13. Adar 5786
Beamte des US-Verteidigungsministeriums, die am Sonntag Mitarbeiter des Kongresses informiert hatten, gaben jetzt bekannt, dass der Iran keinen Präventivkrieg gegen die USA geplant hatte, bevor der Angriff durch die USA und Israel begann. Das widerspricht völlig einer vorhergegangen Meldung durch einen hochrangigen US-Beamten, dass ein Präventivschlag vom Iran geplant sei. Diese Information hatte zur Entscheidung der Trump Regierung geführt, den Angriff zu starten.

US-Verteidigungsminister Steve Hegseth betonte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Chief of Staff General Dan Caine, es sei unmöglich, eine Aussage zur Dauer des Krieges zu machen. «Vier Wochen, zwei Wochen, sechs Wochen, es könnte schneller gehen, es könnte länger dauern.» Er betonte auch, dass nur Trump die volle Entscheidungsfreiheit über die Dauer des Krieges habe. Derzeit sind noch keine US-Truppen vor Ort, allerdings schloss der VM auch diese Möglichkeit nicht aus, um den Feind abzuschrecken.
Bei der gleichen Pressekonferenz bestätigte General Caine, dass Israel den ersten Angriffsflug gestartet hatte, dem die USA dann folgten. Es sei nicht wie geplant ein Nachtangriff gewesen, sondern ein Tagesangriff. Der Start der Operation wurde durch eine Information des US-amerikanischen Geheimdienstes ausgelöst. Bei diesem Angriff wurden Ayatollah Khamenei und weitere hochrangige Mitglieder der Regierung getötet. Allerdings steckte Trump für diesen Erfolg persönlich die Lorbeeren ein.

Der deutsche Aussenminister Johan Wadephul versicherte, dass Deutschland keine Absichten habe, sich aktiv am Krieg gegen den Iran zu beteiligen. Damit entkräftete er anderslautende Aussagen, von unbenannten, aber angeblich offiziellen Stellen, dass Deutschland sich ernsthaft überlege, militärische Aktionen zu starten, wenn der Iran nicht aufhöre, bisher unbeteiligte Staaten in der Region anzugreifen. Die E3-Staaten, Deutschland, Frankreich und GB haben gestern gemeinsam beschlossen, nur Selbstverteidigungs-Massnahmen zu ergreifen. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz fliegt morgen zu einem Kurzbesuch nach Washington.
In Beit Shemesh ruft Naftali Bennett Israel zu Einheit und Entschlossenheit auf. «Jede Stunde unserer derzeitigen Operation im Iran ist ein weiterer Schritt zur Zerschlagung der iranischen Todesmaschine, die über 30 Jahre lang aufgebaut wurde. Jede Stunde, in der die Piloten der Luftwaffe im Iran im Einsatz sind, bedeutet eine weitere zerstörte Raketenfabrik, einen weiteren zerstörten Tunnel und einen weiteren Treffer gegen eine Einheit des Regimes. Daher muss sich die israelische Öffentlichkeit jetzt auf drei Dinge konzentrieren: Entschlossenheit, Sicherheit und Einheit. Entschlossen zu handeln, sich strikt an die Sicherheitsprotokolle und alle Anweisungen zu halten und geeint zu bleiben.»

