25. Tishri 5787

Der Nationale Sicherheitsrat (NSC) betont, dass morgen, am 7. Oktober, ein stark erhöhtes Risiko besteht, dass Israelis und Juden weltweit vermehrt angegriffen werden. «Terroristische Organisationen, angeführt vom Iran und seinen Stellvertretern, der Hamas sowie von globalen dschihadistischen Elementen, betrachten dieses Datum als einen bedeutenden Meilenstein.» Der NSC fordert Israelis nachdrücklich auf, Jordanien, Katar, Somaliland und Ägypten – einschliesslich der Sinai-Halbinsel – zu meiden. Ferner rät er Israelis, an belebten Orten kein Hebräisch zu sprechen, Demonstrationen zu meiden und in den sozialen Medien keine Beiträge zu veröffentlichen, aus denen hervorgeht, dass sie beim Militär oder bei den Sicherheitsdiensten gedient haben. Sollte, so Katz, ein Angriff gegen Siedler und die IDF in Samaria und Judäa erfolgen, «werden wir eine umfassende Offensive starten, gemäss einem detaillierten Plan, der von PM Netanyahu und mir auf der Grundlage der für die IDF festgelegten Grundsätze ausgearbeitet und genehmigt wurde.» Leider ist man sich im Land auch bei diesem Thema uneinig. Während Teile der Regierung die PA seit Langem kritisieren, verfolgt das israelische Verteidigungsestablishment einen anderen Ansatz und betrachtet den Präsidenten Mahmoud Abbas und seine Sicherheitskräfte als wichtige Verbündete im Kampf gegen den Terror in Samaria und Judäa.
Netanyahu orakelte weiter, dass die Hamas am morgigen Jahrestag des Massakers vom 7. Oktober 2023 erneut angreifen werde. Die Angriffe würden sich gegen die IDF im Gazastreifen richten. Netanyahu lief erneut zur Hochform auf: «Da die Hamas so schwach ist, wird sie versuchen, uns noch vor den Wahlen mit den Resten ihrer Streitkräfte herauszufordern, um uns zu beeinflussen», sagte er. «Wir sind darauf vorbereitet. Zuallererst werden wir solche Versuche vereiteln, und auf jeden Fall werden wir mit überwältigender Gewalt reagieren, sollten sie diesen Fehler begehen. Israel hat seit der Invasion der Hamas den Spiess umgedreht. Israel ist das stärkste Land im Nahen Osten, und unsere Feinde sind schwächer denn je», erklärte er. «Ich sage allen unseren Feinden: Schaut euch an, was wir euch im Krieg der Wiedergeburt an sieben Fronten angetan haben. Legt euch nicht mit uns an.»

VM Israel Katz, das Sprachrohr Netanyahus, hat die Kabinettsminister informiert, dass die IDF Vorbereitungen trifft, um einen Krieg gegen die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) zu beginnen.
Für mich ist die Frage: Wie Katz einen Krieg gegen eine rein administrative Organisation wie die PA führen will? Das wäre so, als wollte man gegen das ‘Ministry of Silly Walks’ Krieg führen. (Schade, dass wir nie erfahren werden, welche speziellen ‘silly walks’ die Israelis erfunden haben?)
Also, die PA ist ein zahnloser Schreibtischtäter. Wenn schon, dann müssten wir gegen die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) Krieg führen, die sich als internationale Dachorganisation des ‘palästinensischen Volkes’ sieht. Die grösste der etwa zehn Untergruppen ist die ‘Fatah’ unter dem Vorsitz von Mahmoud Abbas, die nächstgrössere ist die ‘Volksfront zur Befreiung Palästinas’ (PFLP). Beide, die Fatah und die PFLP waren einst berüchtigte Terror-Organisationen.
Die Hamas und der Islamische Dschihad hingegen erkennen den Dachverband nicht an und bilden damit quasi eine Opposition.
Was Katz also glaubt, ankündigen zu müssen, ist politischer Nonsens und dürfte der Übererregbarkeit der Nerven Netanyahus 20 Tage vor den Wahlen geschuldet sein, dafür spricht auch, dass sich derartige Ankündigungen in allen Bereichen häufen. Ist das alles Teil seines Planes, die Wahlen von 27. Oktober zu torpedieren?

