25. Siwan 5785

Der iranische Aussenminister Abbas Araghchi bezeichnet die Vorschläge der europäischen Teilnehmer an den Gesprächen in Genf als unrealistisch. Er erklärte, dass eine völlige Aufgabe des Uran-Anreicherungs-Programmes eine ‘Rote Linie’ sei. Der Iran werde sein Recht auf Verteidigung nie aufgeben. Dennoch werde man die Vorschläge prüfen und die Antwort beim nächsten Treffen vorlegen. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian betonte ebenfalls, die atomaren Aktivitäten unter keinen Umständen aufgeben zu wollen. «Wir sind bereit, zu diskutieren und zusammenzuarbeiten, um Vertrauen im Bereich der friedlichen nuklearen Aktivitäten aufzubauen; wir sind jedoch unter keinen Umständen damit einverstanden, die nuklearen Aktivitäten auf null zu reduzieren», erklärte er in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Macron. Bis heute hat der Iran in Verhandlungen noch nie das Geringste nachgegeben und wird es auch künftig nicht tun. Verhandlungen bringen nichts!
Der türkische Aussenminister Hakan Fidan beschwor einige Amtskollegen aus muslimischen Ländern, dass die Welt verhindern müsse, dass Israel die Welt in einen noch tieferen Konflikt zieht. Das ‘israelische Problem’ bestünde, seitdem das Land Gaza, den Libanon, Syrien, Jemen und den Iran angegriffen habe. Er verdreht völlig die Tatsachen und akzeptiert nicht, dass Israel das Recht zur Selbstverteidigung hat.



Zwei B-2-Bomber der US-amerikanischen Luftwaffe sind unterwegs von der ‘Whiteman Air Force Base’ in Missouri auf die im Pazifik liegende Insel Guam. Die B-2-Tarnkappenbomber sind die einzigen Flugzeuge, die die GBU-57 MOP-Bomben tragen können. Aufgrund des hohen Gewichts können die Flugzeuge jeweils nur zwei Bomben mit sich führen. Insgesamt wiegt die Rakete 13.6 Tonnen, davon sind allein 2.400 kg Sprengladung. Nach dem Abwurf übernimmt eine GPS-Steuerung den zielgenauen Flug. In einer Tiefe von etwa 60 m unter der Erdoberfläche explodiert die Sprengladung. Die letzte, von Israel noch nicht angegriffene Aufbereitungsstätte, Frodo, liegt wahrscheinlich 60 – 90 m unter der Erde. Obwohl die Hallen damit tiefer liegen, hofft Israel, dass die GBU-57 die meisten Labors zerstören wird, ohne dass es zu einem nuklearen Super-Gau kommt. Dass die beiden Bomber nun in die ‘Nähe’ des Iran verlegt werden, spricht dafür, dass Trump beschliessen wird, sich am Kampf Israel gegen den Iran zu beteiligen.
Der Kommandant des Luftwaffenstützpunkts in Hatzerim gibt sich optimistisch, dass die israelischen Angriffsflüge auf den Iran dessen Vorräte an Langstreckenraketen deutlich verringern. «Wir zielen auf die Raketen, die Waffendepots, die Abschussvorrichtungen und das Personal des Feindes und verringern so die Zahl der Raketenabschüsse auf den Staat Israel», sagt Brigadegeneral „Ayin“ in einem Video, der aus Sicherheitsgründen nur mit seinem Anfangsbuchstaben identifiziert wird. In den letzten acht Tagen hat Israel mehr als 1.000 Angriffs-Flüge in den Iran geflogen und dabei mehr als 200 Lagerstätten für ballistische Raketen zerstört, um deren Angriffe auf Israel aus dem Westen des Iran zu unterbinden, so das Militär. Dutzende iranische Soldaten wurden bei den Angriffen neutralisiert, wobei teilweise auch Drohnen zum Einsatz kamen.

