18. Nissan 5784

Ein ziviler Mitarbeiter der IDF, Sharif Suad, s’’l, ein Beduine aus Sallama, verlor beim Beschuss mit einer Anti-Panzer-Rakete der Hisbollah in der Nacht auf heute sein Leben. Er war mit dem Aufbau von militärischen Verteidigungsbauten in der Nähe des Berg Dov beschäftigt.

Die Region ist auch unter dem Namen ‘Shebaa Farmen’ bekannt und wird vom Libanon beansprucht. In der Region gibt es keine Siedlungen, keinen Grenzzaun, sondern nur militärische Einrichtungen. Die ‘Shebaa Farmen’ sind seit 1967 von Israel besetztes Gebiet. Die Hisbollah erklärte, kurz vor Mitternacht zwei israelische Militärfahrzeuge getroffen zu haben. In ihrem Vergeltungsschlag zerstörte die IDF mehrere Stellungen und Einrichtungen der Hisbollah in der Region.
Die Umfragen in Israel zeigen, dass der Likud sich, wenn heute Wahlen stattfinden würden, um ein Drittel von 32 auf 21 Mandate reduziert hat. In den USA haben 28% kein oder wenig Vertrauen in die Politik Netanyahus. 25% haben überhaupt keines. 21% gaben an, seiner Politik teilweise zu vertrauen und 9% sind von ihr absolut überzeugt. Der negative Trend hat sich seit 2023 verstärkt. Damals gaben 26% sogar an, noch nie von ihm gehört zu haben. Nicht verwunderlich ist, dass 51% der Republikaner, aber nur 13% der Demokraten ihm positiv gegenüberstehen. Die Umfrage in den USA fand zwischen dem 1. und 7. April statt, befragt wurden 3.600 Personen.

Regierungsgegner und Familienangehörige von Geiseln demonstrierten vor dem Haus von Benny Gantz und forderten, wie gestern auch Oppositionsführer Yair Lapid, Gantz solle das Kriegskabinett verlassen. Sie skandierten: «Israel braucht eine Führungskraft!» Gantz hatte sich dem Kriegskabinett angeschlossen, in der Hoffnung, eine breite, repräsentative Gruppe bilden zu können. Diese Hoffnung wurde immer mehr zerstört, nachdem Netanyahu sich zum ‘Alleinherrscher’ entwickelt hat und keine Entscheidungen ohne seine ausdrückliche Zustimmung getroffen werden können. Falls er sie nicht, wie es immer häufiger vorkommt, nach wenigen Stunden kippt.
COGAT gab bekannt, dass gestern 344 LKWs mit Hilfsgütern und Lebensmitteln in den Gazastreifen gefahren sind. 100 von ihnen wurden in den Norden des Landes eskortiert. Zusätzlich wurden 199 Paletten mit einigen hunderttausend Fertigmahlzeiten abgeworfen. Weiterhin kamen 65 LKWs aus Jordanien und 8 über den Hafen von Ashdod.

Der im Bau befindliche temporäre Landesteg vor Gaza, der derzeit von US-amerikanischen Truppen errichtet wird, wurde gestern von der Hamas angegriffen. Die IDF hat zugesagt, für die Sicherheit der Bauarbeiten zu sorgen. Der Landesteg soll Lieferungen von Zypern auf dem Seeweg nach Gaza ermöglichen.
Die antisemitischen und antiisraelischen Demonstrationen an US-amerikanischen Universitäten machen es jüdischen Studenten nahezu unmöglich, dort ihre Studien fortzusetzen. Die meisten von ihnen haben Angst, den Campus auch nur zu betreten, geschweige denn, an einer Lehrveranstaltung teilzunehmen. Die Aggressionen betreffen nicht nur Studenten, sondern auch jüdische Fakultätsmitglieder. Es ist erschreckend, wie wenig die Verwaltung der Universitäten tut, um dem schrecklichen Vorgehen Einhalt zu gebieten!
Fachleute haben herausgefunden, dass die Demonstrationen von langer Hand geplant und finanziert wurden.

Die ‘Israelische Vereinigung der Universitätsleiter’ ist zu Recht sehr besorgt: «Diese beunruhigenden Veranstaltungen werden häufig von palästinensischen Gruppen organisiert und unterstützt, darunter auch von solchen, die als terroristische Organisationen anerkannt sind.» Zwar sind die israelischen Universitätsverwaltungen Ansicht: «Diese [akademischen] Freiheiten beinhalten jedoch nicht das Recht, Gewalt auszuüben, Drohungen gegen Gemeinden auszusprechen oder zur Zerstörung des Staates Israel aufzurufen. Wir werden unser Bestes tun, um denjenigen von ihnen zu helfen, die sich israelischen Universitäten anschliessen und eine akademische und persönliche Heimat finden wollen.»










Die für heute geplante Abfahrt der Gaza-Flotilla verzögert sich. Die ‘Akdeniz’, ein Passagierschiff und Flotilla Hauptschiff, liegt seit dem 8. April im Hafen von Tuzla vor Anker. Die Republik Guinea-Bissau, unter deren Flagge das Schiff segelt, verlangt eine zusätzliche Inspektion. Die Aktivisten behaupten, Israel hätte auf Guinea-Bissau Druck ausgeübt, um die Abreise zu verhindern oder zumindest zu verzögern. «Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Israel die Lieferung lebensrettender Hilfe an die Menschen in Gaza behindert, die einer absichtlich herbeigeführten Hungersnot ausgesetzt sind. (…) Wir gehen davon aus, dass die die Inspektion nicht mehr als ein paar Tage dauern wird.»
Zur Erinnerung, auch die Gaza Flotilla I im Jahr 2010 hatte ‘Hilfe für Gaza’ an Bord. Beim Entladen und Sichten der Lieferung stellte sich heraus: Es war alles Schrott!


Kategorien:Israel
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