Miri Regev, Verkehrsministerin, wird sich in den kommenden Tagen und Wochen einige unangenehme Fragen stellen müssen. Bereits 2025 bot der Shin-Bet an, einen Sicherheitsbeamten ‘auszuleihen’, der bei der Risikobewertung entsprechender Flüge helfen sollte. Aus dem Büro kam ein klares ‘Nein, danke’! Man wolle keine Einmischung von aussen. Dann bot der Shin-Bet ein mehrtägiges Seminar zu den Themen Bedrohungsanalyse, Flughafen- und Luftfahrtsicherheit sowie nachrichtendienstliche Instrumente zur Gewährleistung der Flugsicherheit an. Auch das wurde abgelehnt. Der Sicherheitsrat riet dringend, ein veraltetes System zur Datenauswertung durch ein modernes zu ersetzen. Der entsprechende Antrag wurde nie eingereicht. Ein ungefragt bewilligtes Sonderbudget in Höhe von NIS 10 Millionen wurde zwar gerne entgegengenommen, jedoch nicht wie vorgesehen eingesetzt. In den Bananenrepubliken dieser Welt geht es vielleicht so zu, aber in einem hochtechnisierten Land wie Israel? Wohin sind die Millionen wohl geflossen?

Der Mafia-Chef von Jerusalem, Itzik Bar Muha, 58, wurde heute am frühen Morgen, als er seinen 13-jährigen Sohn zur Schule fuhr, Opfer eines Anschlags. Eine Autobombe explodierte in der Nähe der Schule. Die Polizei gab bekannt, dass bei dem Anschlag ein Kind schwer verletzt wurde und der Fahrer überlebte.
Einheiten der Grenzpolizei und Mitglieder der Zivilverwaltung, die dem politischen Rowdy, Smotrich unterstehen, sind seit dem frühen Morgen dabei, zwei illegale ‘Aussenposten’ in Samaria zu räumen. Wie das Video zeigt, gehen sie dabei nicht zimperlich vor, die ‘Siedler’ sprechen sogar von ‘beispielloser Gewalt’. Neben physischer Gewalt kam bereits Pfefferspray zum Einsatz und der Einsatz von Taser-Waffen wurde angedroht.

Im südlich von Nablus gelegenen Dorf Aqraba eröffnete ein jüdischer Siedler-Terrorist das Feuer auf Palästinenser, die mit der Olivenernte beschäftigt waren. Die Schüsse sind auf dem Überwachungsvideo deutlich zu hören. Mehrere Palästinenser wurden durch Gewehrschüsse verletzt. Andere wurden mit Prügeln geschlagen und erlitten dabei Verletzungen.
Die IDF ist noch nicht zu einer Stellungnahme bereit.

Erneut belagern jüdische Siedler-Terroristen ein Haus, das im Eigentum von Palästinensern ist. Die versuchte Hausübernahme findet seit gestern Abend in Samu, südlich von Hebron, statt. Die Siedler haben die Strasse zerstört, die zum Haus führt und Fahrzeuge in der näheren Umgebung in Brand gesetzt. Yousef Shanaran, der Eigentümer, berichtete, dass zunächst Steine gegen das Haus geworfen wurden. Anschliessend versuchten die jüdischen Siedler-Terroristen die Türe aufzubrechen, was ihnen nicht gelang. Der Hausherr befindet sich derzeit mit seiner Frau und vier seiner Kinder, im Haus, die älteren Kinder sind derzeit nicht daheim. In Sichtweite wurde vor wenigen Tagen ein illegaler Aussenposten errichtet, der letzte vorgestern, ein einfaches, mit Steinen beschwertes Stoffzelt.
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