Was geschah am 25. Oktober?

30. Tishri 5783

Geboren:

1895 wurde in Oratiw, heute Ukraine, Levi Schkolnik, später Levi Eshkol geboren. Nach dem Besuch des traditionellen Cheder, der jüdischen Grundschule, besuchte er das jüdische Gymnasium in Wilna.

1914 wanderte er nach Palästina, damals noch Teil des Osmanischen Reiches, aus und diente im Ersten Weltkrieg in der jüdischen Legion der Briten. Nach dem Krieg wurde er Mitbegründer des zweiten Kibbutz, Dagania B, am Kinnereth.  Ab 1921 war er aktiv innerhalb der Histadrut, der ersten Gewerkschaft, reiste 1922 nach Europa, um Waffen zu kaufen und wurde fälschlicherweise des illegalen Waffenerwerbs bezichtigt. In Folge dieses Vorwurfes wurde er mehrere Wochen in Wien in Untersuchungshaft festgehalten. 

Eshkol war massgeblich an der Planung beteiligt, wie ab 1934 jüdische Gelder aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Palästina transferiert werden konnten, bevor der Transfer verboten wurde.

Zu seinen grossartigen Leistungen gehörte die Gründung der Mekorot. Diese Organisation sorgt bis heute dafür, dass die Wasserversorgung flächendeckend funktioniert. Ein Unterfangen, das auf Grund der Topografie, aber auch der Trockenheit geschuldet, immer noch schwierig ist. Die viertgrösste Wasserfilteranlage der Welt wurde im Jahr 2007 nach ihm benannt. Die Anlage pumpt Wasser aus Israels grösstem Süsswasserreservoir, dem Kinneret, filtert es und speist es wieder in das System der Mekorot ein, von wo aus es an etwa ein Drittel der israelischen Haushalte gelangt. Pro Tag werden 1.7 Millionen Liter Wasser gefiltert. 

Nach der Gründung des Vorläufers der heutigen Arbeiterpartei, der Mapai, war er 1942 bis 1944 deren Generalsekretär. Nach der Staatsgründung wurde er 1951 zum Mitglied der Knesset gewählt, wo er bis zu seinem Tod 1969 einen Platz einnahm. 

Nach dem Rücktritt des ersten PM David Ben Gurion im Jahr 1963 wurde Levi Eshkol dessen Nachfolger. Im Jahr darauf reiste er als erster israelischer Politiker in die USA, die daraufhin mit Waffenlieferungen an den jungen Staat Israel begannen. Im Mai 1965 nahmen Israel und die Bundesrepublik Deutschland ihre diplomatischen Beziehungen auf. 

Levi Eshkol verstarb am 26. Februar 1969 in Jerusalem.

Diplomatie:

Der neue britische PM Rishi Sunak gilt als ein grosser Freund und Unterstützer von Israel. Auf einer Veranstaltung der «Konservativen Freunde Israels» sagte er im August dieses Jahres, dass «Jerusalem die nicht zu diskutierende historische Hauptstadt Israels» sei. 

Darüber hinaus sei er ein grosser Verfechter der Idee, die britische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Er sei sich aber durchaus bewusst, dass dies kein einfaches Unterfangen sei, andernfalls hätten dies seine Vorgänger bereits durchgeführt. 

In einem Interview mit dem Jewish Cronicle hatte er, ebenfalls im August, Israel als Leuchtturm der Hoffnung bezeichnet. 

Einer seiner Schwerpunkte wird es sein, den Antisemitismus in Grossbritannien und BDS zu bekämpfen. 

Anti Terror Kampf:

Ein schwerer Schlag gegen den Terror gelang der IDF in Nablus. Nachdem es zu massiven Ausschreitungen zwischen der IDF und der neuen radikal-aggressiven Terrorgruppe «Löwengrube» gekommen war, wurden fünf Terroristen, darunter einer der Anführer und Gründer der Terrorgruppe getötet. Weitere 22 Palästinenser wurden verletzt.

Gleichzeitig gelang es, eine Waffenfabrik zu zerstören, sowie eine Wohnung, die als Treffpunkt zwischen Herstellern von Bomben und Terroristen diente.

Der Schlag gegen die Terrorgruppe wurde von Spezialeinheiten der IDF und der Grenzpolizei durchgeführt, nachdem es in den letzten Wochen immer wieder zu Angriffen auf die IDF und israelische Zivilisten gekommen war.


Sie sterben für nichts» – eine Replik zu einem Bericht von Monika Bolliger

Kategorien:Aus aller Welt, Timeline

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