21. Adar 5786

Der republikanische US-Senator John Kennedy entschuldigt sich für den Angriff auf die Mädchenschule im Süden des Irans, bei dem mehr als 160 Menschen getötet wurden. «Es war schrecklich. Wir haben einen Fehler gemacht», sagt Kennedy gegenüber Reportern im Kapitol. «Andere Länder tun so etwas absichtlich, wie zum Beispiel Russland. Wir würden so etwas niemals absichtlich tun. Ich glaube, das Verteidigungsministerium untersucht den Vorfall gerade, und es tut mir leid. Es tut mir einfach so leid, dass das passiert ist.» Kennedy ist der erste Republikaner, der die Schuld der USA an diesem schrecklichen Vorfall eingesteht. Noch sind die Untersuchungen durch das Pentagon nicht abgeschlossen, aber Vieles scheint darauf hinzudeuten, dass die USA den Angriff ausgeführt haben.
Unglaubliche US$ 1.6 Milliarden wurden von der Regierung heimlich, still und leise in die haredischen Geldkisten transferiert. Auch das Ministerium für Siedlungen und nationale Projekte darf sich freuen. Naftali Bennet schäumt vor Wut: «Während das israelische Volk an der Front kämpft, ist diese Regierung damit beschäftigt, die Staatskasse zu plündern! Sie transferieren diese Milliarden nicht für die Verteidigung, nicht für die Familien der Reservisten, nicht für den Wiederaufbau im Norden und Süden und sie glauben, dass das israelische Volk, weil es mit dem Krieg beschäftigt ist, nicht bemerkt, dass sie uns ausplündern.» Yair Golan, Demokraten wird konkreter: «Aber die Regierung Netanyahu-Goldknopf-Smotrich investiert ausschliesslich in sich selbst: Wehrdienstverweigerung, Siedlungen und Korruption.» Hier die Mittel, deren Bewilligung von Beamten des Finanzministeriums abgelehnt wurde (!): 1,6 Milliarden NIS (US$ 518 Millionen) für überwiegend haredische Torah-Einrichtungen, 77 Millionen NIS (US$ 24,9) für die haredische Kultur und 138 Millionen NIS (US$ 44,7) für die Siedlungsabteilung des Ministeriums für Siedlungen und nationale Missionen.
Gestern wurde May Golan, Ministerin für soziale Gleichstellung , mit ihrer Entourage dabei gesichtet, wie sie es sich in der Business Class eines EL AL Fluges in die USA gemütlich machte. Heute Vormittag flog Meir Porush, United Torah Judaism, Minister für Jerusalemer Angelegenheiten und jüdische Tradition, nach Grossbritannien, um der Hochzeit eines Enkels beizuwohnen. Übertroffen wird die Chuzpa der beiden Politiker durch den Chef der streng-orthodoxen Oratta Yeshiva, dem es gelang, Flüge für 90 Studenten ins polnische Leżajsk zu buchen. Sie wollen das Grab des chassidischen Rebbes Elimelech besuchen. Der stv. Vorsitzende der Demokraten formuliert es passend: «Es gibt hier [in Israel] zwei Zustände: einen Zustand, der funktioniert und in der Armee dient … und kurz vor dem Zusammenbruch unter der Belastung steht, und einen anderen Zustand, in dem die Haredim zu Bürgern der AAA-Klasse geworden sind.»
In Nakhichevan, einer Enklave von Azerbaijan, in der Nähe der iranischen Grenze, wurde eine militärische Anlage von einer Drohne getroffen und in der Nähe einer Schule explodiert eine zweite. Bei dem Vorfall wurden vier Personen verletzt. Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev befahl den Streitkräften, Vergeltungsmassnahmen vorzubereiten, versetzte sie in höchste Alarmbereitschaft und zog seine Diplomaten aus dem Azerbaijan ab. Sein Büro teilte jedoch mit, dass der iranische Präsident Masoud Pezeshkian bei einem Telefonat erklärt hat, er werde den Vorfall untersuchen, obwohl seiner Meinung nach ‘kein Zusammenhang mit dem Iran besteht’.

