7. Siwan 5784

Es scheint so, als würde auf der politischen Bühne in Israel etwas in Bewegung kommen. Der ehemalige PM Naftali Bennett denkt darüber nach, wieder aktiv in die Politik einzusteigen. «Etwas mehr als ein Jahr lang habe ich Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern Israels, gedient, als ich an der Spitze einer Regierung stand, die bis zu diesem Zeitpunkt unmöglich schien. Damals haben Minister der Linken und der Rechten beschlossen, alle Differenzen beiseitezulegen und zusammenzukommen, um den Staat Israel zu retten.» Obwohl seit dem 7. Oktober viele Menschen in Israel unter den Folgen der Massaker leiden, ist er sicher: «Selbst jetzt, wo alles unmöglich erscheint, ist es möglich. Freunde, wir haben es damals geschafft, und ihr könnt es wieder schaffen.» Oppositionsführer Yair Lapid antwortete: «Mit einer professionellen Regierung, echter Führung und Einigkeit unter uns ist es möglich, und zwar viel schneller, als ihr denkt. Wir werden hier noch einen Staat errichten, der dieses Volkes würdig ist.»
Was die Hamas, oder zumindest einer ihrer Anführer, Ismail Haniyeh, für wesentlich hält und was die allgemein gültige Bedeutung des Wortes ist, geht kilometerweit auseinander. So fordert eine der angebrachten Änderungen den völligen Rückzug der IDF aus dem gesamten Gazastreifen nach der erfolgten Rückgabe aller lebenden Geiseln und aller sterblichen Überreste der verstorbenen oder ermordeten Geiseln. Auch die sterblichen Überreste der bereits 2014 ermordeten Soldaten und jener zwei jungen Männer, die vor einigen Jahren irrtümlich in den Gazastreifen eingedrungen waren, müssen an Israel zurückgegeben werden. Wird dieser Forderung nachgegeben, so kann Israel sein zweites Ziel, die Zerstörung der Hamas, nicht weiterverfolgen. Im vorliegenden Vorschlag findet der endgültige Rückzug erst nach der Phase drei statt. Erst dann wird aus dem vorübergehenden Waffenstillstand ein endgültiger.
Eine zweite Forderung betrifft die von Israel freizulassenden palästinensischen Gefangenen. Statt die Auswahl Israel zu überlassen, besteht die Hamas darauf, eine Liste von 100 Gefangenen vorzulegen, die eingehalten werden muss.
US-Aussenminister Antony Blinken erklärte gestern, es gäbe Änderungsforderungen, wobei ‘die einen erfüllbar und andere völlig unerfüllbar’ sind.
UN-Sonderberichterstatterin beim UN-Menschenrechtsrat Francesca Albanese verfügt offensichtlich seit Jahren über ein globales Netzwerk mit Namen ‘Global Network on Question of Palestine’ (GNQP) in 22 Ländern. Seit 2018 ist sie leitende Beraterin für ‘Arab Renaissance for Democracy and Development’ (ARDD).
Das dokumentierte Hillel Neuer, der unermüdlich Israel vor der UN verteidigt, in der von ihm ins Leben gerufenen NGO ‘UN-Watch’. Albanese ist seit 2022 mit nur einer einzigen Aufgabe betraut: «Israels Verstösse gegen die Grundlagen und Prinzipien des Völkerrechts zu untersuchen.» Sie betreibt in 22 Ländern ein globales Netzwerk mit mehr als 100 Einzelpersonen und NGOs, u.a. Mitarbeitern der UNO, UNRWA und der PLO. Gemeinsam mit ihnen sammelt sie Informationen, um die Hamas in gutem und Israel in schlechtem Licht darzustellen.

