14. Elul 5782
Geboren:
1774 wurde in Wien Salomon Mayer Freiherr von Rothschild geboren. Dieser zweite Sohn von Mayer Amschel Rothschild wurde der Begründer des österreichischen Zweigs der bekannten Bankier Familie.
1821 gründete er eine Bank in Wien, die später zur Creditanstalt wurde. Diese Bank galt bis 1931 als Rothschild Bank, bis der Staat die Mehrheitsanteile übernahm.
Der Schwerpunkt seiner Geschäfte war die Kreditvergabe an das Haus Habsburg, dem er bis zu 200 Millionen Gulden zur Verfügung stellte. Nach heutigem Geldwert entspricht dies etwa unglaublichen 5 Milliarden Euro.
Als Jude war ihm über eine lange Zeit hinweg der Erwerb von einem Grundstück und damit auch von einem Haus verboten, deshalb logierte er jahrelang im «Schlosshotel Römischer Kaiser» im Wiener Stadtzentrum. Später jedoch wurde er dank einer Ausnahmebewilligung zu einem der grössten Grundbesitzer der Monarchie.
Die österreichische Industrialisierung verdankte es seiner Unterstützung, dass sie schnell und ohne finanzielle Probleme vor sich ging. Auch die einzige österreichische Schifffahrtsgesellschaft, die österreichische Lloyd, konnte nur dank einem grosszügigen Darlehen überleben.
1848 flüchtete er nach Frankreich, wo er bei seiner Tochter und deren Ehemann lebte.
Geschichte:
1928/1993 Der erste Jerusalemer Zoo wurde im Jahr 1928 im Garten eines Hauses in der Innenstadt von Jerusalem eröffnet. Gründer dieses als Kinderzoo konzipierten Geländes war der Zoologe Prof. Aharon Shulov. Bald beschwerten sich die Nachbarn über die Gerüche und den Lärm, so dass der Zoo 1941 an einen anderen Ort übersiedeln musste. Ein zweites Mal zog er 1947 auf ein Gelände der Hebrew University auf dem Scopus Berg um. Während und nach dem Unabhängigkeitskrieg wurde die Versorgung der etwa 200 Tiere immer schwieriger. Der Grossteil war durch den Beschuss aus Jordanien getötet worden, oder nach dem Ausbruch aus den Gehegen gestorben
Nur 18 Tiere überlebten. Darunter ein Löwe, eine Hyäne, zwei Füchse, ein Leopard und zwei Kängurus. Der Transport wurde erst nach Verhandlungen mit den Jordaniern, die das Gebiet am Scopus Berg besetzt hatten, und der UNO möglich. An diesem Ort im Romema Viertel, in der Nähe der heutigen Harfenbrücke und des neuen Bahnhofs, fanden sie zwischen 1950 und 1991 ein neues Zuhause.
1993 wurde der Biblische Zoo Jerusalem in Jerusalem Malcha eröffnet. Auf etwa 30 Hektar leben aber nicht nur alle Tierarten, die in der Torah genannt sind und auf der Arche von Noah gerettet wurden. Einige Tiere lebten vor langer Zeit hier, sind aber hier mittlerweile ausgestorben. Wie z.B. der Elefant, dessen Stosszahn erst kürzlich gefunden wurde, oder das Nil Krokodil, dass vor etwa 200 Jahren noch im Krokodil Fluss in der Nähe von Caesarea schwamm.
Ein absolutes Muss, wenn man Tiere liebt!
Wahlkampf 2022:
VM-Minister Benny Gantz betonte nochmals, dass er keine Absichten habe, nochmals seine politische Karriere mit der von MK Benjamin Netanyahu zu verbinden. Im Kanal 12 betonte er: «Ich sass in einer Regierung mit Netanyahu und habe einen schweren persönlichen und politischen Preis dafür gezahlt. Er hat versagt, als das Land ihn am meisten gebraucht hätte. Was kann man noch tun, damit der Mann sein Wort hält und die Interessen des Staates über seine eigenen stellt? Deshalb werde ich nicht mit ihm gehen.»
Er wies darauf hin, dass im letzten Jahr alles möglich geworden sei, was man nie für möglich gehalten hätte. Die kommenden Wahlen, die am 1. November stattfinden werden, kommentierte er: «Wir haben drei Szenarien. Ein Szenario ist, dass Bibi 61 Sitze haben wird und in einem solchen Fall eine extreme Regierung gebildet wird, die nicht gut für den Staat Israel ist. Es könnte eine Übergangsregierung geben, die bis zu einer sechsten Wahl geführt wird von Yair Lapid, der derzeit im Büro des Ministerpräsidenten sitzt. Die dritte Option ist, dass es mir mit der Nationalen Einheitspartei und allen Parteien, die sich ihr anschließen, gelingt, eine breite Einheitsregierung zu bilden. Das strebe ich an, und das versuche ich zu tun.»
Kultur:
Vor wenigen Monaten waren die bekannten Cartoons «Maus I und Maus II» von Art Spiegelman noch von einer Schule in Tennessee verbannt worden. Sie entsprächen nicht dem Geschichtsverständnis der Schule, den Holocaust durch einen Cartoon darzustellen.
Die beiden Geschichtsbücher, mit denen Spiegelman den 1992 Pulitzer Preis gewonnen hatte, werden nun mit dem Ehrenpreis des «National Book Award» ausgezeichnet.
Die Begründung der Gesellschaft war «…, dass Spiegelman mit seinen meisterhaften Grafic Novels Themen vom Holocaust bis zu den Folgen von 9/11 behandelt und die grenzenlosen Möglichkeiten des Comics als literarische Kunstform aufzeigt.»
Kategorien:Aus aller Welt, Timeline
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