01. Kislev 5785

Cpt. Omer Maxim Neutra, 22, s’’l, galt bis heute als Geisel der Hamas. Neueste geheimdienstliche Erkenntnisse haben jetzt erwiesen, dass er bereits im Kampf gegen die Schlächter der palästinensischen Terror-Organisation Hamas am 7. Oktober getötet wurde.

Seine sterblichen Überreste wurden in den Gazastreifen verschleppt, wo sie heute noch festgehalten werden. Omer stammte aus den USA und war als ‘lone soldier’ nach Israel gekommen, um dort seinen Militärdienst abzuleisten. Das letzte Lebenszeichen war ein von der Hamas veröffentlichtes Video, das Omer, scheinbar noch unverletzt, zeigt, wie er aus seinem Panzer gezerrt wird. Seine Eltern hatten bis zuletzt gehofft, dass er lebt.

Die von Antisemitismus geprägte Amtszeit des EU-Aussenbeauftragten Josep Borell ist endlich vorbei! Sein Amt übernimmt Kaja Kallas, ehemalige PM von Estland. Gemeinsam mit dem EU-Ratspräsidenten Antonio Costa und der EU-Kommissarin Marta Kos reiste sie nach Kiew. Als erste Person in diesem Amt, die nicht aus Westeuropa stammt und sich der Bedrohung, die Russland für die Union als Ganzes darstellt, sehr bewusst ist.
Diese Verschiebung signalisiert, dass sich die Union wieder auf den Krieg in der Ukraine und Russland als Ganzes konzentrieren wird. Unausgesprochenes Ziel der EU ist es, dass die Ukraine den Krieg gewinnt.
Wie die Haltung Kallas zu Israel ist, wird sich erst zeigen. Einerseits hat sie Israel für sein Verhalten gegenüber der Ukraine kritisiert und fordert die israelische Regierung auf, Putins Invasion klar zu verurteilen. Sie betonte aber auch das Selbstverteidigungsrecht Israels gegen die Hamas und die Hisbollah und hielt fest, dass «diese keinerlei Achtung vor Menschenleben haben.»
Moshe Ya’alon betonte gegenüber Kanal 12, dass er sich nicht bei den Soldaten für seine Aussagen entschuldigen werde. Bei dem Interview hielt er fest: «Ich sage nicht mehr, dass die IDF die moralischste Armee der Welt ist. Und zwar genau wegen der Einmischung von Politikern, die die Armee korrumpieren. Es ist heute nicht die moralischste Armee», wiederholt er. «Und es fällt mir schwer, das zu sagen.» Welche Zuschreibung er der IDF macht, ist er nicht gewillt zu sagen. Auch den von ihm gebrauchten Begriff der ‘ethnischen Säuberung’ verteidigt er. «Es gibt kein anderes Wort dafür als ‘ethnische Säuberung’, weil die Mitglieder der Regierung davon sprechen, wie ‚der Streifen von Arabern gesäubert wird‘.» [Er bezieht sich hierbei auf Aussagen von Ben-Gvir und Smotrich] Auf die Frage, ob er seine Verwendung des Ausdrucks angesichts der extremen Härte, zurücknehmen wolle, bekräftigt Ya’alon, dass er absichtlich so gesprochen habe, „um Alarm zu schlagen“. Ich spreche nicht von Massenmord, sondern von einer anderen Definition. Der Evakuierung einer Bevölkerung aus ihren Häusern, die Zerstörung ihrer Häuser – das ist es, was in Beit Hanoun und Beit Lahiya geschieht. Ich werfe nicht der IDF vor, ethnische Säuberungen durchzuführen, sondern den Politikern, insbesondere den ultra-rechten der Koalition, die die IDF anweisen, als Kriegsverbrechen definierte Handlungen auszuführen, und ihr befehlen, die Bevölkerung für angebliche operative Aktivitäten zu evakuieren. Mit dem Hintergedanken und Wunsch, die jüdische Besiedlung im Gazastreifen wiederzubeleben.» Abschliessend fordert er Generalstabschef Herzi Halevi dringend auf, ‘aufmerksam’ zu sein auf alles, was um ihn geschieht und jeden Befehl, den er im Zusammenhang mit Evakuierungs-Massnahmen erhält, sorgsam zu prüfen. 2003 hatte er im Zusammenhang mit der IDF noch betont: «Sie [die IDF] greifen keine unschuldigen Menschen an.» Darauf angesprochen antwortete er: «Wo lebst du denn? Hast du nicht mitbekommen, dass Ben-Gvir dazu ermuntert, Menschen zu töten?»
Frankreich hat Israel in völliger Umkehrung der Tatsachen beschuldigt, Dutzende Verletzungen des Waffenstillstands mit der Hisbollah begangen zu haben. Der israelische Aussenminister Gideon Sa’ar korrigierte dies in einem Telefonat mit seinem Amtskollegen Jean-Noël Barrot: «Israel reagiert sofort auf die Verstösse der Hisbollah. Ihre blosse Anwesenheit südlich des Litani-Flusses ist die schwerwiegendste Verletzung. Sie müssen sich nach Norden zurückziehen!» Israel hat in den vergangenen Tagen seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstands immer wieder Stellungen der Hisbollah neutralisieren müssen. Sa’ar fordert die libanesische Regierung ausserdem auf, «die libanesische Armee eindeutig zu ermächtigen, die im Rahmen des Abkommens erforderlichen Massnahmen durchzuführen.»
Erstmals seit Inkrafttreten des Waffenstillstands hat die Hisbollah zwei Granaten auf israelische Militärbasen im Gebiet vom Mt. Dov abgeschossen. Beide Granaten schlugen auf offenem, unbewohntem Gelände ein und verursachten keinen Schaden. Das ist die erste klar erkennbare Brechung des Abkommens.

