Krieg in Israel – Tag 345

12. Elul 5784

Die IDF gab heute bekannt, dass die drei Geiseln, deren sterbliche Überreste im vergangenen Dezember geborgen wurden, durch einen israelischen Luftangriff getötet wurden. Die Familien wurden informiert. Es handelt sich dabei um Sgt. Ron Sherman, 19, Cpl. Nik Beizer, 19, und den Zivilisten Elia Toledano, 28, s’’l. Die drei waren aus einem Tunnel in Jabaliya geborgen worden. Im Januar hatte die IDF jede Verantwortung für den Tod der drei jungen Männer von sich gewiesen. Sie hatte sich dabei auf einen pathologischen Befund gestützt, dass die Leichen keinerlei Hinweise auf den Tod durch einen direkten Beschuss zeigten.

Dr. Maayan Sherman, vermutet, dass die IDF in den Tunnels Giftgas eingesetzt hat und beschuldigte die Regierung, die Geiseln absichtlich in Gefahr gebracht zu haben. «Nicht durch die Hamas, denken Sie eher in Richtung Auschwitz und die Duschen, aber ohne Nazis und ohne Hamas. Nicht durch einen Unfall, nicht durch einen Beschuss durch die eigene Seite, sondern durch vorsätzlichen Mord: Bomben mit Giftgas», schrieb sie in einem Facebook-Post.

Tatsächlich beschoss die IDF zum fraglichen Zeitpunkt einen Tunnel in der Nähe des Fundortes, hatte jedoch keine Informationen, dass dort Geiseln festgehalten wurden.

Anat Vidor, Präsidentin von WIZO [Women’s International Zionist Organization] schreibt in der Jerusalem Post von heute[1]: «In der vergangenen Woche zeigte sich UN-Generalsekretär António Guterres zutiefst besorgt. Allerdings nicht über den Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der bereits Hunderttausende Menschenleben gefordert und zig Millionen Menschen vertrieben hat. Er ist nicht besorgt über den nuklearen Aufrüstungskrieg des Iran – oder die Unterdrückung der Frauen dort und in verschiedenen arabischen Ländern. Die 700.000 sudanesischen Kinder, die dieses Jahr voraussichtlich verhungern werden, stören ihn nicht. Guterres hat auch mit der Klimakrise, der Diktatur in Eritrea, den Bürgerkriegen in Venezuela und den Spannungen zwischen Armenien und Aserbaidschan sein Einvernehmen gefunden. Was ihn wirklich beunruhigt, ist Israel. ‘Die jüngsten Entwicklungen im besetzten Westjordanland, darunter Israels gross angelegte Militäroperationen, sind zutiefst besorgniserregend’, schrieb er in den sozialen Medien.»

Was soll die UNO sein und was ist sie? Im Artikel II ihrer Charta steht: «Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt Tatsache ist, dass die UNO, vor allem seit Antonio Guterres der Generalsekretär ist, das antisemitischste Gremium der Welt darstellt.

«Diese jüngste Verurteilung kommt nicht aus dem Nichts. Guterres hat sich als einer der grössten Antisemiten unserer Zeit erwiesen. Es ist seltsam, dass dieser Titel einem Mann gehört, der eine Organisation leitet, deren Aufgabe es ist, für globale Stabilität und Harmonie zu sorgen. Seltsam? Nun, vielleicht nicht wirklich, wenn man bedenkt, dass 57 der UN-Mitgliedsstaaten Teil der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) sind; daher muss ein Mann, der das Amt des UN-Generalsekretärs innehat, alle paar Wochen einen positiven Antisemitismustest vorweisen.

Guterres‘ Entscheidung, Israels Kampf gegen den Terrorismus im Kampf zur Verhinderung der Errichtung von Hamastan 2 zu verurteilen, insbesondere eine Woche nach mehreren Terroranschlägen und Anschlagsversuchen, kann nur auf eine Weise interpretiert werden: Antisemitismus.»

