Was geschah am 20. Dezember?

26. Kislew 5783

Archäologie:

Vier Kinder fanden beim Spielen im Kibbuz Parod im nördlichen Galiläa eine 2.000 Jahre alte völlig intakte Öllampe. 

Die Kinder waren mit ihren Lehrern auf einer kleinen Wanderung. Plötzlich entdeckten sie etwas, das ihre Aufmerksamkeit erregte. Etwas, was zunächst für sie wie ein einfacher Stein aussah, der sich teilweise aus der Erde gegraben hatte, entpuppte sich als eine tönerne Öllampe

Sie brachten den Fund zu ihren Eltern, die ihrerseits die Israelische Antikenbehörde informierten. Seitens der Behörde wurde festgestellt, dass der Fund insofern von Bedeutung ist, als er ausserhalb eines Grabungsgebietes stattfand und nun wesentliche Aufschlüsse über das tatsächliche Ausmass der Besiedlung in diesem Gebiet gibt. 

Möglicherweise wurde die Lampe durch Vibrationen, ausgelöst durch Bauarbeiten und starke Regenfälle, in den vergangenen Wochen nach oben gedrückt.

Die Kinder erhielten von der Behörde eine Urkunde, die den Fund bestätigte. 

Vorsicht beim Essen von Sufganyot:

Zwei älteren Herren in Israel, 70 und 61 Jahre alt, wäre der Genuss von Sufganyot, oder Berlinern, wie sie hier heissen, fast zum Verhängnis geworden. 

Beide mussten in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem sie sich beim Genuss des süssen Gebäcks offenbar verschluckt hatten. Sufganyot sind während Chanukka, das noch bis zum 26. Dezember dauert, das bei Kindern und Erwachsenen sehr beliebte Gebäck. 

Magen David Adom warnt eindringlich vor der Erstickungsgefahr und rät, die Sufganyot vor dem Verzehr in kleine Stücke zu schneiden. 

Wie gut, dass uns nie solches Missgeschick passiert ist und wir höchsten klebrige Finger nach dem Genuss der Süssigkeit hatten!

Was ist ein Kriegsverbrechen? 

Der UNO-Menschenrechtsrat hat festgestellt, dass die Ausweisung des palästinensischen Rechtsanwaltes und Aktivisten, Salah Hamouri, in sein zweites Heimatland Frankreich ein «Kriegsverbrechen» sei. 

Nach seiner Ankunft auf dem Flughafen Charles de Gaulle am frühen Sonntagvormittag sagte er zur wartenden Presse: «Ich habe nur den Ort gewechselt, der Kampf geht weiter.» Zu seiner Begrüssung waren nicht nur seine Frau und die Presse, sondern auch Politiker und pro-palästinensische Aktivisten gekommen. Amnesty International bezeichnete den Vorgang als «grobe Verletzung der Menschenrechte». Israelische Zivilisten umzubringen, wurde noch nie als Verletzung der Menschenrechte gewertet. 

Die Begründung für die Ausweisung seitens eines israelischen Militärgerichtes war seine andauernde Zugehörigkeit zur «Palästinensischen Befreiungsorganisation (PFLP)», die von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird. 

Der Einschätzung schloss sich auch die arabische MK Aida Touman Sliman von der Chadash Partei an. Sie bezeichnete die noch amtierende Innenministerin Ayelet Shaked als «Kriegsverbrecherin».

Weihnukka in Washington:

Die Planung der Veranstaltung war sicher gut gemeint vom US-Präsident Joe Biden. Im weihnachtlich geschmückten Weissen Haus, umgeben von glitzernden Weihnachtsbäumen, standen etwa 15 Herren, die sich zum Abendgebet, dem Ma’ariv versammelt hatten.

Unter den traditionell oder bürgerlich festlich gekleideten Herren befanden sich bekannte Rabbiner aus den orthodoxen Gemeinden Washingtons und New Yorks, sowie jüdische Staatsbeamte.

