01. Kislev 5784
Die Präsidentin vom Roten Kreuz, Mirjana Spoljaric, wird sich heute mit Familienangehörigen der von Hamas verschleppten Geiseln treffen. Am Treffen, das in Genf stattfindet, werden auch FM Eli Cohen und Gesundheitsminister Uriel Menachem Buso teilnehmen. «Das IKRK setzt sich kontinuierlich für die im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln ein, auch durch direkte Kontakte zur Hamas und zu anderen, die Einfluss auf die Parteien haben. Geiselnahme ist nach dem humanitären Völkerrecht verboten. Wir bestehen weiterhin auf der Freilassung der Geiseln und tun alles in unserer Macht Stehende, um Zugang zu ihnen zu erhalten»,betont Spoljaric. «Wir können dies nicht allein tun; es müssen Vereinbarungen getroffen werden, die es dem IKRK ermöglichen, diese Arbeit sicher durchzuführen, Wir können uns nicht mit Gewalt Zutritt zu Geiseln verschaffen, die dort festgehalten werden. Wir können sie nur besuchen, wenn Vereinbarungen, einschliesslich eines sicheren Zugangs, getroffen wurden. Die Geiseln müssen menschlich behandelt werden, Zugang zu medizinischer Versorgung haben und mit ihren Angehörigen kommunizieren können. Das IRK ist bereit, die Freilassung der Geiseln zu unterstützen, wie es dies bereits bei vier Geiseln getan hat.» Bisher ist es noch in keinem Fall gelungen, dass sich das IRK Zutritt zu israelischen Geiseln verschaffen konnte. Oder sich auch, ich zweifle an der Ernsthaftigkeit der Versuche, verschaffen wollte.

Alina Palhati, s’’l, 21, ist eine der beim Musikfestival am 7. Oktober ermordeten jungen Menschen. Sie wurde ermordet, weil sie jüdisch war. Stop! War sie jüdisch? Ich denke, darüber besteht kein Zweifel. Gemeinsam mit ihrer Mutter hat sie Aliya gemacht und lebte seither in Israel. Sie war dabei, formal zum Judentum zu konvertieren. Ihr Pech war, dass der Prozess noch nicht ganz abgeschlossen war. Würde sie noch leben, so wäre sie jetzt, nach dem Abschluss des Lernprozesses, auch in den Augen der strengsten Rabbiner eine Jüdin. Ohne Punkt und Komma. So aber weigerten sich die Rabbiner von Bet She’an, sie auf dem jüdischen Friedhof des Ortes beizusetzen. Im Trauerzirkular heisst es, so klagt ihre Mutter, dass sie «daheim Gäste empfangen würden» von einer Shiva war nicht die Rede. Oded Forer, der Vorsitzende des Komitees für Aliya bedauerte den Vorfall und sagte, er schäme sich für den Staat Israel. Ebenso erging es den Mitgliedern der Familie Kapshiter. Yania und Dina waren mit ihren Kindern Aline, 8 und Eitan 5, s’’l, iom Auto unterwegs von Ashkelon nach Beersheba. Dort wurden sie von den Hamas-Terroristen grausam ermordet. Auch der Übertritt von Yania war noch nicht ganz abgeschlossen, auch er durfte daher nicht auf dem jüdischen Friedhof von Dimona beigesetzt werden. Die überlebenden Grosseltern beschlossen, dass die Familie in einem gemeinsamen Grab liegen sollten, auch wenn das ausserhalb des jüdischen Friedhofes liegt. Politiker von Yesh Atid, aber auch von Shas bedauerten diese Vorgangsweise und betonten, dass dies nichts mit gelebtem Judentum zu tun habe. Der Schaden, der vom Chef-Rabbinat ausgeht, ist nie wieder gutzumachen. In der IDF sind Hunderte von jungen Menschen, die rein halachisch gesehen auch noch keine Juden sind. Aber sie haben sich für den Dienst gemeldet. Sie kämpfen für ihr neues Heimatland, aber sollten sie im Dienst fallen, so werden sie ausgeschlossen. Das ist ein menschliches Unrecht, das durch nichts zu rechtfertigen ist!

Cp. Noa Marciano, 19, s’’l, wurde am 7. Oktober von den Hamas-Terroristen aus ihrer Basis in Nahal Oz in den Gazastreifen verschleppt. Gestern veröffentlichten die Terroristen ein Video von ihr, welches am 11. Oktober aufgenommen wurde und in dem sie eine Nachricht an ihre Familie spricht. Dann blendet das Video auf die sterblichen Überreste. Die IDF erkennt sie als «im Dienst gefangene und gefallene Soldatin» an.

