17. Adar 5786
Trump scheint politisch immer mehr aus dem Ruder zu laufen. In einem kurzen Interview mit dem Nachrichtenportal AXIOS erklärte er heute, dass er persönlich an der Wahl des nächsten iranischen Führers beteiligt sein müsse, «so wie das in Venezuela der Fall war. Sie verschwenden ihre Zeit. Khameneis Sohn ist ein Leichtgewicht. Ich muss in die Ernennung einbezogen werden, wie bei Delcy Rodriguez in Venezuela», sagte Trump. Er fügte hinzu, dass er sich weigere, einen neuen iranischen Führer zu akzeptieren, der Khameneis Politik fortsetzen würde, was seiner Meinung nach die USA ‘in fünf Jahren’ zurück in den Krieg zwingen würde. «Khameneis Sohn ist für mich inakzeptabel. Wir wollen jemanden, der Harmonie und Frieden in den Iran bringt» Bereits wenige Stunden nach Beginn des Krieges hatte er in einem kurzen Video-Gespräch erklärt: «Ich kann lange durchhalten und die ganze Sache übernehmen oder sie in zwei oder drei Tagen beenden und den Iranern sagen: ‚Wir sehen uns in ein paar Jahren wieder, wenn ihr mit dem Wiederaufbau eurer Atom- und Raketenprogramme beginnt‘.»

Schlussendlich forderte er erneut, dass Präsident Herzog Netanyahu sofort (sic!) begnadigt und bezeichnete Herzog als ‘Schande’ Aus dem Büro des Präsidenten erfolgte unmittelbar darauf die Antwort, dass eine Entscheidung über eine Begnadigung ohne jegliche Einflussnahme von aussen getroffen werde. Trump behauptete fälschlicherweise, Herzog habe ihm fünfmal versprochen, Netanyahu zu begnadigen. Das ist eine Lüge! Trump drohte, sich nicht mit Herzog zu treffen, bevor der nicht die Begnadigung ausgesprochen hat. Das wiederum wird unseren Präsidenten kaum bedrücken!
Die IDF gib einen Zwischenbericht. Sie halten fest, dass die Frequenz der Angriffswellen des Irans nahezu gleich bleibt, die Zahl der Raketen jedoch abnimmt. So gab es in der Nacht drei Wellen, bei denen aber nur, wie es heisst ‘eine Handvoll Raketen’ abgeschossen wurden. Sämtliche Raketen wurden abgefangen. Die IDF geht davon aus, dass sich sowohl die Frequenz der Angriffe als auch die Zahl der Raketen auf einem deutlich niedrigeren Niveau einpendeln wird. Seit Beginn des Krieges gab es 13 Treffer in israelischen Wohngebieten. Beit Shemesh, Tel Aviv und Beer Sheba – wurden von grossen Sprengköpfen getroffen, während in anderen Gebieten Fragmente oder Submunitionen von Streubomben Schäden und Verletzungen verursacht haben. Zunehmen könnten, so wird vermutet, die Angriffe aus dem Libanon. Bisher konzentrieren sich die Angriffe auf den Norden des Landes, wo es zwei Einschlagstellen gab.
Der Zugang zum Internet ist im Iran auf dem Rekordtief von 1 % der normalen Leistung angekommen. Zivilen Nutzern ist es daher nicht mehr möglich, via Internet mit der ‘Aussenwelt’ zu kommunizieren. Der Ausfall dauert jetzt schon 120 Stunden. Zivile Nutzer, die versuchen, sich mit anderen Medien mit dem globalen Netz zu verbinden, drohen von den Netzwerkbetreibern ungerechtfertigte Strafen oder rechtliche Folgen.
Bei der nächtlichen Angriffswelle der IAF auf Teheran konnten unterirdische Raketen-Lager und Abschussrampen zerstört werden. Eine unterirdische Anlage wurde ausschliesslich für Langstreckenraketen genutzt. Weitere Lager für Luftabwehrraketen wurden ebenso getroffen, wie Abschussrampen für Langstreckenraketen. Während des Angriffs wurden iranische Soldaten identifiziert, die ein Luftabwehrsystem bedienten. Sie konnten eliminiert werden, der Angriff auf den israelischen Kampfjet wurde so vereitelt.
Die iranische Revolutionsgarde gab fälschlicherweise an, am Vormittag mehrere Raketen mit einem Sprengkopf mit einer Tonne explosiver Ladung auf den Flughafen Ben-Gurion abgeschossen zu haben. Das zweite Ziel sei, so die IRG, die Basis der 27. Flugstaffel gewesen. Auch sie sei erfolgreich beschossen worden. Die Luftwaffenbasis 27 befand sich bis 2010 tatsächlich auf dem Gelände des Flughafens, bevor sie dauerhaft geschlossen wurde. Zuvor hätten die iranischen Raketen einen siebenfachen Abwehrgürtel unbeschadet durchschlagen. Tatsache ist, dass alle Raketen bis auf eine abgefangen und zerstört wurden. Nur eine Rakete wurde durchgelassen, nachdem klar war, dass sie auf unbebautes Gelände abstürzen würde, ohne Schaden anzurichten.
