24. ADAR 5786
UN-Generalsekretär Antonio Guterres reist zu einem ‘Solidaritätsbesuch’ nach Beirut. Nach Berichten von libanesischen Medien sind seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe am 2. März nahezu 700 Menschen ums Leben gekommen. Die Hisbollah hat es geschafft, Israel in Kämpfe zu ziehen, die eigentlich nur Israel und den Iran betreffen. Das wurde möglich, weil einerseits der Iran die massive Aufrüstung des Libanon nach dem Waffenstillstand vom Jan 2025 finanziert hat und zweitens die libanesische Regierung ihrer Verpflichtung, die Hisbollah zu entwaffnen, nicht nachgekommen ist. Guterres möchte mit seinem Besuch Solidarität mit den Zivilisten zeigen, «die sich diesen Krieg nicht ausgesucht haben» Mehr als 800.000 Menschen wurden seit Beginn der Unruhen erneut evakuiert. Meine Frage, wo war Guterres, als am 7. Oktober 2023 mehr als 1200 Menschen vergewaltigt, verbrannt oder grausam ermordet wurden? Und zudem 251 Menschen in den Gazastreifen verschleppt wurden? Haben wir uns diesen schlimmsten Angriff seit der Shoa selbst ausgesucht? Wann hat Guterres jemals die Hamas verurteilt? Oder zur Solidarität mit uns aufgerufen? Er ist so ein leicht zu durchschauender antisemitischer Heuchler!


Präsident Herzog und seine Frau Michal besuchten heute die Beduinenstadt Beit Zarzir, zehn km westlich von Nazareth. Dort gab er eine ausführliche Stellungnahme zu den wiederholten Ausfällen und Beleidigungen von Trump gegen seine Person ab. «Die Würde und Unabhängigkeit des Staates Israel sind nicht käuflich», betonte er. «Die wiederholten Beleidigungen im Zusammenhang mit dem Begnadigungsgesuch Netanyahus stellen einen eklatanten Angriff auf die Symbole der Regierungsgewalt und Souveränität des Staates Israel dar. Ich strebe nicht meine eigene Ehre an, sondern die Ehre des Staates.» Netanyahu hatte gestern bei einer Pressekonferenz betont, dass «US-Präsidenten das Recht haben, zu sagen, was ihnen auf dem Herzen liegt», während er seinen Prozess als politische Hexenjagd brandmarkte und Herzog aufforderte, «das Richtige zu tun» und ihn zu beenden. Herzog, erklärte dazu, Netanyahu hätte sich gegen Trump wehren sollen.
Im Dorf Beit Zazir hatte ein Volltreffer ein Haus nahezu völlig platt gemacht. Es grenzt an ein Wunder, dass ausser den zwei Frauen, die mittelschwer verletzt wurden, nur etwa 50 Personen leicht verletzt wurden.


Der iranische Sicherheitschef Ali Larijani bezeichnete einen angeblichen Angriff Israels auf den Veranstaltungsort des ‘Quds-Tages’ als Akt der Verzweiflung: «Diese Angriffe erfolgen aus Angst, aus Verzweiflung. Wer stark ist, würde Demonstrationen überhaupt nicht bombardieren. Es ist klar, dass dies gescheitert ist», sagte er, während er an der Kundgebung mitmarschierte. Gegen Trump gerichtet spottete er: «Trump versteht nicht, dass das iranische Volk eine tapfere Nation, eine starke Nation, eine entschlossene Nation ist. Je mehr er Druck ausübt, desto stärker wird die Entschlossenheit der Nation werden.» An der Veranstaltung nahmen, wie Fernsehbilder zeigen, auch andere wichtige Personen teil, u.a. Justizchef Gholam Hossein Mohseni Ejei und der Chef der nationalen Polizei, Ahmad-Reza Radan.
Trump nutzte die Unsicherheit über den Verbleib des neuen Ayatollahs, Mojtaba Khamenei, um erneut Oel ins Feuer zu giessen. Auf die Frage, ob er glaube, dass Khamenei am Leben sei, antwortete Trump: «Ich denke, das ist er wahrscheinlich, Ich glaube, er ist angeschlagen, aber ich denke, er ist wahrscheinlich in irgendeiner Form am Leben, wissen Sie.» Khamenei ist seit Kriegsbeginn nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten.
Auch in einer arabischen Stadt im Norden des Landes wurde nur eine Frau durch ein Schrapnell leicht im Rücken verletzt.



Am Mittag traf eine Rakete ein Wohnhaus im westlichen Galil. Durch herabstürzende Schrapnells wurden zwei Männer, 50 und 60 Jahre alt, leicht verletzt. Der Angriff kam aus dem Libanon.
In der Nacht griffen etwa 30 jüdische Siedler-Terroristen das Dorf Khirbet Humsa, im Jordantal Bewohner und Freiwillige an, die im Tiefschlaf lagen. 14 Männer und Frauen wurden von den Terroristen gefesselt. Vier Männer wurden krankenhausreif geprügelt. Auch vor zwei weiblichen Freiwilligen machten die Terroristen nicht halt und griffen sie an. Zwei Personen wurde schwer im Intimbereich verletzt. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus von Nablus evakuiert. Während sie abzogen, stahlen die jüdischen Terroristen noch 350 Schafe.
Erneut wurden jüdische Siedler-Terroristen dabei gefilmt, wie sie auf Palästinenser schossen. Sie stürmten in das Dorf Sa’ir in der Nähe von Hebron. Ein Fahrzeug der IDF näherte sich, zwei Soldaten stiegen völlig desinteressiert aus, sprachen mit dem einen oder anderen und fuhren anschliessend wieder fort, ohne dass eine Festnahme erfolgt wäre. Im zweiten Film ist ein Mann mit einer gelben Baseball-Kappe zu erkennen, der im esten Film mit einem dritten Bewaffneten spricht. Auffallend ist auch der ältere Mann mit einem schwarzen Rucksack. Im ersten Film sieht man Männer, offenbar Palästinenser, die von den Siedler-Terroristen energisch weggewunken werden. Es ist beschämend, dass dieses unverzeihliche Verhalten sich immer mehr zu einem Alltagsgeschehen entwickelt.
Einige andere jüdische Siedler-Terroristen setzten eine Hühner-Farm in Rashayida, südlich von Bethlehem in Brand. Die Farm verbrannte vollständig, Dutzende Hühner verbrannten.
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