23. Tishri 5785

Die IDF musste leider den Tod von fünf Soldaten bekannt geben. Maj. (res.) Dan Maori, 43, Cpt. (res.) Alon Safari, 28, Warrant Off. (res.) Omri Lotan, 47, Warrant Off. (res.) Guy Idan, 51, und Mast. Sgt. (res.) Tom Segal, 28, s’’l, verloren ihr Leben durch einen direkten Treffer durch eine Rakete der Hisbollah im südlichen Libanon. Beim gleichen Vorfall wurden 19 weitere Soldaten verwundet. Eine Salve von fünf Raketen war auf den Treffpunkt abgeschossen worden, wo das Versorgungsteam gerade tätig war. Eine Rakete schlug in der Nähe des Gebäudes ein, in dem sich die Soldaten befanden.

Bereits gestern musste die IDF leider den Tod von fünf Soldaten bekannt geben.Warrant Off. (res.) Mordechai Haim Amoyal, 42, Sgt. Maj. (res.) Shmuel Harari, 35, Mast. Sgt. (res.) Shlomo Aviad Hayman, 31, und Sgt. First Class (res.) Shuvael Ben Nathan, 22, und Sgt. First Class Gai Ben-Haroosh, 23, s’’l, wurden Opfer eines Hinterhalts durch die Hisbollah im südlichen Libanon. Im gleichen Vorfall wurden sechs weitere Soldaten verletzt. Der Hinterhalt fand statt, als Hisbollah-Terroristen aus einem Tunnel auftauchten und sofort damit begannen, Granaten auf die Soldaten zu werfen. Die Soldaten feuerten zurück, jedoch ist es unklar, wie viele Terroristen sie neutralisieren konnten. Etwa eine halbe Stunde vor dem tödlichen Zwischenfall hatte IDF-Sprecher Avichay Adraee die Bevölkerung dringend aufgefordert, die betroffenen Gebiete zu räumen.

Nochmals muss die IDF leider den Tod von drei Soldaten bekannt geben. Cpt. Barak Israel Sagan, 22, Sgt. Ido Ben Zvi, 21, und Sgt. Hillel Ovadia, 22, s’’l, fielen bei einem Kampf im südlichen Gazastreifen

Einer der fünf heute Vormittag getöteten Soldaten, Guy Idan, 51, s’’l, ist der Cousin des immer noch in Gaza festgehaltenen Tsahi Idan. Dessen älteste Tochter, Maayan, 18, s’’l, war im Schutzraum ihres Hauses in Nahal Oz erschossen worden. Guy Idan war bereits über das Alter hinaus, in dem Soldaten zum Reservedienst eingezogen werden, hatte sich jedoch freiwillig gemeldet. Ein Verwandter bedauerte: «Jetzt wird es Guy nicht mehr erleben, wenn Tsahi aus der Gefangenschaft in Gaza zurückkommt.»
Der Iran bereitet sich auf einen Krieg mit Israel vor, versucht aber gleichzeitig, einen solchen vermeiden. Das berichtet die New York Times. Der Iran wartet auf die Reaktion Israels auf seinen letzten Angriff. «Der Iran hat die Streitkräfte angewiesen, sich auf einen Krieg vorzubereiten, aber auch zu versuchen, ihn zu vermeiden.» Der oberste Führer, Ayatollah Khamenei, hat, so heisst es, den Streitkräften befohlen, mehrere Pläne vorzulegen. Darin wird gewarnt, dass der Iran, sollte Israel einen Vergeltungsschlag ausführen, der zu zahlreichen Schäden führt, scharf zurückschlagen wird. Bei einem limitierten Rückschlag werde man überlegen, wie man sich verhalte.






Die IDF stellte die im Laufe des vergangenen Monats sichergestellten Waffen der Hisbollah aus. Darunter befinden sich 3.200 Sprengsätze, 2.500 Anti-Panzer-Raketen und Granatwerfer. IDF-Sprecher Daniel Hagar erklärt, dass allein im letzten Monat mehr als 3.200 Ziele der Hisbollah angegriffen und zerstört wurden, u.a. auch 350 Waffenlager.



