18. Tishri 5783
Wiederbetätigung – Nazitümelei:
Österreich geht offensichtlich zumindest in Einzelfällen nicht hart genug gegen Fälle von offensichtlicher Wiederbetätigung vor.
Ein Unteroffizier hat zugegeben, mehrfach eine SS-Uniform getragen und den Hitlergruss gezeigt zu haben. Er wurde zwar dienstversetzt, musste sich aber keiner ziviljuristischen Verurteilung stellen. Deshalb ist er weiterhin, wenn auch dienstversetzt, im Bundesheer tätig. Er habe im Internet unter anderem eine Uniform, Hakenkreuz-Abzeichen und Hakenkreuz-Fahnen bestellt und sich mit Aufnähern mit SS-Runen, Reichsadler und Hakenkreuz eine SS-Uniform gebastelt. Diese Uniform soll er mindestens fünf Mal getragen haben. Fotos davon tauchten in sozialen Netzwerken auf.
Auch den Hitlergruss soll der Soldat wiederholt gezeigt haben, in der Kantine seines Sportvereins, am Fussballplatz oder vor Kameraden in der Kaserne. Ausserdem soll er Knallkörper aus dem militärischen Arsenal mit nach Hause genommen haben.
Er gab als Entschuldigungsgrund an, die Taten jeweils unter Alkoholeinfluss begangen zu haben.
BP Alexander van der Bellen und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zeigten sich schockiert und sahen ein «unglaubliches Fehlverhalten». Ein Sprecher des Bundesheeres kommentierte «Weder das Gericht noch die dafür einzig zuständige Disziplinarbehörde haben eine Entlassung erwirkt.» Verurteilt wurde der Kärntner Oberstabswachtmeister zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zehn Monaten und einer Geldstrafe von € 4.986. Erst eine mehr als einjährige Strafe hätte zum Entzug des Beamtenstatus beim Militär geführt.
Österreich hat ein scharfes Gesetz zum Durchsetzen des Verbotes der Wiederbetätigung, trotzdem kommt es immer wieder zu massiven Verfehlungen.
Medizinische Rettungsaktion:
Ein Kampfhelikopter der Einheit 669 wurde gestern zur Hilfe gerufen, um eine amerikanische Bürgerin von einem Kreuzfahrtschiff zu evakuieren. Sie hatte während der Kreuzfahrt auf dem östlichen Mittelmeer einen schweren Herzanfall erlitten, der im Bordhospital nicht ausreichend behandelt werden konnte.
Die 70 Jahre alte Dame wurde mit dem Hubschrauber zum Rambam Hospital in Haifa zur weiteren Behandlung geflogen.
Terror:
Der Palästinenser Bilal Basharat, ein Terrorist, der im Zuge der Freilassung von Gilad Shalit 2011 freigelassen worden war, wurde nun wieder festgenommen und wird erneut vor Gericht gestellt werden.
Er war als Kontaktperson für eine Terrorzelle der Hamas tätig, die mehrere Anschläge in Judäa und Samaria geplant hatten.
Nobel Preis:
Einer der drei Empfänger des «Nobelpreises» für Wirtschaft ist der jüdische ehemalige Vorsitzende der Federal Reserve Bank, FED, Ben Bernanke.
Gemeinsam mit zwei Kollegen untersuchte er, wie Banken in Wirtschaftskrisen funktionieren. Bereits 1983 hatte er in einer Arbeit nachgewiesen, dass durch eine vermehrte Kundentätigkeit zu Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit dazu führen, die Krise zu vertiefen.
Dank seiner Forschung wurden bei der letzten grossen Bankenkrise im Jahr 2008 noch grössere und umfassendere Schäden vermieden.
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