Kennt ihr den Ehemann von Viola Amherd? Die Bundespräsidentin der Schweiz ist ledig. Die Ehefrau von Olaf Scholz? Britta Ernst ist seit 1998 mit dem deutschen Kanzler verheiratet. Die Ehefrau von Kurt Nehammer? Katharina Nehammer. Die Ehefrau von Emmanuel Macron? Im Gegensatz zu den drei vorher abgefragten Damen und Herren ist Brigitte Macron den meisten wohlbekannt. Was haben die vier gemeinsam? Sie billigen sich keine eigene politische Position zu!
Ganz anders ist da Sara, die Ehefrau von Netanyahu! Ehe-Vertraglich geregelt weicht sie kaum von seiner Seite. Nun, das wird einen Grund haben!! Sie äussert sich immer wieder zu teils hochpolitischen Themen. So am 5. Dezember 2019 in Lissabon: «Ah, da ist etwas dran. Ich verwerfe die Frage nicht. Ich bin froh, dass Sie verstehen, dass dies für uns eine Art Inquisition ist.» (auf die Frage, welche Inquisition schlimmer sei, die mittelalterliche oder die aktuelle Befragung = Inquisition ihres Mannes durch die Gerichte). Als im August dieses Jahres eine freigelassene Geisel und ihre Familie den PM aufforderte, endlich Verantwortung zu übernehmen, antwortete Sara: «Wie kann der PM Verantwortung übernehmen, wenn die IDF ihn nicht informiert hat und er nichts davon wusste?» Sara weilt derzeit zu Besuch in Florida, angeblich um ihren Liebling Yair für einige Wochen zu besuchen. Vielleicht aber auch, um sich während der Zeit, in der Netanyahu vor Gericht steht, nicht den Fragen der Presse auszusetzen. Gestern Abend dinierte sie mit Trump in dessen Golf Resort in West Palm Beach. Anschliessend gab sie auf ihrem Insta-Account ein Statement ab, von dem ich denke, dass es aus dem Büro des PM kam. Welche pervertierte Amtsanmassung ist das denn?
Eine Delegation der palästinensischen Terror-Organisation Hamas, verhandelte gestern in Kairo mit ägyptischen Geheimdienstmitarbeitern über einen möglichen Waffenstillstand zwischen der Hamas und Israel. Von Ägypten nahm der Leiter des Geheimdienstes, Hassan Rashad, an den Gesprächen teil. Die Vertreter der Hamas wurden nicht genannt. «Wir diskutierten über Möglichkeiten, den Krieg und die Aggression zu beenden, Hilfe zu leisten und den Grenzübergang Rafah an der Grenze zwischen Gaza und Ägypten zu öffnen.» Ein zweiter Vertreter der Hamas fügte hinzu: «Ägypten, Katar und die Türkei unternehmen grosse Anstrengungen, um eine Einigung über einen Waffenstillstand und einen Gefangenenaustausch zu erzielen.» Und mit welchem Ergebnis? «Unser palästinensisches Volk wartet darauf, dass die USA und die internationale Gemeinschaft Druck auf Premierminister Benjamin Netanyahu ausüben, um den Krieg zu beenden und eine Einigung zu erzielen, wie es im Libanon der Fall war.» Das bedeutet also auch hier: 100 % Nehmen und 0 % Geben für die angreifenden Terror-Organisationen.


Die IDF hat heute ein Video freigegeben, das Hamas-Terroristen zeigt, wie sie dabei sind, ein Haus in Beit Lahiya mit Sprengfallen zu versehen. Im Haus angebrachte Kameras zeigten, wo sich im Haus die Sprengfallen befanden. Das Haus wurde später zerstört. In einem zweiten Haus lieferten ebenfalls frühzeitig entdeckte Kameras Bilder, die Terroristen beim Installieren von Sprengfallen zeigen. Auch dieses Haus wurde zerstört.


US-amerikanische Zerstörer haben heute sieben Raketen und Drohnen abgefangen, die von den Houthis auf US-amerikanische Kriegsschiffe und drei Frachtschiffe abgeschossen worden waren. Die USS-Stockdale und die USS-O’Kane begleiteten die Frachtschiffe auf dem Weg durch den Golf von Aden. Um welche Frachtschiffe es sich handelte, wurde nicht bekannt.


In den letzten drei Monaten hat die IDF ihre Militärpräsenz im Gazastreifen deutlich verstärkt. Das Gebiet um den Netzarim-Korridor, der Gaza in den nördlichen und südlichen Teil trennt, wurde erweitert und mit dutzenden kleinen Stützpunkten verstärkt. Das lässt vermuten, dass die IDF sich auf eine lange Anwesenheit in Gaza vorbereitet. Darauf angesprochen antwortete ein Militärsprecher: «Alles, was wir hier aufgebaut haben, kann innerhalb eines Tages abgerissen werden.»
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