8. Shevat 5783
Geschichte:
1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Damit begann die dunkle Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland, die erst mit der Kapitulation am 8. Mai 1945 endete.
Hitler nutzte die Zeit schnell, um mit Terror, Notverordnungen, Ermächtigungsgesetzen und Parteiverboten die bis dahin pluralistische Demokratie zu zerstören. Der Rechtsstaat wurden nach und nach ausgehöhlt. Andersdenkende wurden zunehmen in die entstandenen und bereits bestehenden KZs deportiert, wo sie gefoltert und ermordet wurde.
Auch gegen politische Gegner aus den eigenen Reihen machte er nicht Halt und liess die Teilnehmer am «Röhm-Putsch» 1934 ermorden.
Ab 1933 wurden die Massnahmen gegen die jüdische Bevölkerung immer härter. Sie wurden ausgegrenzt und entrechtet. Besonders als die gegen Juden verabschiedeten «Nürnberger Gesetze» im September 1935 begannen zu greifen. Nach den Novemberpogromen 1938 begannen die Arisierungsmassnahmen, mit denen jüdische Unternehmen zu einem Spottpreis an sogenannte Arier «verkauft» wurden.
Nach dem Tod von Hindenburg am 2. Augst 1934 vereinte Hitler die beiden Ämter und regierte fortan als «Führer und Reichskanzler».
Mit der Übernahme der Befehlsgewalt über die deutsche Wehrmacht 1938 hätte klar sein sollen, was seine Pläne waren.
Diplomatie:
US-Aussenminister Antony Blinken hielt bei seinem Kurzbesuch in Israel fest, dass die Sicherheit Israels nach wie vor eines der Top Anliegen der USA seien.
Er traf sich unmittelbar nach seiner Ankunft aus Ägypten kommend mit PM Benjamin Netanyahu. Weitere Treffen sind mit Präsident Isaac Herzog und Aussenminister Eli Cohen geplant.
Aber, so betonte er auch «Liegt es in der Verantwortung von jedem, die neu aufgeflammten Spannungen zu beruhigen, statt sie noch weiter anzuheizen. Das ist die einzige Möglichkeit, die Gewalt zu stoppen, der schon zu viele Israelis und zu viele Palästinenser zum Opfer gefallen sind.»
Terrorismus:
Der Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, forderte angesichts der Welle von Terroranschlägen vom Wochenende nochmals, jeden Terroristen «auf den elektrischen Stuhl zu setzen.» Das ist sicher keine Lösung für das Problem. Im Gegenteil, so wird der Terrorist zum Helden und Märtyrer und kommt zu höchstem Ansehen.
Für Ben-Gvir ist die Lösung, von Quartier zu Quartier zugehen und mögliche Attentäter zu suchen und aufzuspüren. Und natürlich, alle Waffen einzusammeln. Wenn dies, wie er zugeben muss, derzeit als Prävention rechtlich nicht möglich ist, so müssen man zumindest bereits genaue Einsatzpläne vorbereiten, um dann, wenn der Einsatz bewilligt wird, sofort losschlagen zu können.
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