14. Siwan 5784


Einer der führenden Hamas-Terroristen, die eine wesentliche Rolle bei den Massakern vom 7. Oktober spielten, wurde am heutigen frühen Morgen mit einem gezielten Beschuss durch die IAF neutralisiert. Ahmed Hassan Salameh a-Swarkeh übte später auch Scharfschützenangriffe auf IDF-Soldaten in seinem Heimatort Beit Hanoun aus. Die IDF beobachtete ihn schon länger und traf alle Massnahmen, um Zivilisten zu schützen. Es gab tatsächlich keine Verletzten.
Jeder, dessen Sohn oder Tochter im Militär in Israel ist, kennt das Gefühl, wenn plötzlich ein Anruf von der IDF kommt oder gar ein oder zwei Soldaten vor der Türe stehen. Denn der Dienst in der IDF ist nicht nur in Kriegszeiten gefährlich, auch im fragilen Frieden kann es jederzeit zu einem Anschlag kommen. Jetzt sind es nicht nur die Eltern von Soldaten, die Angst vor einem solchen Anruf haben. Auch die Familienangehörigen der Geiseln, die noch in Gaza sind, kennen diese Angst. Längst nicht in allen Fällen ist der Anruf ein Grund für Freude, wie bei den Familien der vier Geiseln, die in der vorletzten Woche befreit wurden.

Die neuesten Informationen der US-amerikanischen Geheimdienste scheinen darauf hinzuweisen, dass nur mehr etwa 50 Geiseln am Leben sind. [Von denen die Hamas behauptet, nicht zu wissen, wo sie sich aufhalten]. Das wären mehr als 25 tote Geiseln mehr, als Israel vermutet.
Die USA hoffen, dass der temporäre Pier vor Gaza, der auf Grund des extrem hohen Wellengangs immer wieder unbenutzbar wurde, am heutigen Donnerstag doch wieder in Betrieb gehen kann. Damit das klappt, muss er allerdings erst wieder neu verankert werden. Am vergangenen Freitag war er erneut nach Ashdod geschleppt worden, um keine weiteren Schäden zu erleiden. Über das endgültige Aus des Millionenwerks wird in den kommenden Tagen entschieden. Vor wenigen Minuten wurde bekannt, dass die erste Lieferung gerade am Pier umgeladen wird.
Die USA gaben bekannt, dass sie eine Boden-Kontroll-Station und einen Kontrollknotenpunkt der Houthi-Terroristen zerstört haben. Zusätzlich wurden zwei unbemannte Drohnen-Boote zerstört. Die mit dem Iran verbündeten und auch von ihnen finanzierten Houthi-Terroristen haben im November des Vorjahres damit begonnen, Drohnen- und Raketenangriffe im Bereich des Golfs von Aden und des Roten Meers zu fliegen. Dabei haben sie zwei Schiffe versenkt, ein weiteres gekapert und mindestes drei Seeleute getötet.
Interessant ist dabei, dass, obwohl es sich eindeutig um Piraterie, Angriffe auf zivile Frachtschiffe und Tötung und Entführung von unschuldigen Seeleuten handelt, schweigt die UNO. Man weiss genau, wer hinter den Houthis steht: Der Iran.

US-Sonderbeauftragter Amos Hochstein warnte libanesische Politiker, dass, falls die Hisbollah ihre täglichen Angriffe auf Israel nicht einstelle, der Libanon Ziel einer zeitlich begrenzten Operation durch die IDF werden könne. Israel könne sich dabei der Unterstützung durch die USA sicher sein. Diese Warnung muss als Reaktion auf die gestern ausgestrahlte Rede von Hassan Nasrallah verstanden werden. Der hatte gedroht, dass es im Falle eines Krieges zwischen den beiden Staaten keinen sicheren Platz in Israel geben werde. Er betonte weiterhin, dass seine schiitische Terror-Gruppe keinen Krieg mit Israel will, sondern ausschliesslich die Hamas unterstützt. «Wir werden mit allen Mitteln kämpfen, ohne Kriegsregeln, ohne Rücksichtnahmen.»* Die Hisbollah gab mittlerweile bekannt, bereits exakte Pläne zu haben, wie sie nacheinander israelische Städte, darunter Haifa und Tel Aviv angreifen wird. * Die dürfen das, es sind weder Israelis noch Juden dabei!