Lex Takkenberg, von 1989 bis 2019 Rechtsberater und Chef-Ethik-Inspektor* der UNRWA scheint, so schreibt UN-Watch, der zweite führende Kopf hinter GNQP zu sein, der auch bei der ARDD arbeitet und möglicherweise derjenige war, der Albanese zur UNRWA brachte. Takkenberg hat sich mehrfach damit gebrüstet, derjenige gewesen zu sein, der die Verleumdungskampagne gegen Israel bezüglich des angeblichen Genozids erfunden und lanciert zu haben. Aus ihrer gemeinsamen Feder floss das pro-palästinensische Buch «Palestinian Refugees in International Law». * Eine Frage muss gestattet sein, wie passen der Begriff Ethik und diese sadistischen Hamas-Mörder zusammen???
Derzeit ist eines ihrer besonderen Anliegen, jene Staaten, die ihre Zahlungen an die UNRWA immer noch eingestellt haben, so mit Falschmeldungen zu manipulieren, dass sie ihre Zahlungen wieder aufnehmen. Dieses Vorgehen hat bei einem nicht unerheblichen Teil der Staaten bereits funktioniert. Dabei spielen sie unglaublich mit der Angst der europäischen Staaten, indem sie ihnen durch ihre Kumpane mitteilen lassen, dass ein dauerhaftes Ende der Finanzierung UNRWA dazu führen wird, dass sie von illegal einwandernden Palästinensern geflutet werden. Das ist etwas, was europäische Politiker noch mehr fürchten als der Teufel das Weihwasser.
Bemerkenswert ist, dass beide, Albanese und Takkenberg, von der ARDD bezahlt werden. ARDD ist ein Partner der UNRWA. Zu seinen Geldgebern gehören nicht nur UNHCR, UNOCHA und UN-Women gehören, sondern auch die EU, die USA, Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Norwegen und die Schweiz. Sind sich die Geldgeber dessen bewusst, dass sie ein Netzwerk finanzieren, das ein globales Netzwerk betreibt, dessen einziges Ziel die Diffamierung Israels ist? Ist es ihnen immer noch nicht klar, dass die UNO mit allen Unterorganisationen grundsätzlich anti-israelisch und pro-palästinensisch ist?

Dass GNQP und ARDD Prinz Hassan bin Talal von Jordanien vor ihren Mistkarren spannen, ist ein infamer PR-Trick. Prinz Hassan denkt die visionären Ideen seines Grossonkels, König Faisal I, des israelischen Aussenministers Abba Eban, s’’l und des ersten israelischen Staatspräsidenten, Chaim Weizman, s’’l, für die heutige Zeit weiter. Sie sahen «einen föderierten arabischen Staat in der Region, in dem Juden, Christen und Muslime arabischer Kultur in einem Kontext der Unabhängigkeit und Koexistenz leben würden» als Ziel ihrer Politik an.
Die palästinensische Nachrichtenagentur ‘Wafa’ berichtete am frühen Morgen, dass die IDF Angriffe im Bereich der humanitären Sicherheitszone al-Mawasi durchführt. Die Angriffe würden zu Land, aus der Luft und vom Wasser aus durchgeführt. In der Region leben derzeit Tausende von evakuierten Palästinensern. Nur wenige Minuten nach der Ankündigung durch ‘Wafa’ betonte die IDF, dass diese Meldung völlig aus der Luft gegriffen und falsch ist. Es finden keinerlei militärische Aktivitäten in dem Gebiet statt. Die Lügen dieser Terror-Banden werden immer unverschämter und skrupelloser und verfolgen nur einen Zweck: die Diskreditierung und Diffamierung Israels.


Seit dem frühen Vormittag gibt es immer wieder vermehrten Drohnen- und Raketenalarm im gesamten Bereich des oberen Galil. Ein kurz zuvor ausgelöster Alarm in Kiryat Shmona erwies sich als Fehlalarm. Erneut brüstete sich die Hisbollah damit, mehrere Militärbasen angegriffen zu haben. Die Angriffe seien mit Katyushas und Falaq-Raketen erfolgt, zusätzlich sei eine unbenannte Zahl von mit Sprengstoff beladenden Drohnen zum Einsatz gekommen. Die IDF hingegen spricht von etwa 40 Raketen, von denen die meisten abgefangen werden konnten. Allerdings wurden an verschiedenen Orten 15 Brände entfacht. Zwei Personen wurden durch herabstürzende Schrapnells verletzt. Von den zusätzlich erkannten sieben Drohnen wurden vier neutralisiert, während die restlichen auf offenes Gelände stürzten, ohne dort Schaden anzurichten. Bis zum späten Nachmittag waren mehr als 100 Raketen und Drohnen in Richtung Israel abgeschossen worden.

Die IDF setzt an einigen Orten nahe der Grenze zum Libanon Katapulte ein, um gezielte Brandsätze auf libanesisches Gebiet zu werfen. Die Grenze ist auf libanesischer Seite dicht begrünt. Diese intensive Vegetation macht es den Hisbollah-Terroristen leicht, sich dort zu verschanzen oder zu versuchen, nach Israel einzudringen. Um diese Bedrohung für die IDF zu minimieren, ist es sinnvoll, das Gebiet zu ‘reinigen’.


Mit dem Einsatz solcher Katapulte wurden die Festungen Massada und Gamla von den Römern sturmreif geschossen. In Massada begingen 960 Menschen Selbstmord, in Gamla stürzten sich sogar 9.000 Menschen in den Tod, um nicht in die Hände der Römer zu fallen.
Kategorien:Israel
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