Perser? Wo sind die Tataren? Wo sind die Kreuzfahrer? Wo sind sie alle? Sie alle sind einmal hier durchgezogen für eine lange oder kurze Zeit, aber wo sind sie heute? Sie sind alle von den Rädern der Geschichte überrollt worden, während Jerusalem unverändert blieb. Diese Besatzung wird auch verschwinden, während Jerusalem bleiben wird. Jerusalem durchlebt gerade eine ihrer dunkelsten Zeiten und sieht sich der allerschlimmsten Aggression ausgesetzt, die von einer Bande ausgeübt wird, die sich hier von allen Ecken der Erde aus versammelt haben. Obwohl sie keinerlei Verbindung oder Beziehung zu diesem Land haben. Es sind Menschen, die aus allen Ecken der Erde kamen und fälschlicherweise ein historisches Recht, hier zu sein, für sich beanspruchen. Sie beanspruchen, dass Gott Abraham dieses Recht zusprach. Oh Muslims, dieses Land gehört Abraham. Gut, wir sind seine Nachfahren. Sie hingegen haben keinerlei ethnische oder religiöse Verbindung zu Abraham. Dieses Land gehörte uns schon sogar noch vor den Natufians [12.000 bis 9.500 BCE], den Kanaanitern, Jebusitern, und den frühen Palästinensern. Und es gehört uns heute, nach der Eroberung und Befreiung durch den Islam. Es gehört uns heute und es wird uns morgen gehören, bis Allah die Erde und alle die darauf leben übernommen haben wird.»
Nichts als eine typische Propaganda mit den üblichen Lügen, verdrehten Tatsachen und Geschichtsklitterungen.
Kategorien:Aus aller Welt, Israel, Timeline
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