Trump betonte in einem Interview mit ‘Fox News’, dass er mit der Wahl von Ayatollah Mojtaba Khamenei nicht glücklich sei und denkt, dass der nicht in Frieden leben kann. Die Tür für Verhandlungen mit dem Iran lässt er offen, obwohl «es möglich ist, hängt aber von den Bedingungen ab. Wir müssen eigentlich nicht mehr miteinander reden … aber es ist möglich.»
Nach dem gestrigen Einschlag einer Cluster – Submunition in Yehud, verstarb heute ein zweiter Mann im Sheba Medical Center. Der Name des zweiten Opfers wurde als Amid Mortozov bekannt gegeben. Beide Männer arbeiteten zum Zeitpunkt des Beschusses auf einer Baustelle und gingen, entgegen der Anweisung des Home Front Command, nicht in den Schutzraum.


Der Sprecher des katarischen Aussenministeriums, Majed al-Ansar, kommentierte den anhaltenden Beschuss aus dem Iran: «Die Angriffe auf zivile Infrastruktur gehen weiter. Wir weisen jede Rechtfertigung zurück, die die Iraner für diese Angriffe vorbringen», ohne näher zu erläutern, welche zivilen Ziele gemeint sind. «Die Angriffe auf Energieanlagen, die auf beiden Seiten stattgefunden haben, sind ein gefährlicher Präzedenzfall … sie werden weltweit Auswirkungen haben.» Was wir als Endverbraucher bereits deutlich zu spüren bekommen. Der Ölpreis ist derzeit stabil auf einem sehr hohen Niveau.
Die IDF hat zum erneuten Mal die dringende Aufforderung erteilt, die südlichen Vororte von Beirut. Dazu gehört die Hochburg der Hisbollah, Dahiyeh. Seit der ersten Warnung vor einer Woche wurden Dutzende Ziele angegriffen sowie mehrere Hochhäuser völlig zerstört. Am Nachmittag wurden zwei weitere Angriffswellen geflogen
Die IDF bestätigt, dass drei Hamas-Terroristen, die auf der von Israel kontrollierten Seite aus dem Tunnelsystem auftauchten, eliminiert wurden. Der Tunnelausstieg befand sich nur wenige km ausserhalb von Rafah.
Iranische Medien berichten, dass die letzte Welle von US-amerikanischen und israelische Angriffen im Süden des Landes Schäden angerichtet hat. «Nach einem amerikanisch-zionistischen Angriff auf den Flughafen Kerman wurde ein Teil davon beschädigt und zwei alte, ausser Betrieb genommene Flugzeuge wurden getroffen“, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine Erklärung des Gouverneursbüros in der südlichen Provinz Kerman. Ob sich auf dem Gelände des Flughafens oder in der Nähe militärische Einrichtungen befinden, ist unklar. Bereits am Freitag wurde der Teheraner Flughafen angegriffen. Hierbei wurde ein Hangar für Kampfflugzeuge getroffen. Wie viele Flugzeuge dabei Schaden erlitten, wurde nicht gesagt. Der Flughafen der Stadt Busher erlitt grösseren Materialschaden, nachdem einige Flugzeuge mehrfach getroffen und der Terminal beschädigt wurde.

Das Home Front Command berichtet, dass die meisten Raketen aus dem Iran auf dicht besiedelte Gebiete, militärische Einrichtungen und strategische Infrastrukturen abgeschossen wurden. Die Anzahl der Raketen pro Salve ist seit einigen Tagen deutlich geringer geworden. Mehr als 50 % aller Raketen aus dem Iran sind Cluster-Raketen. Die Sprengköpfe enthalten Dutzende von ‘Submunitionen’ die nach der Freisetzung aus dem Sprengkopf über einen Radius von mehr als 10 km streuen können. Die Cluster-Bomben sind geächtet, weil sie äusserst gefährlich sind und fast auschliesslich gegen Zivilisten eingesetzt wird.
Früher am Tag wurde ein Panzer, der auf einem Lkw transportiert wurde an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon von einem Projektil der Hisbollah getroffen. Zum Zeitpunkt des Beschusses befanden sich keine Soldaten in unmittelbarer Nähe des Panzers.
Die IDF hingegen gab bekannt, gestern Angriffe auf sechs Militärflughäfen im Iran durchgeführt zu haben. «Dabei haben wir Start- und Landebahnen zerstört sowie Verteidigungs- und Erkennungssysteme getroffen.»
Der IAF ist es gelungen einen Raketenwerfer im Iran zu zerstören, der innert Minuten einsatzbereit gewesen wäre. Die Soldaten, die mit dem Laden beschäftigt waren, wurden eliminiert. Im Libanon konnten seit dem Wiederaufflackern der Kämpfe mehr als 70 abschussbereite Raketenwerfer zerstört werden.
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