IDF-Sprecher Daniel Hagari bezeichnete die palästinensische Hamas-Terror-Organisation als eine «Idee, die tief in den Herzen der Menschen verwurzelt ist». Er ist überzeugt, dass sie in Gaza an der Macht bleiben wird, bis eine Alternative gefunden wird. Daher sei das von Netanyahu immer wieder proklamierte erste Kriegsziel, sie völlig zu zerstören, unerreichbar. Gegenüber Kanal 13 betonte er: «Dieses Gerede, die Hamas zu zerstören, die Hamas verschwinden zu lassen – das ist einfach Sand in die Augen der Öffentlichkeit streuen. Die Hamas ist eine Idee, die Hamas ist eine Partei. Sie ist in den Herzen der Menschen verwurzelt – wer glaubt, wir könnten die Hamas eliminieren, liegt falsch.» Aus dem Büro des PM kam prompt die Antwort: «Die Zerstörung der militärischen und Regierungsfähigkeiten der Hamas wurde als eines der Kriegsziele definiert. Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind natürlich dazu verpflichtet.» Gut, aber wenn das Ziel eben unerreichbar ist, und das wissen wir doch alle, dann muss man auch die Gnade haben, und dieses Ziel, zumindest für den Moment. Dann muss man endlich als erstes und einziges Ziel definieren, die noch immer in Gaza festgehaltenen Geiseln zu befreien. Ein Ziel, das bei Netanyahu immer unter ferner liefen kam.
Bei einem Beschuss mit Panzer-Abwehr-Raketen wurden am Nachmittag zwei Soldaten im Süden von Rafah schwer verwundet worden zu sein.

Aus noch völlig unbestätigter Quelle wurde in einige sozialen Medien bekannt, dass «Generalstabschef Herzi Halevi hat die politische Führung Israels darüber informiert, die militärische Bereitschaft für einen möglichen Konflikt mit der Hisbollah aufzustocken. Die Truppen an der Nordfront wurden angewiesen, aufgrund der sich schnell ändernden Sicherheitslage in höchster Alarmbereitschaft zu bleiben.» Das berichtete auch Walla News.


Keine gute Nachricht des Tages, sondern die des ärgsten Grössenwahns: Geht der US-Präsident auf Reisen, so fliegt er in der ‘Air Force One’. Gleichgültig in welchem Flugzeug oder Hubschrauber er sitzt: Dieses Fluggerät ist die ‘Air Force One’, die ‘Marine One’ oder die ‘Navy One’. Eine Flugstunde kostete im Jahr 2017 rund US$ 180.000. Seit 1990 gibt es zwei identische Flugzeuge des Typs BOEING 747-200B, die als ‘Air Force One’ weltweit bestaunt werden.
Weltweit ähnliche Superflugzeuge sind für das Japanische Kaiserhaus reserviert und sind unter dem Namen ‘Japanese Airforce One’ bekannt.
Die Kanadier spendieren ihrem PM und King Charles III. einen Airbus A 310 mit dem Namen ‘Can Force One’.
Deutschlands Kanzler Scholz darf sich samt dem Bundespräsidenten und ranghohen Politikern über drei Airbus A350 freuen. Das eigentliche Flugzeug, die ‘Konrad Adenauer’ kränkelt und steht mehr am Boden, als dass sie fliegt.
Die Österreicher fliegen mit Linienflugzeugen.
Die Reihe liesse sich beliebig fortsetzen. Netanyahu hat sich selbst ein Geschenk, die ‘Wing of Zion’, gemacht.
Keiner wollte die BOEING 767 haben und so stand sie in einem Hangar in Lod und verstaubte. Wer fliegen muss, flog mit Linienflügen oder charterte ein Flugzeug bei der EL AL. Der Umbau allein kostete € 160 Millionen. Der Kaufpreis wurde nie offiziell bestätigt, dürfte sich aber auf etwa €44 Millionen belaufen haben. Ein echtes Schnäppchen, bedenkt man, dass sie etwa 25 Jahre alt ist. Für Airbus wäre das kein Alter, aber für BOEING? Nach dem Umbau war sie nur einmal in der Luft. Vor wenigen Monaten zu einem Kontrollflug nach Zypern.
Jetzt Netanyahu am 22. Juli endlich, endlich den grossen Tag geniessen, wo er mit einem eigenen Flugzeug fliegen darf. An seiner Seite natürlich Sara, die laut Ehevertrag einen rechtlichen Anspruch darauf hat, bei jeder Reise, die länger als 48 Stunden dauert, dabei zu sein.
Netanyahu liess sich für den vier-stündigen Flug nach London zur Beisetzung von Margret Thatcher in einer EL AL Linienmaschine ein Schlafzimmer einbauen. Kostenpunkt für Saras Schönheitsschlaf: US$ 127.000. Der gesamte Charterpreis inkl. Schlafzimmer belief sich auf US$ 427.000. Ein kleineres Fluggerät hätte bereits um US$ 300.000 gebucht werden können.
Er vergeudet ohne mit der Wimper zu zucken, unglaubliche Steuergelder, die in Israel an alle Ecken fehlen.

Ein Hin-und Retourflug Tel Aviv Südkorea schlägt heute mit € 3.245 zu Buche. Diese Variante wählte der damalige Präsident Shimon Peres s’’l, für seinen Besuch in Fern-Ost. Präsident Rivlin bevorzugte für den Flug nach Prag sogar die Economy Klasse…
Kategorien:Israel
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