22. Cheschwan 5785
Sind Krähenbühel und Lazzarini schweizerische Terrorflüsterer?
Teil I:
UN-Watch veröffentlichte den Bericht über ein Treffen zwischen dem damaligen UNWRA-Chef Pierre Krähenbühl und Anführern verschiedener Terror-Organisationen im Jahr 2017. Am Treffen nahmen neben Krähenbühl der Chef der UNRWA im Libanon, Hakam Shawan, auch Ali Baraka von der Hamas, Abu Imad Al-Rifai vom Islamischen Djihad (PIJ) und Salah Al-Youssef von der PFLP sowie weitere Vertreter verschiedener palästinensischer Fraktionen wie der DFLP, der PFLP – Zentralkommando und der Fatah Al-Intifada teil. Krähenbühl versicherte ihnen während des Treffens ‘wir sind eins’ und ’niemand kann uns trennen’.

Erstaunlicherweise schien sich Krähenbühl durchaus der Problematik solcher
Treffen bewusst zu sein. Laut UN-Watch warnte er die Anwesenden, ihre Gespräche nur im Geheimen zu führen und nicht öffentlich zu machen, um ihre Glaubwürdigkeit nicht zu mindern, denn dies könne «zu einem Vertrauens-Verlust zwischen Geberländern und UNRWA zu führen, was zu einer Kürzung oder sogar Einstellung der Finanzierung führen könnte.»
Er forderte die Vertreter der anwesenden Terror-Organisationen ganz im ‘Geist der Partnerschaft’ zu interagieren. Kritik an der UNWRA und ihren Entscheidungen dürfen aber immer nur hinter geschlossenen Türen stattfinden. Er sei, so betone Krähenbühl, durchaus bereit, bestehende Richtlinien der UNWRA zu ändern oder auch ganz aufzuheben. «Ihre Zusammenarbeit mit uns in Sicherheitsfragen und Ihre Zusage, UNRWA-Einrichtungen, Schulen oder Büros nicht zu schliessen, vervollständigen diese Partnerschaft“, sagte der UNRWA-Beamte zu den Anführern der palästinensischen Terrororganisationen und schloss mit den Worten: «Wenn wir dies erreichen können, bedeutet das, dass wir vereint sind und niemand uns trennen kann.»
Krähenbühl biedert sich in peinlicher Art den Terror-Systemen an. Er fordert, und das geht eindeutig aus diesem Bericht hervor, die terroristischen Verbindungen der UNWRA zu verschleiern, um weiterhin Gelder zu erhalten, die das Überleben der UNWRA innerhalb dieses Netzes zu sichern.
Teil II:

Es muss auch festgehalten werden, dass der UNWRA-Lehrer Ayman Nejmeh an der Planung und Organisation des kürzlichen Pogroms gegen Juden in Amsterdam beteiligt war. Gleichzeitig war er auch der Chef einer mit der Hamas verbundenen Organisation in den Niederlanden.
Für den 6. November war ein geplanter Protest gegen das Fussballspiel Maccabi Tel Aviv gegen Ajax Amsterdam für 19 Uhr angesetzt, wurde aber kurzfristig von den Behörden abgesagt. Die Organisatoren veröffentlichten Einladungen zu einem neuen Protest, wobei einer der wichtigen Planer die «Palästinensische Gemeinschaft in den Niederlanden» (PGNL) ist.
Im vergangenen Monat veröffentlichte ELNET einen Bericht, demzufolge PGNL ein Teil des mit der Hamas verbundenen Netzwerks in den Niederlanden und Europa ist. Es wurde jahrelang von Amin Abu-Rashid geleitet, einem Hamas-Funktionär, der Mitte 2023 von den niederländischen Behörden verhaftet wurde, nachdem ihm vorgeworfen worden war, Gelder an die Hamas überwiesen zu haben. Ayman Nejmeh gilt als Nachfolger des inhaftierten Abu Rashid.
ELNET berichtet weiterhin, dass die PGNL 2007 eine Videokonferenz mit Ismail Haniyeh führte und 2016 eine Gedenkveranstaltung zu Ehren des ehemaligen Hamas-Chefs Scheich Yassin ausgerichtet hatte.