Vivian Silver, 74, s’’l, eine kanadisch-israelische Friedensaktivistin, galt als Geisel der Hamas im Gazastreifen. Fünf Wochen nach dem Massaker musste sie aber nun für tot erklärt werden, nachdem sie anhand von DNA-Vergleichen eindeutig identifiziert werden konnte. Mittlerweile sind 859 Opfer der Massaker vom 7. Oktober identifiziert worden.

Die sterblichen Überreste der 12 Jahre alten Liel Hezroni, s’’l, konnten gestern anhand von DNA-Vergleichsproben eindeutig identifiziert werden.

Die IDF musste am Dienstag erneut die Namen von im Kampf gefallenen Soldaten bekannt geben: Staff Sgt. Roei Marom und Master Sgt. Raz Abulafia, s’’l. Die beiden Soldaten kamen bei Kämpfen im Norden des Gazastreifens ums Leben, gleichzeitig wurden ein Reservist und ein Soldat schwer verletzt. In der Nähe der libanesischen Grenze wurden zwei Soldaten von einer Panzerabwehrrakete schwer verletzt.
Die Hubschrauber-Spezialeinheit «Birds of the Desert» ist seit Beginn der Bodenoffensive Dutzenden Rettungsflüge geflogen, um verletzte Soldaten aus dem Gazastreifen zu evakuieren. Die Rettungsflüge gestalten sich nicht nur sehr schwierig, sondern sind auch extrem gefährlich, weil sie unter Beschuss stattfinden. Bisher konnten mehr als 60 Soldaten evakuiert und an Bord erstversorgt werden. Insgesamt konnten aus der Luft und über Land 200 verletzte Soldaten nach Israel gebracht werden,

Eine Kamera, die in einem nahestehenden Auto montiert war, zeigte, wie es einem nicht bewaffneten Soldaten ausser Dienst gelang, sieben Granaten, die von den Hamas Terroristen auf Festival- Besucher warf, zurückzuwerfen. Mindestens sieben Menschen hatten sich in einem winzig kleinen Schutzraum in Re’im zusammengepfercht, um Schutz vor den Terroristen zu finden. Sie verdanken ihr Leben Staff Sgt. Aner Elyakim Shapiro, s’’l, der selbst von der achten auf sie geworfenen Granate tödlich getroffen wurde.


Zwischen 9 Uhr und 16 Uhr wird die Sala a-Din Strasse wieder für Flüchtlinge aus dem Norden des Gazastreifens in den Süden des Lands offen und von der IDF beschützt werden. Um den Zugang zu diesem Fluchtkorridor zu ermöglichen, wird die nördliche Küstenstrasse zwischen 10 Uhr und 16 Uhr geöffnet werden. Auch aus anderen nördlichen Vororten wird der Zugang in der gleichen Zeit geöffnet. Mehr als zwei Drittel der Gesamtbevölkerung von Gaza, die 2.3 Millionen Menschen beträgt, ist seit Beginn des Krieges in den Süden des Landes geflohen, 200.000 von ihnen allein in den letzten zehn Tagen.

Die IDF ist bereit, medizintechnische Geräte aus Israel in das Shifa Spital zu liefern. Eine Sprecherin von COGAT betonte, dass die pädiatrische Abteilung des Spitals dringend Hilfe benötigt, die von Israel aus geleistet werden kann. «Dieser Krieg ist kein Krieg gegen euch, es ist ein Krieg gegen die Hamas. Wir tun alles, um den Schaden an Zivilisten so gering wie möglich zu halten, uns an den Evakuierungen zu beteiligen, Medizin und Nahrung zu liefern.» Die IDF hat ein Gespräch aufgezeichnet, in dem ein Verbindungsoffizier mit dem Leiter des Shifa-Spitals spricht und 37 Inkubatoren, vier Beatmungsgeräte und andere medizintechnische Geräte ankündigt. In einem aufgezeichneten Gespräch fragt der Verbindungsoffizier den Leiter des Shifa Krankenhauses, ob er neben den genannten Geräten noch andere Dinge dringend braucht. «Ja, Beatmungsgeräte für Kinder und Sauerstoff.» Israel wird sich bemühen, auch diese lebensrettenden Dinge so schnell wie möglich zu liefern.