Der Anlass war das gemeinsame Kerzenzünden am gestrigen Montagabend, dem zweiten Tag von Chanukka. Übergeben wurde dem Präsidenten auch eine Chanukkia, die damit das erste jüdische Artefakt darstellt, das in den Besitz des Weissen Hauses überging. 

Schade nur, dass es Chassidische Juden waren und die anwesenden Frauen wieder einmal draussen vor der Tür stehen bleiben mussten.

Halacha online:

In Zusammenarbeit zwischen der Konferenz Europäischer Rabbiner (CER) und den Rabbinern des Beit Va’ad L’Chachamim wurde ein online Halacha Callcenter eingerichtet. 

Dieser WhatsApp Dienst, der 24/5 mit Fachleuten besetzt ist, gibt dem ratsuchenden Rabbiner Auskunft zu zahlreichen halachischen Themen, wie Recht und Medizin, Shabbat, Ehe, Reinheit, Kashrut und Zinsen….

Der Präsident der CER, Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt, ist überzeugt, dass «Alle unsere Rabbiner jetzt fast augenblicklich Zugang zu den allerbesten halachischen Ratschlägen haben. Das CER nutzt zusammen mit dem Beit Va’d Le’Chachamim die allerbeste Technologie, um das jüdische Leben zu stärken.»

Benannt wurde der neue Service, der nur orthodoxen Rabbinern zur Verfügung steht, nach dem vor Kurzem verstorbenen Rabbiner Dayan Chanoch Ehrentreu.

Für orthodoxe Frauen setzte sich der ansonsten streng konservative Rabbiner jedoch ein, indem er 2003 in GB ein Parlamentsgesetz auf den Weg brachte. Mit diesem neuen Gesetz wird die zivile Scheidung eines jüdischen Mannes nur dann durchgeführt, wenn er sich zuvor einverstanden erklärt hat, die halachische Scheidung zu akzeptieren. Damit endet, zumindest in GB, ein uraltes Unrecht an Frauen, deren Ehemänner die religiöse Scheidung verweigerten und ihnen damit die halachische Wiederverheiratung verunmöglichten. 

«Gdolim Bemadim» – Grossartige Uniformträger:

Das ist der passende Name für ein spezielles Programm in der IDF, das in Zusammenarbeit mit der Vereinigung «Eine helfende Hand für ein spezielles Kind» geschaffen wurde.

Mehr als 1.000 junge Soldaten dieser Spezialeinheit haben das Programm bereits absolviert und einige Hundert stehen auf der Warteliste. 

Bei der Angelobungsfeier, bei der jeder neue Rekrut neben der Uniform auch ein Beret und eine Erkennungsmarke erhielt, sagte die Betreuerin Sagar Ben-Hamo «Einige Freunde glauben an dich und sagen, dass du alles erreichen kannst, was du dir vornimmst, während andere sagen, dass du es nicht kannst. Sie unterschätzen einfach deinen Fleiss, aber du hast ihnen gezeigt, dass du der Aufgabe gewachsen bist. Du bist der Gewinner, denn Du bist stärker als sie.»

Das Programm zielt darauf ab, die Jugendlichen mit den unterschiedlichsten speziellen Bedürfnissen in die IDF zu integrieren. Sie werden je nach ihren Fähigkeiten und Kompetenzen in den Bereichen Logistik, Druckerei, Versorgung, IT und anderen eingesetzt. 



Kategorien:Aus aller Welt, Timeline

1 Antwort

  1. Salah Hamouri: „«Ich habe nur den Ort gewechselt, der Kampf geht weiter.»

    2.2 Die Zerstörung Israels
    „Israel existiert und wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er schon andere Länder vorher ausgelöscht
    hat.“ (Präambel)

    Mit dieser Präambel wird das Menschenrecht und die unteilbare Menschenwürde verachtet und mit Füßen getreten.

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