Der ganze Artikel befindet sich hier und wirft ein absolut erhellendes Licht auf die durch den Islam verseuchte UNO und ihren antisemitischen Generalsekretär.

Der nächste Urlaubstrip für Netanyahu steht kurz bevor! Am Freitag, den 27. September wird Netanyahu seine Rede vor der UN-Vollversammlung halten. Der Termin ist wieder einmal wohlgewählt. Gibt er ihm doch den Grund bis nach dem Ende von Shabbat um 19:22 Ortszeit, in New York zu bleiben.  Aber das ist doch gerade eine gute Zeit, um ein feines Z’Nachtessen in einem noblen, selbstverständlich nicht koscheren Restaurant. Die haben nämlich am Samstagabend geschlossen… Ich gönne ihm das Wochenende in Big Apple, natürlich in Begleitung von Sara! Allerdings erschliesst es sich mir nicht, warum er bereits am Dienstag nach New York fliegen muss.

Glaubt er tatsächlich, dass es nicht weitaus weitsichtiger wäre, angesichts des drohenden Krieges gegen die Hisbollah auf den Termin zu verzichten? Der doch nichts anderes ist als ein unglaublich teurer Ego-Booster.

Heute am frühen Morgen wurde von den Houthi-Terroristen eine Boden-Boden-Rakete auf israelisches Gebiet abgeschossen. Das wurde von dem Houthi-Sprecher Yahya Saree mitgeteilt. Der erklärte auch, dass das Ziel des Angriffs Tel Aviv gewesen sei. Die IDF unternahm mehrere Versuche, mit dem Iron Dome und dem Abwehrsystem Arrow, die Rakete abzufangen. Ob diese Versuche misslangen oder ob sie dazu führten, dass die Rakete noch in der Luft zerbrach, wird derzeit untersucht. Beide Systeme werden in der Regel für Raketen mit kürzerer Reichweite eingesetzt. Die Rakete wurde um 06:21 gestartet und erreichte laut Angeben der Houthis nach 11 Minuten mit Überschallgeschwindigkeit den israelischen Luftraum. Erst um 06:32 wurde der Raketenalarm ausgelöst, wobei sich die Frage stellt, warum der Alarm erst so spät kam. Schrapnells der Rakete und der Abfangsysteme lösten in der Nähe von Kfar Daniel, im ‘Ben-Shemen-Wald’ Brände aus und richteten Schaden am Bahnhof von Modi’in an. Neun Personen wurden leicht verletzt, als sie nach dem Alarm versuchten, Schutzräume zu erreichen. Sie wurden vom Magen David Adom in Krankenhäuser evakuiert.

Stellt sich die Frage, ob Israel für Angriffe mit Langstreckenraketen genügend ausgerüstet ist.

Um 11:30 Ortszeit will Houthi- Führer Abdul-Malik al-Houthi eine Erklärung abgeben. Das schrieb ein Sprecher der Terror-Organisation und erklärte:  «Ob in euren unterirdischen Schutzräumen oder ausserhalb davon, es stünde euch gut zu Gesicht, heute Nachmittag genau zuzuhören, was Abdul-Malik al-Houthi zu sagen hat.» Er kündigt ‘weitere Überraschungen’ an, wobei er sich wahrscheinlich auf den heute am frühen Morgen erfolgten Angriff bezieht. Bisher, am späten Nachmittag, ist noch keine Rede bekannt geworden.

Durch einen erneuten Beschuss aus dem südlichen Libanon auf den Golan und den oberen Galil wurden dort wieder einige Brände entfacht, die von mehreren Feuerwehren bekämpft werden müssen. Es scheint, als sei es ein Ziel der Hisbollah, den Norden Israels nicht nur unbewohnbar zu machen, sondern auch die Landwirtschaft durch die Bände völlig zu zerstören.


[1] Kursiver Text ist ein Zitat aus dem Bericht.



Kategorien:Israel, Politik

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