23. Kislew 5786
Kanal 12 berichtete, dass Israel den Mediatoren der Verhandlungen mit Informationen von einigen Mitgliedern des Palästinensisch-Islamischen-Djihads versehen hat, die wissen, wo sich die sterblichen Überreste von Ran Gvili befinden. Ran Gvili ist die letzte tote Geisel, die noch in Gaza zurückgehalten wird.

UNWRA-Generalkommissar Philippe Lazzarini freut sich über die neueste Abstimmung der UNO-Generalversammlung. Immerhin sichert diese Abstimmung ihm wieder für einige Zeit den Erhalt seines äusserst grosszügig bezahlten Postens in der UNO. Er erhält jährlich US$ 700.000 plus zusätzlicher Sonderleistungen. Mit dieser Abstimmung bestätigen 139/170 Staaten, dass die UNWRA eine neutrale Organisation ist, die nicht mit der Hamas in Verbindung steht. 12 Staaten stimmten dagegen und 19 enthielten sich. Das ist erneut ein beschämendes Ergebnis. Das betont auch der israelische Botschafter bei der UN, Danny Danon: «UNRWA = Brutstätte des Terrorismus. Wir werden die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die UNRWA-Mitarbeiter am 7. Oktober begangen haben, nicht vergessen. Wir werden nicht vergessen, dass ein ‚Sozialarbeiter‘ der UNRWA den leblosen Körper von Yonatan Samerano nach Gaza entführt hat. Um des Weltfriedens willen muss die UNRWA verschwinden.» Es gibt genügend Fotos und persönliche Dokumente, die belegen, dass UNWRA-Mitarbeiter aktiv am Massaker vom 7. Oktober teilgenommen haben und das Lehrer der UNWRA gleichzeitig auch aktive Hamas-Mitglieder waren. Eine freigelassene Geisel berichtete, von einem UNWRA-Lehrer bis zu ihrer Freilassung im November 2023 auf dem Dachboden seines Hauses festgehalten worden zu sein.


Die Polizei sucht nach wie vor nach Eliyahu Abba Shaul, 19, der einige Stunden vor dem Höhepunkt von Sturm Byron mit seinem Velo losfuhr. Offenbar war er in Richtung des Hochwasser führenden Yarkon Flusses unterwegs, wo sein Velo gefunden wurde. Am Abend wurde die Suche eingestellt und am Samstag fortgesetzt, verlief aber ebenfalls erfolglos.

In Beit Lahiya im nördlichen Gazastreifen brach infolge des extremen Wetters ein Gebäude zusammen. Fünf Personen, die dort lebten, wurden getötet, andere wurden verletzt. Etwa 20 % der Häuser in Gaza, die nicht komplett zerstört sind, weisen Schäden in der Struktur auf und können jederzeit einstürzen.
Auch im Sheik Radwan Quartier von Gaza City wurde beim Zusammensturz eines Hauses mindestens eine Person getötet. Eine noch nicht genannte Zahl von Vermissten ist noch unter dem Schutt vermisst. Die gazanische Zivilverteidigung fordert die Zivilisten auf, den Häusern, die sichtbare Kriegs-Schäden davongetragen haben, fernzubleiben.
Im arabischen Vorort von Jerusalem, Sheik Jarrah, wurde gestern am frühen Morgen ein etwa 50 Jahre alter Mann vom Rettungsdienst Magen David Adom leblos und mit starken Zeichen von Unterkühlung aufgefunden. Er musste noch vor Ort für tot erklärt werden.
Bewohner vom Moshaw Beit Shikma mussten von Rettungseinheiten aus ihren Häusern befreit werden. Mitarbeiter von Magen David Adom waren ebenfalls vor Ort, um sieben Personen zu behandeln, darunter einen Mann, der offenbar unterkühlt war.

Das Shifa-Krankenhaus in Gaza City musste leider den Tod eines Babys, Taim Al-Khawaja, und eines neun-Jahre alten Mädchens, Hadeel Hamdan, bekanntgeben. Die beiden Kinder starben in verschiedenen Zeltlagern an Unterkühlung. Zwei Menschen starben, als die Wand eines einstürzenden Hauses auf ihr Zelt stürzte. Insgesamt sind in Gaza seit vorgestern elf Personen an den Folgen des extremen Wetters gestorben.
Am 16. Dezember soll in Doha eine grosse Konferenz stattfinden. Mehr als 25 Staaten werden Abgeordnete schicken, die über die ‘International Stabilization Force’ in Gaza diskutieren wollen. Die Schirmherrschaft der Konferenz haben die USA.
Die IDF gab an, gestern am frühen Vormittag ein Trainingslager der Hisbollah im Süden des Libanon angegriffen und zerstört zu haben. Nach entsprechenden Informationen gehörte es zur Hisbollah-Elite-Einheit ‘Radwan’. Bereits vor einigen Tagen hatte die IDF ein weiteres Trainingslager dieser Gruppe zerstört.
Hisbollah-Terroristen wurden in den vergangenen Wochen zunehmend dabei beobachtet, dass sie sich der israelischen Nordgrenze nähern. Teilweise geben sie vor, Landarbeiter zu sein, tragen Hacken bei sich und tun so, als ob sie das Land bearbeiten. Tatsächlich, so die IDF, versuchen sie, Details über die dort stationierten IDF-Soldaten zu finden und festzustellen, ob sie sofort einsatzbereit sind. Nachdem die Beobachtungen analysiert wurden, erhielt die IDF den Befehl, entsprechend zu reagieren. Teilweise wurden Schilder in der Nähe von Wohngebieten von Zivilisten aufgestellt, die davor warnen, sich der Grenze zu nähern. Den Soldaten ist diese Massnahme zu wenig. Sie wünschen sich, die Erlaubnis zu bekommen, Festnahmen durchführen zu dürfen. Auch der Kommandant des Nord-Kommandos ist sicher: «Die Hisbollah ist dabei, sich neu aufzustellen. Auch wenn sie nicht mehr über die Infrastruktur von vorher verfügen, planen sie doch erneut Angriffe auf Israel. Und das immer mit der Unterstützung des Irans.»
Am heutigen Vormittag gab es mehrere schwere Vorfälle in Gaza. In der Sudaiya, einem von der Hamas kontrollierten Küstengebiet, wurde ein 17-Jähriger von einer israelischen Drohne beschossen und schwer verletzt. Zwei vermutliche Terroristen überquerten die ‘Gelbe Linie’ und wurden von der IDF als Bedrohung wahrgenommen. Einer der beiden wurde von der IDF neutralisiert, der zweite floh zurück auf die von der Hamas kontrollierten Seite. Mohammed Sabri Al-Adham, 19, wurde in Jabaliya erschossen. Dort verläuft die Grenze quer durch die Stadt.


Mit einem gezielten Drohnenangriff auf seinen Pkw wurde der hochrangige Hamas-Terrorist Raad Saad eliminiert. In seinem Auto befanden sich drei weitere Personen. Saad war der Zuständige für die Waffenproduktion in Gaza und Stellvertreter vom aktuellen ‘Militärchef’ der Terrororganisation, Izz al-Din Haddad. Offenbar hat Israel die USA nicht über den geplanten Angriff informiert. Dieser Angriff wird von der Hamas als ‘bewusste Verletzung der Waffenruhe’ dargestellt. «Israel muss die volle Verantwortung für dieses Verbrechen gegen unsere palästinensische Nation tragen.»
Kategorien:Israel
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