Das palästinensische Nachrichten-Magazin ‘Al-Quds’ veröffentlichte drei, angeblich von Sinwar handschriftlich verfasste Dokumente mit Anweisungen für die Geiselnehmer. Das erste umfasst die Verpflichtung, «sich um ihr Leben zu kümmern und es zu schützen. Sie sind ein wichtiges Druckmittel, um unsere Gefangenen freizubekommen.» Das zweite umfasst die Aufenthaltsorte von 112 namenlosen Geiseln. Dabei werden in Gaza-Stadt 14, im Zentrum 25, in Rafah 51 und 22 andere ohne Ortsangabe genannt. Die Geiseln werden nach ihrem Alter, d.h. über oder unter 60 oder ‘jung’, ihrem Geschlecht und ob sie ‘Zivilisten’ oder ‘Soldaten’ sind, eingeteilt. Auch von einer beduinischen Geisel in Gaza-Stadt und vier weiteren in Rafa ist die Rede. Das dritte Dokument enthält eine Liste von elf weiblichen Geiseln, die im November freigelassen wurden. Sie sind mit Namen, Alter und Staatsbürgerschaft aufgeführt.
Zwei Tunnelanlagen, die offensichtlich als Startbasis für die geplante Invasion des nördlichen Israels dienten, wurden heute zerstört. Eine von ihnen begann unterhalb eines südlibanesischen Dorfes. Einige Hisbollah-Terroristen hielten sich zum Zeitpunkt des israelischen Angriffs dort auf und wurden eliminiert. Ein anderer Tunnel, näher an der Grenze zu Israel, diente als Waffendepot der ‘Radwan-Gruppe’ und war ebenfalls für den Beginn der Invasion vorbereitet. Zusätzlich zu den Tunnels wurden auch mobile Einsatzfahrzeuge aufgefunden und zerstört, darunter LKWs mit aufmontierten Raketen-Abschuss-Vorrichtungen, Anti-Panzer-Raketen, Granaten und Sturmgewehren.
Der Kommandant der ‘Radwan-Truppe’, die als Eliteeinheit der Hisbollah gilt, Abbas Adnan Moslem, wurde durch einen gezielten Luftangriff eliminiert. Moslem war verantwortlich für zahlreiche Raketenangriffe auf IDF-Truppen und israelische Orte.
Neben zahlreichen Raketen, die am frühen Morgen auf Israel abgeschossen wurden, wurde auch eine Langstreckenrakete abgeschossen. Die meisten Raketen, inklusive der Langstreckenrakete, konnten erfolgreich abgeschossen werden. Der Raketen-Alarm wurde entlang der Küstenregion bis hinunter nach Caesarea ausgelöst.
Drei Kameramänner und Techniker der pro-iranischen Tageszeitung Al-Mayadeen und ein für die Hisbollah arbeitender Kameramann wurden in einem Gästehaus in der Nähe der syrischen Grenze eliminiert. Der Libanon bezichtigt Israel mit der Eliminierung der Medienmitarbeiter ein ‘Kriegsverbrechen’ begangen zu haben. Der Anschlag fand in einem Ferienresort statt, das von verschiedenen libanesischen Medien gemietet worden war.
In der israelisch-arabischen Stadt Madsch al-Kurum schlug eine von der Hisbollah abgeschossene Rakete ein. Neun Personen wurden verletzt. Zwei von ihnen befinden sich in kritischem Zustand. Die Rakete gehörte zu einer Salve von mehr als 30 Raketen. Einige konnten abgefangen werden, andere schlugen in unbebautem Gelände ein. Magen David Adom musste einige Personen in ein Krankenhaus einliefern, nachdem sie von Schrapnells getroffen worden waren. Die Hisbollah gab an, auf die benachbarte Stadt Karmiel gezielt zu haben.



Die gute Nachricht des Tages: Etwa 1.000 Jahre ist der kleine unscheinbare Samen des Balsambaumes in einer Höhle im Wadi el-Makkuk, nördlich von Jerusalem gelegen. In den 80er Jahren entdeckte ihn ein Botaniker-Team und brachte ihn in das Archiv der archäologischen Abteilung der Hebrew University in Jerusalem.
Nach einer Carbon-14 Untersuchung wurde das Alter tatsächlich auf mehr als 1.000 Jahre bestimmt. Seine DNA wies auf einen heute nicht mehr vorkommenden Baum hin, der bereits in der Torah genannt wurde.
Die Baumart erhielt den Namen ‘Sheba’. Sie gehört zur Familie der Weihrauchgewächse, von denen es heute etwa 200 lebende Pflanzenarten gibt. Diese Bäume sind in der Regel in Afrika, Madagaskar und auf der Arabischen Halbinsel verbreitet und werden wegen ihrer reichhaltigen aromatischen Gummiharze geschätzt.
Der aus dem Samen gewachsene Baum ist mittlerweile 3 m hoch und kann wissenschaftlich beschrieben werden. Wahrscheinlich ist Sheba ein Relikt einer inzwischen ausgestorbenen Baumpopulation aus der südlichen Levante, die das heutige Israel, Judäa und Samaria, sowie Jordanien umfasst.
Dr. Sarah Sallon, die sich des Samens annahm und ihn im Hadassah Medical Center zu neuem Leben brachte, stellte die Hypothese auf, dass es sich bei dem Bäumchen um den historischen ‘Balsam von Judäa’ handelt, der vor allem wegen seines Duftes sehr begehrt war.
Sheba enthält jedoch keine aromatischen Verbindungen, so dass die zweite These, dass es sich um das biblische ‘Tsori’, einen beliebten Balsam, der erstmals in Gen. 37:25 und bei einigen Propheten auch als Heilmittel erwähnt wird. ‘Tsori’ kam in der Antike nur im Jordangraben in der Nähe von Jericho und in Ein Gedi vor. Schon Cleopatra schätzte den Balsam als Grundlage für ihre angeblich männerbetörende Kosmetik.
Der junge und gut gedeihende Baum stellt nun das Bindeglied dar, dass die Flora zur Zeit der Torah und die in der Torah erwähnten und oft in Frage gestellten Heilpflanzen tatsächlich existiert haben.
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