17. Schwat 5786
Schüler des Ibn Khaldun Gymnasiums im Sakhnin im Norden des Landes wurden heute von Studenten einer Yeshiwa mit Pfefferspray attackiert und mit den Worten «Ihr dreckigen Araber» beschimpft. Der Vorfall fand bei einem Ausflug in der Nähe von Beit Shean statt. Dort trafen die Gymnasiasten auf eine Gruppe von Yeshiwa-Studenten aus Samaria, die sofort mit den Angriffen begannen. Die Polizei nahm die drei Angreifer, die sich kräftig wehrten, fest. Auch der Begleiter der Studenten wurde zur Befragung mitgenommen. Er wandte sich sofort an die rechtsgerichtete Rechtshilfeorganisation Honenu, die glaubte, ‘klarstellen zu müssen’, dass seine Studenten von einer Gruppe Araber angegriffen wurden. 13 Schüler und zwei Lehrer mussten zur ambulanten Behandlung ins Spital eingeliefert werden. MK Ayman Odeh, Vorsitzender von Hadash-Ta’al erklärte dazu: «Angriffe auf arabische Bürger, nur weil sie Araber sind, sind an der Tagesordnung. Aber ein Mensch wird nicht als Rassist geboren. Die rassistische und aufwieglerische Regierung ist der Hauptschuldige.» Es sind genau solche Vorfälle von Angriffen jüdischer Terroristen auf Araber, die den Antisemitismus weltweit schüren.

Gestern Nachmittag griffen jüdische Siedler-Terroristen einen palästinensischen Jugendlichen an. Er hatte nichts anderes getan, als sein Vieh zum Weiden in der Nähe der palästinensischen Siedlung in Huwara, südlich von Hebron, zu bringen. Er erlitt einige Prellungen, die von Ersthelfern vor Ort behandelt werden konnten. Zeitgleich wurde ein älterer Mann, Adel al-Hamamdeh, der bei ihm war, von drei Soldaten in voller Kampfuniform, festgenommen. Von der IDF gab es noch keinen Kommentar.
Vor den bilateralen Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran am kommenden Freitag hat Netanyahu vier Forderungen gestellt, an denen die USA festhalten sollen: 1. den völligen Transfer von hochangereichertem Uran ins Ausland, 2. Die vollständige Einstellung des Urananreicherungsprogramms, 3. Einstellung der Herstellung von ballistischen Raketen und dass 4. die Finanzierung seiner ‘Stellvertreter’ im Nahen Osten komplett einstellt wird.
Der Iran versucht, so berichtet Axios, die Gespräche am Freitag von Istanbul nach Oman zu verlegen. Auch sollen sie als ausschliesslich bilaterale Gespräche geführt werden. Die von der Türkei zusätzlich eingeladenen Vertreter aus Ägypten, Oman, Saudi-Arabien und der Türkei sollen nur als passive Beobachter anwesend sein. Damit soll erreicht werden, dass sich das Thema ausschliesslich auf das iranische Atomprogramm fokussieren soll.