Die IDF hat heute Bilder veröffentlicht, die das Ausmass der Zerstörung am Atomkraftwerk Isfahan zeigen. Zahlreiche wichtige Gebäude, darunter Labors oder Gebäude zur Uran-Umwandlung wurden völlig zerstört, andere Gebäude erlitten massive Schäden. Die UN-Atomenergiebehörde bestätigte, dass eine Fabrik zur Herstellung von Zentrifugen in der iranischen Nuklearanlage Isfahan beim jüngsten Angriff im Rahmen der israelischen Bombenkampagne getroffen wurde. «Dies ist die dritte derartige Einrichtung, die in der vergangenen Woche bei den israelischen Angriffen auf iranische Atomanlagen getroffen wurde. Wir kennen diese Anlage gut. Es gab kein Nuklearmaterial in dieser Anlage, und daher wird der Angriff auf sie keine radiologischen Folgen haben», wird Grossi, der Leiter der Abteilung zitiert.


In der vergangenen Nacht hat Israel 40 Drohnen, die aus dem Iran auf Israel abgeschossen wurden, abgefangen und zerstört. Eine Drohne konnte nicht abgefangen werden und schlug in ein Haus in Beit She’an ein. Das Haus wurde stark beschädigt. Es gab keine Meldungen über Verletzte. Eine zweite Drohne schlug unmittelbar neben einer Schnellstrasse im Süden ein.


Bereits am Freitagnachmittag schlug eine Rakete in die beiden ältesten Moscheen in Haifa ein. Die Gebäude von 1761 und 1775 erlitten umfassende Schäden. Bei den Besuchern der Moscheen und der Geistlichen gab es einige leicht Verletzte.
Mit einem gezielten Angriff auf sein Appartement wurden der Atom-Wissenschaftler Isa Tabatabi-Qamsheh und seine Frau eliminiert. Der Angriff wurde bereits vor zwei Tagen ausgeführt.

Saaed Izadi, Leiter der palästinensischen Abteilung der ‘Quds Force’ wurde bei einem gezielten nächtlichen Angriff in der iranische Stadt Qom eliminiert. Sein Aufenthaltsort war von den israelischen Geheimdiensten ausgeforscht worden. «Izadi ermöglichte die finanzielle Unterstützung der Hamas durch den Iran für terroristische Aktivitäten gegen den Staat Israel und unterhielt direkte Kontakte zu palästinensischen Terrororganisationen sowohl im Gazastreifen als auch im Westjordanland», teilte ein Sprecher der IDF mit. Izadi galt auch als einer der führenden Köpfe bei der Planung des Massakers vom 7. Oktober. «Während des Krieges war er für die Führung der Hamas-Kräfte im Libanon verantwortlich. Er machte es sich zur Aufgabe, den militärischen Flügel der Hamas wieder aufzubauen und sicherzustellen, dass die Gruppe die herrschende Macht in Gaza bleibt.»
Ebenfalls Opfer eines gezielten Angriffs wurde in der Nacht Bechnam Shahriyari, ein hochrangiges Mitglied der ‘Quds Force’. Der Angriff erfolgte, während er mit dem Pkw unterwegs war. Shariyari wurde bereits seit 2009 vom Geheimdienst gesucht. Als Leiter der ‘Einheit 190’ war er verantwortlich für die Bewaffnung der Hisbollah im Libanon, der Houthis im Jemen und der palästinensischen Terror-Gruppen in Gaza, um so die iranische Staatsdoktrin, Israel zu zerstören, fortzusetzen. «Shahriyari arbeitete direkt mit den Terrororganisationen Hisbollah und Hamas sowie mit dem Houthi-Regime und anderen Gruppen zusammen und lieferte dabei zahlreiche Raketen und Flugkörper, die während des Krieges auf israelisches Gebiet abgefeuert wurden.»
Der Tagesspiegel bringt heute einen Artikel, den ich unbedingt empfehle zu lesen. Hier wird endlich einmal in den Medien gefragt, wann und wer endlich den Iran anklagen wird.
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