Das iranische Staats-TV vermeldete am Mittag, das Ziele in Tel Aviv und in der Meron-Radar-Basis erfolgreich beschossen wurden. Auch das war eine Lüge!
Seit die Hisbollah sich erneut und unbedacht aktiv in den Krieg Israel und USA gegen den Iran eingemischt hat, wurden 77 Menschen getötet und 527 verwundet. Unter den Toten befinden sich sieben Kinder. Nicht bekannt ist, wie viele Opfer Zivilisten sind. Nachdem am Montag nach mehr als einem Jahr wieder Raketen und Drohnen auf Israel abgeschossen wurden, reagierte Israel mit Beschuss von Zielen der Hisbollah im südlichen Libanon und Beirut. Mehr als 300.000 Menschen folgten der Aufforderung sich bis nördlich des Litani Flusses zurückzuziehen.
Die IDF gab am Mittag eine ‘dringende Warnung’ an die zivilen Bewohner der Hisbollah-Hochburgen im Süden von Beirut ab. «Die Bewohner der Stadtteile Bourj el-Barajneh und Hadath begeben sich östlich in Richtung Libanongebirge auf der Straße von Beirut nach Damaskus. Die Bewohner der Stadtteile Haret Hreik und Shiyyah begeben sich nördlich in Richtung Tripolis auf der Straße von Beirut nach Tripolis und ebenfalls östlich in Richtung Libanongebirge über die Meth-Schnellstrasse», sagt Armeesprecher Oberst Avichay Adraee.
Die IAF flog mit 90 Kampfjets Angriffsflüge auf etwa 40 Ziele im südlichen und zentralen Libanon, auf die 200 Bomben abgeworfen wurden. Unmittelbar in der westlichen Nachbarschaft von Teheran wurde das Hauptquartier der ‘Basij -Paramilitär-Einheit’, einer Spezial-Einheit des Regimes, zerstört. An anderen Stellen rund um Teheran wurden Ziele der Revolutionsgarde, darunter Kommandozentralen und Waffenlager, bombardiert.
Sechs pakistanische und nepalesische Gastarbeiter wurden in Abu Dhabi durch herabstürzende Trümmer von einer abgefangenen Drohne verletzt.
Aserbeidschan bestellt den iranischen Botschafter ein, nachdem heute zwei Drohnen zwei Zivilisten verletzten. Das aserbeidschanische Aussenministerium gab bekannt, dass eine Drohne auf den Flughafen Nakjchivan, in der Nähe der iranischen Grenze abstürzte, die zweite unmittelbar neben einer Schule. Das Ministerium verurteilte den Angriff auf das Allerschärfste und betonte, man behalte sich das Recht vor, angemessen darauf zu reagieren.
Italien, Spanien, Frankreich und die Niederlande werden zur Unterstützung des britischen Luftwaffenstützpunkts auf Zypern Kriegsschiffe in die Region schicken. Die iranische Shahed-Drohne, die gestern auf den Luftwaffenstützpunkt stürzte, wurde aus der libanesischen Hauptstadt abgeschossen. Zwei weitere Drohnen wurden am Montagmittag von britischen Kampfjets abgefangen.
Der Kaktus des Tages geht heute an die beiden Chef-Rabbiner Kalman Ber und David Yosef. In einem Brief an Transport-Ministerin Miri Regev betonten sie, dass der geplante Shuttle Service zwischen Ben Gurion und Tel Aviv zwischen Freitag 13 Uhr und Sonntagvormittag keinerlei halachische Notwendigkeit von ‘bikuach nefesh’ darstellt, was ein Durchbrechen der Shabbat-Gesetze erlaubt. Mit diesen Zügen sollen jene Menschen, die aufgrund des Kriegsausbruchs im Ausland gestrandet sind, nach ihrer Rückkehr nach Israel schnell und unkompliziert nach Tel Aviv transportiert werden. 120.000 Personen warten derzeit noch auf einen Rückkehrflug nach Hause. Die geplante Operation wird sieben bis zehn Tage dauern, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Diese Flüge werden derzeit ausschliesslich von Arkira und Israir, nicht aber von El Al durchgeführt werden.
Die Rose des Tages geht an Lior und Mischa, die sich ihre Hochzeit nicht verderben liess! Sie verlegten die Trauung, die wegen des anhaltenden Beschuss abgseagt wurde kurzerhand in die Tiefgarage unter dem Dizengoff-Center in Tel Aviv. Die Stimmung konnte nicht besser sein. Dem jungen Paar mazal tov und eine lange gemeinsame und glückliche Zeit.
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