Genau das möchte US-Aussenminister Marco Rubio aber erreichen. Dass auch die Unterstützung der Terror-Organisationen und der Terror gegen die eigene Bevölkerung angesprochen werden muss. «Das grundlegende Problem, mit dem der Iran konfrontiert ist, besteht darin, dass dieses Regime die Beschwerden der Menschen auf den Strassen nicht lösen kann, weil es sich um ein wirtschaftliches Problem handelt», sagte Rubio. «Einer der Gründe, warum das iranische Regime dem iranischen Volk nicht die Lebensqualität bieten kann, die es verdient, ist, dass es all sein Geld und seine Ressourcen dafür ausgibt, den Terrorismus zu unterstützen. Ich bin mir nicht sicher, ob man mit diesen Leuten eine Einigung erzielen kann, aber wir werden versuchen, das herauszufinden», fügt er hinzu.
Mitteilung des Büros des PM in Facebook: «Das Treffen zwischen Premierminister Benjamin Netanyahu und Steve Witkoff, dem Sonderbeauftragten des US-Präsidenten, ist beendet. Der Premierminister bekräftigte die kompromisslose Forderung nach der Entwaffnung der Hamas, der Entmilitarisierung des Gazastreifens und der Erfüllung der Kriegsziele vor dem Wiederaufbau des Gazastreifens. Der Ministerpräsident stellte klar, dass die Palästinensische Autonomiebehörde in keiner Weise an der Verwaltung des Gazastreifens beteiligt sein werde, und informierte den US-Botschafter Huckabee über die schwerwiegenden Verstösse, die im Gazastreifen bei der Verwendung von UNRWA-Säcke zum Verstecken von Waffen entdeckt worden seien. Vor der Abreise von Sonderbeauftragten Witkoff zu einem Treffen mit einem Vertreter des Iran stellte der Ministerpräsident seine Position klar, dass der Iran immer wieder bewiesen habe, dass man sich auf seine Versprechen nicht verlassen könne.»
Die IDF veröffentlicht ein Drohnen-Video, auf dem zu sehen ist, wie Hamas-Terroristen Waffen in einem Rettungsfahrzeug des Roten Halbmonds transportieren. Dieses Video entstand bei einem der regelmässig stattfindenden Aufklärungsflüge im Gebiet von Jabaliya, die aufgedeckt haben, «wie bewaffnete Hamas-Terroristen wiederholt und systematisch Krankenwagen nutzen, um Kämpfer und Waffen von einem Krankenhaus zu einer Schule zu transportieren. Dies ist ein weiterer Beweis für die zynische Ausbeutung, die die Hamas regelmässig betreibt und für ihre Verstösse gegen das Völkerrecht unter dem Deckmantel der Zivilbevölkerung für terroristische Zwecke», sagte ein Sprecher der IDF. Bitte den Link für das Video anklicken.
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Die Staatsanwaltschaft von Beer Sheba hat gegen 12 Verdächtige Anklage erhoben, an einem grossen Schmuggelring beteiligt gewesen zu sein. Sie sollen nicht nur Zigaretten, sondern auch iPhones, Batterien, Ladekabel, Gasbrenner, sowie Auto-Ersatzteile im Wert von einigen Millionen Schekel in den Gazastreifen geschmuggelt haben. Unter den Angeklagten ist auch der Bruder des Shin-Bet Chefs David Zini, Bezalel Zini. Die Anklage lautet ‘Zusammenarbeit mit dem Feind in Kriegszeiten’, wobei das Besondere dabei ist, dass es sich bei einigen Produkten um solche handelt, die einen doppelten Nutzen haben: einen für den ‘normalen’ Gebrauch und einen zweiten für ‘terroristische Zwecke’. Diese Produkte dürfen nicht in den Gazastreifen gebracht werden. Im Dezember stoppte eine IDF-Patrouille einen ‘Lieferwagen’, in dem vier Schmuggler sassen. In voller IDF-Uniform.
Die Hamas weist Vorwürfe von sich, gestern auf israelische Soldaten geschossen und dabei einen Reservisten schwer verletzt zu haben. Die IDF warf daraufhin der Hamas eine ‘offenkundige Verletzung’ des Waffenstillstands vor. «Israels Behauptungen, einer ihrer Soldaten sei beschossen worden, sind nichts weiter als ein Vorwand, um die Tötung unseres Volkes fortzusetzen.»
Ali Al-Razayneh, der Kommandant der nördlichen Abteilung des Palästinensischen Islamischen Djihad, wurde bei einem gezielten Angriff auf ihn in Deir al-Balah getötet.

Bilal Abu Assi, einer der Kommandanten der Nukhba Einheit wurde ebenfalls bei einem gezielten Angriff getötet. Assi war massgeblich am Angriff auf den Kibbutz Nir Oz während des Massakers vom 7. Oktober beteiligt. Wahrscheinlich hat er auch Geiseln bei sich festgehalten. Bei der Aktion wurden auch unbeteiligte Zivilisten verletzt. Die IDF entschuldigt sich hierfür.
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