Ein Augenzeuge des Pogroms beschreibt nach seiner Rückkehr nach Israel seine furchtbaren Erfahrungen, die er während der Hetzjagd nach dem Fussballspiel machen musste. Die Jerusalem Post hat seinen Bericht aufgegriffen.
Marcus Sheff, CEO von IMPACT-se hat seit Jahren die ‘Bildungs-Programme’ der UNWRA genauestens untersucht. Die stv. UNO-Generalsekretärin Catherine Colonna und der US-Kongress haben ihn eingeladen, Belege für die Neutralität der UNWRA vorzulegen. «Die Tatsache, dass dieses Pogrom von einem weiteren ehemaligen UNRWA-Mitarbeiter organisiert wurde, der von europäischen Steuerzahlern finanziert wurde, ist ein weiterer Beweis dafür, dass in der Unternehmenskultur der UNRWA etwas zutiefst Verdorbenes steckt, falls es nach den Angriffen vom 7. Oktober noch eines Beweises bedurfte.»
Beide Vorfälle, sowohl unter der Ägide von Pierre Krähenbühl im Jahr 2017 als auch der hochaktuelle Vorfall unter Philippe Lazzarini belegen, dass die UNWRA gute und andauernde Verbindungen zur Hamas hat.
Ihre Arbeit, die per definitionem ausschliesslich registrierten palästinensischen Flüchtlingen zugutekommen soll, wird finanziert von nützlichen Idioten. In diesem Fall sind das die Geberländer, die die Augen verschliessen und die erdrückenden Fakten nicht sehen wollen. Die UNWRA ist seit vielen Jahren ein guter Freund der Hamas, manipuliert und verdirbt die Schüler, um ihnen den Hass gegen Juden und Israel einzutrichtern.
Die UNWRA ist heute nichts anderes, und das beantwortet die Frage, Teil eines Terror-Systems, das ein klares Ziel hat: Israel zu zerstören und Juden zumindest zu vertreiben.
Wie in jedem Jahr gab es auch heuer wieder Ausschreitungen, als sich ‘Pilger’ bei der Höhle ‘Machpela’ in Hebron versammelten, um dort die Lesung ‘Chaje Sara’ zu hören (siehe mein Blog zum Wochenabschnitt von gestern). Generalmajor Avi Bluth befand sich vor Ort, um die Versammlung zu sichern. Eine Gruppe von mehreren Dutzend jüdischen Siedler-Terroristen versuchten ihn und die ihn begleitenden Soldaten anzugreifen.
Die jüdischen Terroristen blockierten einen Zugang, den die IDF aus taktischen Gründen unbedingt freihalten musste. Zwischen den Siedlern und Bluth ist das Verhältnis seit Jahren angespannt, weil die IDF ihre Aufgabe erfüllen muss, die Aggressionen der Siedler möglichst stark einzugrenzen. Dass das keinesfalls immer gelingt, zeigen die Vorfälle der vergangenen Wochen und Monate.
Gestern wurden fünf Verdächtige festgenommen, nachdem sie Bluth immer wieder als ‘Verräter’ bezeichnet hatten.
Es gab bisher keine Stellungnahme von Netanyahu oder dem VM Israel Katz.

Zvi Kogan, Chabad-Rabbiner in Abu Dhabi, wird seit Donnerstag vermisst. Israel hat die Information erhalten, dass er schon länger vom Iranischen Geheimdienst verfolgt wurde. ‘Walla’ erhielt von einer unbenannten Quelle die Nachricht, dass der Mossad sich in den VAE der Sache annimmt. Man befürchtet, Kogan sei entweder entführt oder sogar ermordet worden. Das Büro des PM bestätigte, dass der Rabbiner vermisst wird. Der Vorfall wird bereits jetzt als Terrorakt angesehen. Das Büro des PM warnt die israelische Bevölkerung von Reisen in die Emirate abzusehen, solange kein wichtiger Grund dafür vorliegt.

Eine aus dem Libanon stammende Salve mit fünf Raketen konnte nur teilweise im Luftraum über Haifa abgefangen und zerstört werden. Eine der Raketen schlug auf einem Industriegelände in Kiryat Ata, einem Vorort von Haifa ein. Es entstand kein Sachschaden und es gab keine Verletzten.




In einem grossangelegten Angriff auf Beirut wurde Naim Qassem, der designierte Nachfolger von Israel Haniye, eliminiert. Über das Schicksal von Talal Hamiya, der als Nachfolge von Ibrahim Aqil gilt, der vor zwei Monaten getötet wurde, ist nichts bekannt. Bei dem Angriff wurde angeblich ein achtstöckiges Gebäude völlig zerstört. Einige benachbarte Gebäude wurden teilweise beschädigt. Laut Angaben libanesischer Berichte kamen bei dem Angriff mindestens elf Personen ums Leben, weitere 23 wurden verletzt. Muhammad Haydar, Mitglied des Hisbollah Djihad-Rats war eines der Ziele der IDF in der vergangenen Nacht. Über sein Schicksal ist jedoch nichts bekannt. Die saudische Nachrichtenagentur ‘Al Hadath’ gibt an, von israelischer Seite erfahren zu haben, dass dieser Angriff nicht erfolgreich war.


Auch heute am Shabbat griffen jüdische Siedler-Terroristen IDF-Soldaten und Offiziere der Grenzpolizei an. In der Nähe der Siedlung Itamar südöstlich von Nablus in Samaria. Dutzende von grossteils maskierten Terroristen warfen Steine auf die Sicherheitskräfte. Niemand wurde verletzt. Es gelang der IDF den Aufstand zu beenden. Erstmals seit langer Zeit wurden wieder fünf Verdächtige verhaftet. Der Aufstand wurde ausgelöst, als die IDF ein gestohlenes Fahrzeug bei den Siedlern entdeckte und es konfiszieren wollte.
Du schreibst von „Siedler-Terroristen“. Hast Du mal mit ihnen gesprochen um herauszufinden, warum sie aufmüpfig reagieren. Könnte es nicht sein, dass sie genug von jahrzehntelangen, palästinensischen Terrorattacken haben und aus Frust zur Selbstjustiz greifen, auch wenn sie dies der IDF oder – wem auch immer israelischerseits – überlassen sollten? Hast Du eine Übergriffs-Statistik?
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