Krieg gegen Iran – Tag 203 seit dem Beginn der Kämpfe (Tag 38 bis zu den Wahlen)

8. Tishri 5787

In einem weiteren Versuch, das Massaker vom 7. Oktober 2023 in einen anderen Kontext zu stellen, fand am vergangenen Dienstag am Rande der UN-Generalversammlung in New York eine aufsehenerregende Veranstaltung statt. Im UN-Kirchen-Zentrum wurde ein mehr als 100 m langes Stofftuch gezeigt, auf dem angeblich etwa 20.000 Namen von in Gaza getöteten Kindern stehen. Geleitet wurde die Zeremonie von einem interreligiösen Team aus Geistlichen verschiedener Religionen. Woher die Anzahl der Namen stammt, lässt sich nur vermuten: aus dem Gesundheitsministerium Gazas, das Teil der Hamas-Terrororganisation ist. Auch in Gaza endet die Kindheit rechtlich mit 18 Jahren. Wie hoch die Zahl der jugendlichen Opfer unter den Kombattanten ist, lässt sich nur schwer überprüfen. Jedoch lässt eine Zahl vermuten, dass die Opferzahl unter männlichen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren deutlich höher ist (13 %) als unter Mädchen (9 %). Das lässt vermuten, dass nicht wenige der von der Hamas verpflichtend in Hamas-Sommercamps ‘ausgebildeten’ Kinder später aktiv bei der Terror-Organisation mitmachen. Tiefgehende Datenanalysen haben ergeben, dass die persönlichen Daten der gefallenen Erwachsenen wiederholt geändert wurden. Die Henry-Jackson-Society entdeckte Fälle, in denen ein 22-Jähriger zu einem 4-Jährigen mutierte und ein 31-Jähriger wieder zum Baby wurde. Auch natürliche Todesfälle – etwa 5.000 pro Jahr – von Patienten, die sich bereits in stationärer Pflege befinden, wurden zu Opfern des Krieges. Darunter zahlreiche Kinder. Das Gesundheitsministerium unterscheidet nicht zwischen Zivilisten und Kombattanten; Medien verlassen sich zumeist auf diese Daten, ohne deren Wahrheitsgehalt zu hinterfragen. So sehr ich diese Veranstaltung bei der UN, die nichts anderem dient, als erneut mit dem Finger auf Israel zeigen zu können nach dem Motto «Wir haben doch nur etwa 1.500 Menschen ermordet und ihr ermordet allein schon 20.000 Kinder», möchte ich festhalten: Jedes Kind, das im Krieg umkommt, ist zu beklagen. Kinder sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft und müssen unter allen Umständen geschützt werden!

Angesichts der bevorstehenden Wahlen, die möglicherweise doch knapp ausfallen könnten, hat Präsident Isaac Herzog erklärt, sein Ziel sei es, eine zweite Wahlrunde zu vermeiden. Offenbar gibt es aus dem politischen Umfeld bereits Vermutungen, dass in diesem Fall das Thema ‘Begnadigung’ wieder auftauchen könne. Quellen aus dem Umfeld von Herzog lehnten es ab, auf diese Möglichkeit einzugehen, und betonten, dass die Prüfung der Begnadigungsfrage ausschliesslich auf sachlichen Gründen beruhe. In einem Interview betonte Herzog: «Ich verfüge über ein breites Spektrum an Instrumenten; der Ermessensspielraum ist gross.» Quellen aus dem Umfeld von Herzog erklärten, dass die Möglichkeiten des Präsidenten in Bezug auf die Regierungsbildung zwar gesetzlich festgelegt seien, die Gesetzgebung jedoch nicht jedes Detail regelt und dem Präsidenten daher einen grossen Ermessensspielraum lasse. 

© Netzfund

Jetzt hat Trump seinen Deal mit Dänemark. Er soll den USA ‘andauernde Kontrolle’ über die Sicherheit Grönlands geben und russische sowie chinesische Militärstützpunkte vom arktischen Land vertreiben. Dänemark wird seine Herrschaft unangetastet beibehalten. Der Vertrag wird anlässlich der UNO-Generalversammlung in der kommenden Woche ratifiziert. «Eine lange Zeit der Ungewissheit wird hoffentlich durch ein verbindliches Abkommen abgelöst, das die Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik stärkt», schreibt der dänische Aussenminister in einem Beitrag in den sozialen Medien.

© KI von mir

Netanyahu wird sich damit abfinden müssen, dass Trump in New York keine Zeit für ein Treffen mit ihm haben wird. Trump trifft sich am kommenden Dienstag mit den Staatsoberhäuptern von GB, Mexiko und Japan, bevor er nach Washington zurückkehrt, um sich dort mit dem chinesischen Präsidenten zu treffen. Nebbich!

Die Entwickler von ChatGPT, Claude und Anthropic haben vor drei Tagen eine gemeinsame Petition an die USA gerichtet, mit der dringenden Bitte, die automatisierte, schnelle Weiterentwicklung zu stoppen. Warum sie das fordern? Innerhalb einiger Bruchteile von Sekunden fielen die drei grössten KI-Anbieter für einige Stunden aus, um dann innert kurzer Zeit wieder selbstständig zu starten.

Wie gut es ist, dass die Entwickler künstlicher Intelligenz einen Stopp in der Entwicklung einleiten wollen, zeigte sich gestern. Ein KI-erstellter Geheimdienstbericht behauptete, ein chinesisches Schiff transportiere nukleare Komponenten in den Iran. Das US-amerikanische Militär bereitete sich darauf vor, das Schiff zu übernehmen, die Militärflugzeuge waren schon in der Luft. Eine genauere Überprüfung des Textes ergab, dass er erstens mit einem Chatbot verfasst wurde und die Ladung falsch identifiziert wurde. CNN berichtet, es sei nicht möglich gewesen, festzustellen, woraus die tatsächliche Ladung bestand. Der Chatbot stützte sich sowohl auf öffentlich zugängliche als auch auf geheime Signaldaten. Ein Konflikt zwischen China und den USA wurde vielleicht nur knapp vermieden.

Bei einem Angriff im Norden des Gazastreifens wurden drei Personen, darunter leider erneut ein 10-Jähriges Mädchen, getötet. Im Flüchtlingslager Jabalia wurde ein junger Mann, Basir al-Bursh, Sohn des Generaldirektors des palästinensischen Gesundheitsministeriums, Munir al-Bursh, getötet. In Shejaiya wurde ein Mann getötet. Weiter im Süden wurde ein Mädchen im Nuseirat-Flüchtlingslager tödlich verwundet. Die IDF gab noch keine Einzelheiten bekannt.

Noch Stunden nach dem Alarm liegen Flammen und dichter Rauch über dem King Khalid International Airport in Riyadh. Der Alarm war der erste seitdem die Houthi-Terroristen das Angriffe gegen Saudi-Arabien aufgenommen haben. Bisher gibt es noch keinen Kommentar der saudischen Regierung.

Nachdem zwei Soldaten durch die Explosion einer Strassen-Mine heute Vormittag im Süden des Libanon leicht verwundet wurden, reagierte die IDF sofort mit dem Beschuss von verschiedenen Hisbollah-Stellungen. Die Strassenmine traf ein technisches Begleitfahrzeug innerhalb der südlichen Pufferzone. 



Kategorien:Israel, Politik

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