18. Nissan 5786

Leider musste die IDF erneut den Tod eines Soldaten bekannt geben. Sgt. First Class Guy Luda, 21, s’’l, wurde Opfer eines ‘friendly fires’. Sein Kommando stürmte ein Dorf im südlichen Libanon, um einen Verdächtigen festzunehmen, der der Hisbollah zugeordnet wurde. Ein Soldat der Einheit eröffnete das Feuer auf den fliehenden Verdächtigen. Wie genau es dabei zu dem tödlichen Vorfall kam, wird noch untersucht.




Der zweite Pilot des über dem Iran abgeschossenen F-1 Kampfjets konnte in einer bisher nie dagewesenen Rettungsaktion, an der US-amerikanische und israelische Kräfte teilnahmen, gerettet werden. Er wurde schwer verletzt geborgen, knapp bevor die ihn verfolgenden iranischen Truppen ihn einkesseln konnten. An der Hetzjagd auf ihn beteiligten sich auch Einheiten der IRGC. Der Pilot versteckte sich offenbar mehr als 24 Stunden im felsigen Gebiet des südlichen Irans, bevor er ein Notsignal absetzte. Zwei Transportmaschinen, die die Einsatzkräfte hätten abholen sollen, blieben jedoch im Iran hängen und wurden von den Mannschaften der Ersatzmaschinen gesprengt. Ein zweiter Kampfjet, der bei der Suche behilflich war, geriet ebenfalls unter Beschuss, konnte aber in den kuwaitischen Luftraum gelangen. Der Pilot des Einsitzers konnte sich mit dem Schleudersitz retten, bevor das Flugzeug zerbrach. Zwei Blackhawk-Helis wurden ebenfalls beschossen, konnten sich aber aus dem iranischen Luftraum zurückziehen.
Noch vor einer Woche hatte Trump erklärt: «Irans Militär ist so sehr geschwächt, dass wir buchstäblich Flugzeuge über Teheran und anderen Teilen des Landes fliegen lassen. Es kann nichts dagegen tun.» Der angeblich so schwache Iran entgegnete: «Hey! Kann jemand unsere Piloten finden? Bitte?»


Am heutigen Sonntag, der für Christen den höchsten Feiertag im Jahresverlauf, den Ostersonntag markiert, wurde in der Grabeskirche in Jerusalem in einer nie dagewesenen Form gefeiert. Der Lateinische Patriarch Kardinal Pierbattista Pizzaballa zelebrierte das feierliche Hochamt mit nur wenigen Priestern unter Ausschluss der Öffentlichkeit.


Die Altstadt von Jerusalem, in der normalerweise kein Durchkommen ist, wenn Pessach und Ostern zusammenfallen, war bis auf wenige Personen, die dort wohnen, menschenleer. Auch der Vorplatz zur Klagemauer, der normalerweise an diesem Sonntag von Chol Hamoed ‘Schauplatz’ des Priestersegens ist, an dem tausende Cohanim teilnehmen, blieb heute leer. Die erlaubten 50 Teilnehmer spendeten den Segen aus Sicherheitsgründen in den Tunnelanlagen unterhalb des Tempelbergs.

Am frühen Nachmittag europäischer Zeit warnte Trump den Iran, er werde noch heute Brücken und Elektrizitätswerke angreifen und zerstören. «Das wird ein einzigartiges Erlebnis sein! Öffnet endlich die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – wartet nur ab! Lob sei Allah.» Ich kann nur hoffen, dass es sich bei diesem Screenshot um einen gefälschten Versuch handelt, Trump zu imitieren. Die iranische Führung hat sich ihr Anrecht auf Respekt verspielt. Trump als POTUS darf sich diesen ordinären Ton nicht erlauben.
Das Verteidigungsministerium der VAE schrieb, dass allein am heutigen Tag neun ballistische Raketen, ein Marschflugkörper und 50 Drohnen aus dem Iran abgefangen wurden. Damit erhöht sich seit Ausbruch des Krieges die Zahl auf 507 ballistische Raketen, 24 Marschflugkörper und 2.191 Drohnen. Insgesamt wurden bisher zwei ‘Märtyrer’ getötet. Weiterhin kamen ein ziviler Mitarbeiter des Militärs sowie zehn unbeteiligte Zivilisten ums Leben, 217 wurden verletzt. Das Verteidigungsministerium bekräftigte, dass es weiterhin vollumfänglich vorbereitet und bereit sei, auf jegliche Bedrohungen zu reagieren und allem, was darauf abzielt, die Sicherheit des Landes zu untergraben, entgegenzutreten.
Das libanesische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass bei einem israelischen Luftangriff auf den Süden von Beirut mindestens vier Personen getötet und mehr als 39 verletzt wurden. Die Einschläge fanden in unmittelbarer Nähe des grössten öffentlichen Krankenhauses von Beirut statt. Obwohl zuvor weitreichende Evakuierungsaufforderungen ausgegeben wurden, befanden sich noch zahlreiche Personen in den Nebengebäuden.
Bei einem Raketenangriff aus dem südlichen Libanon wurden heute in Deir al-Asad, einem arabischen Ort im Galil, sechs Personen leicht verletzt.
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