Wie krank können Menschen sein? Alaa Amara ist Eigentümer eines Fahrradshops in Taibe, einer hauptsächlich von Arabern bewohnten Stadt in Israel. Am 14. Oktober wurde das Geschäft von Israelis ausgeplündert und angezündet. Der arabische Eigentümer hatte etwa 50 Kindervelos für Kinder der aus dem Umfeld des Gazastreifens evakuierten Familien gespendet. Ihm gilt mein Dank und Respekt! Die Polizei hat Verdächtige festgenommen und ordnet den Vorfall als «terroristischen Akt aus dem ideologisch-nationalistischen Umfeld» ein. Die gegen sie erhobenen Vergehen umfassen: Einbruch, Diebstahl, Sachbeschädigung, Besitz und Tragen von Feuerwaffen und Entweihung einer Fahne. Die Terroristen hätten versucht, den Eigentümer in den Laden zu locken und zu lynchen, was ihnen aber gotteseidank nicht gelang.
IDF-Sprecher Daniel Hagari zeigte in einem Video aus dem Keller des Rantisi- Spitals wie die Kellerräume des Krankenhauses «als Kriegsinstrument» missbraucht wurden. Neben den dort aufgefundenen Waffen fanden die Truppen auch deutliche Hinweise, dass zumindest einige Geiseln dort festgehalten wurden. Ein Raum sei in eine Art «Wohnzimmer» mit Gardinen ausstaffiert worden. Zusätzlich gab es einen Kalender, auf dem ab dem 7. Oktober ein Dienstplan verzeichnet war. In einem Nachbarraum fand man ein Frauenkleid, einen Stuhl an dessen Bein ein Strick angebracht war. Ist damit jemand gefesselt worden? Sie fanden Babyflaschen, Windeln und ein von der WHO gespendetes Gerät. Es gab provisorische Toiletten und eine einfache Küche und Lüftungsrohre. Derzeit sind forensische Teams aus Israel vor Ort, um nach Spuren der Geiseln zu suchen. Zu den Waffen, die im Keller des Krankenhauses gefunden wurden, gehörten nach Angaben der IDF Selbstmord- Sprengstoffgürtel, Granaten, AK-47-Sturmgewehre, Sprengkörper, Panzerfäuste und andere Waffen. Dass es auch bunte Kinderzeichnungen an den Wänden gab, ist Zeichen des menschenverachtenden Zynismus. Vor allem, wenn im gleichen Raum Waffen gelagert werden. In unmittelbarer Nähe des Krankenhauses lebte wohl ein Hamas-Anführer in einem Haus, das über einen Tunneleingang mit einer sprengsicheren Türe verfügte. Niemand weiss, wie viele Terroristen sich unter den nach Süden evakuierten Zivilisten befanden.



Es bewahrheitet sich immer mehr, dass die Hamas Terror-Organisation ihren Krieg aus ausgeklügelten Anlagen unterhalb der Krankenhäuser geführt hat.
Krankenhäuser unterstehen dem besonderen Schutz des Völkerrechts. Der Schutz erlischt in dem Moment, in dem Kombattanten, in diesem Fall Terroristen, sie nutzen, um sich dort zu verstecken oder dort Waffen zu lagern. Hier das volle Video seines Berichts.


Der IDF ist es gelungen, einige der sogenannten Regierungsgebäude der Hamas einzunehmen. Unter den Gebäuden befindet sich das Parlament, der Regierungskomplex und das Polizeihauptquartier. Bilder aus dem Plenarsaal des Parlaments wurden bereits gestern Abend in den sozialen Portalen veröffentlicht, jedoch ohne eine Quellenangabe zu geben. Sie zeigt Soldaten der Golani Einheiten, die sich stolz mit der israelischen Flagge zeigten. Auch das Haus des «Gouverneurs» wurde eingenommen, in dem sich Büros des militärischen Zweigs der Terror-Organisation, der «Geheimdienstabteilung» und der Polizei befanden. Sie fanden dort auch einige Büros vor, in denen offensichtlich die Massaker vom 7. Oktober geplant und vorbereitet wurden.
Der Beginn des akademischen Jahres an den israelischen Universitäten wird nochmals vom. 3. Dezember auf den 24. Dezember verschoben.
Zwei Verletzte gab es am Vormittag durch Raketenbeschuss der Hamas aus Gaza auf die südisraelische Stadt Ashkelon.
Kategorien:Israel
danke für die Informationen
LikeLike