Die ‘Wings of Zion’ dürfte ihren sicheren Standort während des Krieges in Berlin gefunden haben. Nachdem der Regierungsflieger am Samstagvormittag (8:21) aus Israel abflog, kreiste er zunächst einige Stunden über dem küstennahen Mittelmeer. Diese Bewegung wurden vom Luftverkehrsportal ‘Flightradar’ aufgezeichnet. Anschliessend nahm er Kurs auf Berlin, wo er am Abend (21:29) auf dem Hauptstadtflughafen ‘Willy Brandt’ landete. Im vergangenen Juni, während des 12-Tags-Krieges stand er in Athen.
Die IDF hat einen Luftangriff gegen ein hochrangiges Mitglied der Hisbollah in Dahiyeh, einem südlichen Vorort von Beirut, geflogen. Die in den Medien auftauchenden Meldungen, «Israel greift den Libanon an», sind falsch. Zuvor hatte die Hisbollah einen Angriff auf Israel ausgeführt. Der libanesische PM Nawaf Salam bezeichnete die militärische Operation der Hisbollah als ‘illegale Handlungen’. «Wir erklären die militärischen Aktivitäten der Hisbollah für verboten und beschränken ihre Rolle auf den politischen Bereich», sagte Salam in einer Erklärung und forderte das libanesische Militär auf, solche Angriffe zu verhindern.
Der IDF gelang es, bei Luftangriffen im Süden des Libanon 70 Waffenlager und Raketenabschuss-Basen zu zerstören. Vor den Angriffen wurde die Bevölkerung aufgefordert, die Region zu verlassen.
Bei einem Angriff auf Beer Sheva mit einer Langstreckenrakete wurden 19 Personen verletzt, eine davon schwer. Eine iranische Langstreckenrakete hatte in einem Wohngebiet eingeschlagen und dabei Schaden an einigen Häusern angerichtet.

Bereits am Samstag wurde das Café Graziani in Tel Aviv bei einem Angriff völlig zerstört. Der Eigentümer, Yaniv Graziani, der drei kleine Café-Bäckereien führt, wird das Geschäft wieder aufbauen. Er ist dankbar, dass alle Mitarbeiter gesund und unverletzt sind. Mehr Glück hatte der Burger-Bräter ‘Bodega’, der zehn Minuten entfernt vom Café liegt. Bei ihm wurden nur die Frontscheiben eingedrückt, er konnte den Betrieb am Morgen wieder öffnen.
Das US-amerikanische Militär bestätigte, dass es heute am frühen Vormittag zu einem Zwischenfall über Kuwait kam, in den drei F-15 Kampfflugzeuge verwickelt waren. Sie waren als Unterstützung der Kampfhandlungen unterwegs und wurden irrtümlich von der kuwaitischen Luftabwehr abgeschossen. Alle sechs Besatzungsmitglieder konnten sich mit Schleudersitzen aus den Flugzeugen retten und wurden sicher und unverletzt geborgen. «Kuwait hat diesen Vorfall bestätigt, und wir sind dankbar für die Bemühungen der kuwaitischen Streitkräfte und ihre Unterstützung bei dieser laufenden Operation.»
Saudi-Arabien musste die Rohöl-Raffinerie ‘Ras Tanura’ teilweise schliessen und die Bearbeitung von Rohöl dramatisch zurückfahren. Der Treffer durch eine iranische Drohne löste einen Brand in der Raffinerie aus.
Das Verteidigungsministerium der VAE gab bekannt, allein heute 15 Raketen und fast 150 Drohnen aus dem Iran abgefangen zu haben. Seit Samstag wurden vom Iran insgesamt 174 Raketen auf die VAE abgeschossen 161 wurden abgefangen und 13 stürzten in den Persischen Golf. Von den 689 Drohnen schafften es nur 44 in den Luftraum der VAE. Zusätzlich konnten acht Marschflugkörper zerstört werden. Herabstürzende Trümmer verursachten einigen Schaden.

