3. Kislev 5783
Terror:
Der Terroranschlag in Jerusalem vom vergangenen Mittwoch forderte ein zweites Todesopfer.
Tadasa Tashume Ben Ma’ada hatte vor 21 Jahren Aliya von Äthiopien nach Israel gemacht.
Er war einer der führenden Mitglieder in einem Juwelier Projekt, das speziell für äthiopische Neueinwanderer aufgebaut wurde, erzählte Präs. Isaak Herzog. Seine Frau Michal hatte den Verstorbenen vor einigen Monaten bei einer Präsentation des Projektes kennengelernt.
Baruch dayan ha emet!
Sport und Terror:
So werden Kinder für den Terror gegen Israel missbraucht. Die 11-jährige Libanesin, Bissan Chiri, weigerte sich bei einem Tischtennis Turnier in Portugal gegen eine israelische Mitbewerberin anzutreten. Durch die Verweigerung schied sie automatisch aus dem Wettbewerb aus, während ihre Konkurrentin eine Runde weiterkam.
Seitens der Hamas wurde Chiri für ihren Entschluss mehr als gelobt, was wiederum zu folgender Stellungnahme durch den Coach der Libanesin führte «Chriri vertritt hier eine ehrenwerte arabische Position, die das echte Zugehörigkeitsgefühl des libanesischen Volkes zur palästinensischen Sache widerspiegelt.»
Ich nenne das politischen Missbrauch von Kindern.
Fussball WM 2022:
Eli Ohana, eine israelische Fussballlegende hatte sich seinen Besuch der Fussball WM in Katar wohl anders vorgestellt. Der erfolgsverwöhnte Sportler und Freund von Spitzenpolitikern des Likud, wie Benjamin Netanyahu und Reuven Rivlin, stiess in Katar auf pure Ablehnung.
Als ein katarer Polizist ihn im Auto mitnehmen sollte, erwähnte er diesem, dass er Israeli sei. Der Polizeibeamte daraufhin «Wenn das so ist, dann stoppe ich den Wagen sofort und du kannst zu Fuss gehen!». Ohana, der tatsächlich marokkanische Wurzeln hat, korrigierte sich, indem er vorgab, Portugiese zu sein.
Er ist nicht der einzige Israeli, dem Feindseligkeit und Hass entgegenschlägt. Kaum erkennen die Fans, dass der Journalist, der sie gerade interviewt Israeli ist, drehen sie sich bestenfalls um und gehen weg, oder sie brüllen «Du bist hier nicht willkommen, das ist Katar, es gibt nur Palästina, kein Israel!»
Das tut weh, war aber zu erwarten. Hoffentlich bleibt es in den kommenden Tagen und Wochen nur bei diesen Verbalattacken und es kommt nicht noch schlimmer. Das Aussenministerium hatte alle Fussballfans im Vorfeld gewarnt, dass es zu Angriffen auf sie kommen könnte.
Drogenschmuggel:
Eine nicht exakt genannte Menge an wasserfest verpackten Päckchen mit Drogen wurden in den vergangenen Tagen an die Strände zwischen Nahariya im Norden und Tel Aviv geschwemmt.
Aufmerksame Strandläufer hatten ihre Beobachtung der Polizei gemeldet. Sie waren besorgt, da sie davon ausgingen, es könnte sich um explosive Stoffe handeln.
Vor Tel Aviv wurde ein kleines unbemanntes Segelboot entdeckt, dass zumindest 40 solcher Päckchen an Bord hatte.
Woher die Drogen kamen und warum der geplante Schmuggel nach Israel nicht funktioniert hatte, ist noch nicht bekannt.
Kategorien:Aus aller Welt, Timeline
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