16. Elul 5782
Geschichte:
1882/2022 Zichron Ya’acov wurde im Jahr 1882 von Edmond Baron de Rothschild als einer der nach ihm und seiner Familie benannten Orte gegründet. Das Herzstück des Handels war das Carmel Weingut, das noch heute als eines der bekanntesten Gewerbe des Ortes gilt. Leider wurde es vor einigen Jahren an chinesische Investoren verkauft.
Anlässlich des 140. Geburtstages plant Zichron Ya’acov ein umfassendes Programm. Am kommenden Wochenende steht ein Weinfestival auf dem Programm, mit einer umfassenden Weinprobe, Marktständen und Musik in der pittoresken Fussgängerzone des Ortes.
Einer der zentralen Orte des Festivals wird der «Tiyul Garten» sein, den Baron Rothschild hatte anlegen lassen, um der damaligen Bevölkerung einen Erholungsort im Zentrum und für alle gut erreichbar zu schenken.
Die Unterhaltungsangebote reichen vom Besuch der Weinkeller mit anschliessender Degustation, einem Escape-room über eine Jeep-Tour bis hin zu spannenden Vorträgen. Es wird ein Festival sein, das für die ganze Familie geeignet ist.
2005 wurde der Sharon Plan, die Entmilitarisierung und der Abzug der jüdisch-israelischen Bevölkerung aus dem Gaza Streifen abgeschlossen. Mit dem endgültigen Schliessen des heute nicht mehr genutzten Kissufim Übergangs endete die 38 Jahre andauernde israelische Präsenz in der Küstenregion.
Leider endete damit auch die gute Nachbarschaft, die es bis dahin zwischen den Israelis und den Gazanern gehabt hatte. Wir erinnern uns gerne an die wunderbaren Strände, die freundlichen Menschen und, nicht zu vergessen, die köstlichen Süssigkeiten, die es in den zahlreichen Caféhäusern gab.
Kissufim, die Sehnsüchtigen, ist ein 1950 gegründeter und heute noch existierender Kibbutz nur wenige Kilometer östlich der Grenze zu Gaza. Während der Zeit der israelischen Präsenz in Gaza war er der Hauptübergang. Heute leben noch etwa 300 Menschen, zumeist Zionisten aus Nord- und Süd-Amerika dort.
Diplomatie:
Der israelische PM Yair Lapid befindet sich derzeit auf einem Besuch in Deutschland. Neben Gesprächen zum ausstehenden Nuklearabkommen mit dem Iran, die er mit BK Olaf Scholz führen wird, steht auch ein Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf dem Programm. Bei diesem Treffen im Haus der Wannseekonferenz sind Holocaustüberlebende eingeladen. Einige dieser Holocaustüberlebenden reisten gemeinsam mit dem PM von Israel nach Deutschland.
Eine der Mitreisenden zeigte sich begeistert von der Empathie des PM. Als sie hörte, dass die Gruppe mit militärischen Ehren am Flughafen empfangen werden sollte, wollte sie zunächst nicht aussteigen. Zu sehr überwältigten sie die Gedanken an ihre Zeit als Jüdin in Deutschland zur Zeit der Nationalsozialisten. PM erkannte ihre Bedenken, nahm sie an die Hand und sagt: «Steig gemeinsam mit mir aus dem Flugzeug, das ist unser Sieg als Shoa Überlebende! Schau sie einfach nicht an, schau nur zu mir!»
Ein weiteres Treffen ist mit der AM Annalena Baerbock geplant, die sich derzeit noch in Kiew befindet. Eines der Ziele von PM Yair Lapid und seinem deutschen Kollegen ist die Vereinbarung über einen regelmässigen Studentenaustausch.
Militärische Bedrohung:
Der Iran an angekündigt, über Selbstmord Drohnen zu verfügen, deren Reichweite bis Tel Aviv und Haifa geht. Brigade General Kiomar Heidari verkündete: «Wir haben diese Arash-2 Drohne speziell mit dem Ziel entwickelt, um damit Haifa und Tel Aviv erreichen zu können.
Diese Ankündigung kam unmittelbar, nachdem bekannt wurde, dass die Atom-Verhandlungen in Wien wieder einmal zu einem Stillstand gekommen sind. Seitens der USA wurde verlautbart, dass man es nicht anstrebt, die Verhandlungen vor den «Midterm» Wahlen im November abzuschliessen. «Es ist uns erneut gelungen, die Amerikaner dahin zu bringen, keine weiteren Zugeständnisse an den Iran zu machen.»
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