Die grosse britische Militärbasis ’Akrotiri’ im Süden von Zypern wurde am Montag völlig evakuiert, nachdem der Raketenalarm ausgelöst wurde und wenig später eine iranische Drohne einschlug. Verletzt wurde niemand, auch von Sachschäden ist nicht die Rede. GB beteiligt sich nur defensiv am Krieg gegen den Iran. Sowohl von Bahrain als auch von Zypern werden Drohnen von Flugzeugen aus abgeschossen. Etwa 70 Fahrzeuge, die meisten erkennbar als Zivilfahrzeuge, wurden bei der Abfahrt beobachtet. Auf dem Gebiet der Basis sind zahlreiche zivile Mitarbeiter beschäftigt, die dort auch mit ihren Familien leben. Am Nachmittag verursachte eine Drohne geringen Schaden auf der Basis. Man vermutet, dass die sehr niedrig fliegende und deshalb nicht entdeckte Drohne naus dem Libanon abgeschossen wurde.
Die IAF und die israelische Marine gaben bekannt, dass seit Beginn des Krieges mehrere Dutzend iranische Drohnen abgefangen werden konnten, bevor sie den israelischen Luftraum erreichten.
Nach dem tödlichen Angriff auf zivile Ziele in Beit Shemesh, bei denen neun Personen starben und mehr als 50 verletzt wurden, bot ein Sprecher des Regionalrates von Gush Etzion, Judäa an, Menschen bei sich aufzunehmen. Es geht nicht um eine andauende Übersiedelung, sondern um eine Auszeit von einigen Tagen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Untersuchungen haben ergeben, dass der Schutzraum allen Vorschriften entsprach. Dass die 500 kg Rakete das Dach zum Einsturz brachte, war ein tragischer Vorfall.


Heute beginnt das Purim Fest, das an die Errettung der Juden von dem geplanten Genozid in Persien erinnert. Königin Esther gelingt es, König Ahasveros zu überzeugen, dass Haman, der oberste Regierungschef, ein Komplott gegen die Juden geplant hatte. Ausser ihrem Onkel Mordechai, dem Oberrabbiner, war niemandem bekannt, dass Esther selbst Jüdin war. Durch ihre Intervention beim König gelang es, den Plan zu vereiteln und so das jüdische Volk in Persien zu retten. Die Geschichte ist in der ‘Megillat Esther’ niedergeschrieben, die traditionell am Vorabend und am Morgen des Festes in den Synagogen und an anderen Orten gelesen wird. Das israelische ‘Home Front Command’ hat für heuer jede öffentliche Lesung untersagt. Das gilt auch für Luftschutzbunker. Einige Rabbiner haben Zoom-Übertragungen vorbereitet. Sicher eine kreative, zeitgemässe Idee, um die Pflicht (Mitzwa), die Rolle zu lesen, zu erfüllen. Aber da haben sie nicht mit der technischen Rückständigkeit mancher Rabbiner gerechnet. Der aschkenasische Oberrabbiner Kalman Ber und der sephardische Oberrabbiner David Yosef erklären, dass Zoom-Lesungen das religiöse Gebot nicht erfüllen. Nur einige nicht-orthodoxe Rabbiner erklärten das Lesen der Rolle via Zoom für ‘koscher’.
Auch heute haben jüdische Siedler-Terroristen wieder einen kriminellen Überfall auf Palästinenser ausgeführt. Im Dor Qaryut, südlich von Nablus, Samaria, wurden zwei Palästinenser, Muhammad Muammar, 52, und sein Bruder Fahim Muammar, 47, kaltblütig erschossen. Der Rote Halbmond berichtete, dass drei weitere Personen Schusswunden erlitten haben. Wer gab diesen jüdischen Siedler-Terroristen die Lizenz zum Töten?

Die Rose des Tages geht an die etwa 30 jungen Damen, die in der IAF an den Angriffsflügen gegen den Iran teilgenommen haben. Majorin ‘Shin’ erklärte vor dem Einsatz. «Wir haben uns lange auf diese Operation vorbereitet, mit stundenlangem Training und Briefings. In dem Moment, in dem wir abheben, kommt es nur noch auf eines an: unsere Heimat zu verteidigen. Das ist die Mission, und das ist auch das Verantwortungsbewusstsein, das mich jede Sekunde in der Luft begleitet.» Majorin „Shin“ ist Navigatorin der israelischen Luftwaffe. Yishar Koach, Mädels, und passt gut auf euch auf!
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