Was geschah am 1. Februar?

30. Shevat 5782

Geschichte:

2003 zerbrach die Raumfähre Challenger STS-107 nach 15-tägigem Flug beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Alle sieben Besatzungsmitglieder, darunter der Israeli Ilan Ramon, starben. Es war der erste Flug eines israelischen Astronauten. Nachdem der Start wegen technischer Probleme mehrfach verschoben worden war, hob die Challenger am 16. Januar 2003 pünktlich um 15:39 ab. Der Flug sollte ausschliesslich Forschungsarbeiten dienen. Um möglichst viele dieser Arbeiten durchführen zu können, arbeiteten zwei Teams abwechselnd rund um die Uhr. Am 1. Februar waren die Vorbereitungen zur Landung abgeschlossen. Um 14:15:50 sollte die Columbia wieder auf der Landebahn des Kennedy Space Center aufsetzen. Um 13:48 gab es erste Hinweise auf erhebliche Störungen am Raumschiff, um 13:59 riss der Funkkontakt ab. Zu Erinnerung an Ilan Ramon wurde ein Asteroid nach ihm benannt, ebenso wie eine Erhebung auf dem Mars und ein kleiner Krater auf dem Mond. In Mitzpe Ramon, im Süden von Israel wurde ein Raumfahrtmuseum mit seinem Namen errichtet.

2022 beendet der israelische Präsident Isaac Herzog seinen Besuch in den VAE. Es ist der erste Besuch eines israelischen Staatsoberhauptes in diesem islamischen Staat. Begleitet wurde er von seiner Ehefrau Michal. Der Hinflug erfolgte, ebenfalls eine Premiere für eine ELAL Maschine, über saudi-arabisches Gebiet. Die Einladung des Präsidentenpaares war von Kronprinz Sheikh Mohamed bin Zayed erfolgt. 

Neben einigen Arbeitstreffen erfolgte ein Besuch der lokalen jüdischen Gemeinde. Einer der Höhepunkte war die Eröffnung des Israeltages auf der Messe «Dubai Expo 2020». 

Am Sonntagabend fing die Raketenabwehr eine auf Dubai abgeschossene Rakete der Houthi Rebellen ab. Präsident Herzog wurde über den Vorfall informiert, setzte aber sein Programm wie vorgesehen fort. Dass der israelische Gast sein Programm nicht änderte wird als Zeichen der Solidarität in die Politik und in die neuen Beziehungen mit den VAE gewertet. 

Im vergangenen Dezember war PM Naftali Bennett als erster PM Israels zu Gast in den VAE. Als erster Politiker Israels war Aussenminister Yair Lapid im vergangenen Juni zu Gast, um die erste israelische Botschaft zu eröffnen.

Was geschah in Israel?

Ab 1948 begann Dr. Ralph Bunche, UNO Vermittler, seine Bemühungen, die aktuelle Waffenruhe im jungen Staat Israel «etappenweise zum endgültigen Friedensvertrag» zu erweitern, voranzutreiben. 

König Abdallah I (1882 bis 1951) von Jordanien hatte als einziger arabischer Herrscher die UN-Teilungspläne von 1947 für Palästina akzeptiert. Dennoch nahm er am Unabhängigkeitskrieg 1984/49 teil und annektierte die eroberten Gebiet in Judäa und Samaria, sowie Ostjerusalem. Dabei galt seine Absicht nicht der Zerstörung des jüdischen Staates, sondern der möglichst grossen Territorialerweiterung seines Wüstenstaates. Erst auf Drängen von arabischen Notabeln in Jerusalem änderte er seine Pläne und griff den Ostteil von Jerusalem, sowie das jüdische Viertel an. Auch das taktisch wichtige Gebiete um Latrun wurden von den jordanischen Truppen erobert. Damit war Westjerusalem zunächst von allen Versorgungsmöglichkeiten abgeschnitten.

Schliesslich nahm König Abdallah I die Aufforderung von Bunche an, mit Israel zu verhandeln. Er fordert seine arabischen Brüder auf, es ihm gleichzutun, was allerdings ungehört verhallte. 

1954 beginnt das Nationale Versicherungsinstitut, die «Bituach Leumi» seine Arbeit aufzunehmen. Um die Leistungen dieser sozialen Pflichtversicherung abzudecken, wurden 1.5 % des Lohnes vom Arbeitgeber und 1 % vom Arbeitnehmer einbezahlt.

Versichert sind u.a. Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfälle, Einkommenszusatzleistungen, Zahlungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt, Erziehungszeiten, Pensionen, Heimpflege.



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